We, the Heartbroken
Die Welt, nach der sich Menschen sehnen oder auf die sie hingearbeitet haben, fühlt sich oft weiter entfernt an als je zuvor.
Ausgangspunkt für “Love is a Verb #2: We, the Heartbroken” ist ein gleichnamiger Essay der Kulturtheoretikerin Gargi Bhattacharyya.
Darin beschreibt sie Herzschmerz nicht als privates Gefühl, sondern als politischen Zustand. Wer die Gewalt, die Ungleichheit und die Verluste unserer Gegenwart wirklich wahrnimmt, kann davon nicht unberührt bleiben. Herzschmerz wird zum Ausdruck einer Welt, die verwundet – und zugleich zum Ausgangspunkt für Solidarität. Denn gerade in der gemeinsamen Erfahrung der Verletzlichkeit entsteht die Möglichkeit, miteinander in Verbindung zu treten.
Das Festival bringt Künstler:innen, Autor:innen und Denker:innen zusammen, die sich mit den Brüchen der Gegenwart auseinandersetzen und fragen, wie sie in ihnen weiterleben können.
Ihre Arbeiten handeln von Erinnerung und Widerstand, von Migration und Exil, von unerfüllter Liebe und politischer Enttäuschung. Sie fragen, wie Menschen unter den Bedingungen von Krieg, Verlust und gesellschaftlichem Umbruch ihre Handlungsfähigkeit bewahren – und welche Formen von Gemeinschaft in einer zunehmend fragmentierten Welt entstehen können.
Mit Rébecca Chaillon und Sandra Calderan, Ali Chahrour, Kubra Khademi, Jolie Ngemi, Annie Sprinkle & Beth Davis, SOAP & SKIN, Vlatka Horvat u.a.
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