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Wochenendtipps 21.–23. 1. 22

Musik, Tanz und Poetry Slam

Berlin Scene
© GettyImages, Foto: SeanPavonePhoto

Neben zahlreichen Musikveranstaltungen, vom Jazzfest Neukölln bis hin zu den Melodien der Harry-Potter-Filme, findet an diesem Wochenende auch der U20 Poetry Slam statt. Außerdem wird eine märchenhafte, artistische Sterntaler-Aufführung für Groß und Klein gezeigt, die #SpiritOfStBerlin-Ausstellung präsentiert alltägliche und doch ungewöhnliche Blicke auf die Stadt und Ai Weiweis neuer VR-Film Omnia kann im Humboldt Forum erlebt werden

In Berlin gilt aktuell 2G+. Dadurch ist vieles weiterhin geöffnet. Bitte zeigt Verantwortung, lasst euch nach Möglichkeit impfen und haltet euch an die Hygienevorschriften der Veranstalter. Berlin zählt auf euch! #vaxnvisitBerlin

Tipp 1: Monets Garten in der Alten Münze anschauen

Alte Münze
Alte Münze in Berlin © visitBerlin, Foto: Jan Frontzek

Taucht ein in Monets Garten und lasst euch von den bunten Farbwelten bezaubern. Die neue 360-Grad-Multimedia-Erlebnisreise in der Alten Münze führt euch durch die Geschichte des Begründers des Impressionismus. Mittels aufwändiger Projektionen werden die Bilder zur lebendigen Umgebung. Ein multimediales Erlebnis in dem ihr selbst Teil der Szenerie werdet.

Wann: Montag bis Sonntag 10 - 21 Uhr
Wo: Alte Münze, Molkenmarkt 2, Mitte

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Tipp 2: Den neuartigen Klängen des Modular Organ System lauschen

Musikbrauerei
Musikfestival © Ufo Sound Studios, Foto: Jens Reule Dantas

Bei dieser Mischung aus visueller Installation, Performancekunst und Livekonzert könnt ihr die Welt der Musik ganz neu erleben. Hierfür arbeiten Menschen aus den Bereichen visuelle Kunst, Orgelbau, Technik und Handwerk zusammen mit verschiedenen Materialien an tongenerierenden Objekten, die mit einem Computer gesteuert werden können. So werden die Grenzen der bisher bekannten Tonalität gesprengt und es entsteht ein ganz neuer Klangraum. Diesen nutzen verschiedene Musikerinnen und Musiker, Komponistinnen und Komponisten täglich sechs Stunden lang dafür, die klanglichen Möglichkeiten auszuprobieren – und ihr könnt dabei zuhören. Zugleich sind auch die in diesem Rahmen geschaffenen Musikinstrumente sehenswert.

Wann: 19. bis 31. Januar
Wo: silent green Betonhalle, Gerichtstraße 35, Wedding

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Tipp 3: Bei „Dance Me!“ den Generationenkonflikt untersuchen

Hebbel-Theater
Hebbel-Theater © visitBerlin, Foto: Angela Kröll

Jede Generation hat ihre Ansichten und ihre Art, Dinge zu tun. Beim Tanzmarathon „Dance Me!“ könnt ihr dabei zuschauen, wie das Performancekollektiv „She She Pop“ in der Rolle der älteren Generation gegen verschiedene jüngere Performerinnen und Performer antritt. Dabei bringen sie das gegenseitige Unverständnis mit Tanz ritualisiert auf die Bühne, geben sich gegenseitig den Beat vor und beschimpfen auch mal das andere Team. Beim Training für die Show arbeiten die Teams getrennt, so ist auch für Überraschung gesorgt.

Wann: 18. Januar
Wo: HAU 2, Hallesches Ufer 32, Kreuzberg

Dance Me!

Tipp 4: Auf dem U20 Poetry Slam über junge Talente staunen

Microfon
Microfon © Getty Images, Foto: Marius Calina

Lasst euch von der Kreativität, Wortgewandtheit und Schlagfertigkeit der jungen Generation mitreißen: Beim U20 Poetry Slam im GRIPS Theater treten Jugendliche von 14 bis 20 Jahren mit selbst geschriebenen Texten, Gedichten oder auch Raps gegeneinander an. Anschließend wählt das Publikum den besten Text. Mit maximal fünf Minuten pro Text ist für ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm gesorgt. Dabei geht es inhaltlich um alles, was den jungen Menschen auf den Nägeln brennt.

Wann: 21. Januar
Wo: GRIPS Theater Hansaplatz, Altonaer Straße 22, Mitte

U20 Poetry Slam

Tipp 5: Auf der Ultraschall Berlin die Vielfalt zeitgenössischer Musik erleben

visitBerlin@Heimathafen
Veranstaltung im Heimathafen Neukölln © visitBerlin, Foto: Philipp Ganzer

Die zeitgenössische Musikszene lebt und ist voll Kreativität, Vielfalt und Vitalität. Davon könnt ihr euch auf dem Ultraschall Berlin – dem Festival für neue Musik, veranstaltet von rbb Kultur und Deutschlandfunk Kultur – mit eigenen Augen und Ohren überzeugen. Dabei werden aktuelle Werke und Uraufführungen ausgewählten Klassikern der jüngeren Vergangenheit gegenübergestellt. So werden wichtige Strömungen in der zeitgenössischen Musik sichtbar gemacht. Am Freitag spielen der Bratscher Zsolt Sörés, das Boulanger Trio und das Ensemble Recherche.

Wann: 19. bis 23. Januar
Wo: Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, Neukölln

Ultraschall Berlin 2022

Tipp 6: Den neuen VR-Film „OMNI“ von Ai Weiwei erleben

Familie im Humboldt Forum Berlin
Familie im Humboldt Forum Berlin © visitBerlin, Foto: Thomas Kierok

Der Künstler und politische Aktivist Ai Weiwei nutzt für sein neuestes Werk die immersive VR-Technologie, um euch ins südostasiatische Myanmar eintauchen zu lassen. Dort zeigt er die prekäre Situation der Rohingya-Flüchtlinge auf, die seit Jahren in provisorischen Lagern leben. Diese stellt er der Situation der in der Holzwirtschaft eingesetzten Elefanten gegenüber, auf deren traditionellen Wanderrouten sich viele dieser Flüchtlingslager befinden. Dank der Virtual-Reality-Technologie befindet ihr euch mitten im Geschehen und könnt euch mit 360°-Rundumblick frei umsehen.

Wann: 22. und 23. Januar
Wo: Humboldt Forum, Schloßplatz, Mitte

Omni VR Film von Ai WeiWei

Tipp 7: Auf dem Jazzfest Neukölln hochkarätige Ensembles genießen

Schloss Britz
Schloss Britz © Schloss Britz

Das diesjährige Jazzfest Neukölln auf dem Gutshof Britz richtet sein Augenmerk aufs Schlagzeug, dessen Rolle in verschiedenen Stilrichtungen ausgiebig erkundet wird. Hierfür spielen Neuköllner Jazzdozentinnen und -dozenten gemeinsam mit weiteren Lehrbeauftragten von Jazzhochschulen in Deutschland und den Jazz-Spitzenensembles der Musikschule Paul Hindemith. Zum Programm zählt auch eine CD-Vorstellung des Jazzquartetts um die Pianistin Julia Hülsmann.

Wann: 21. bis 22. Januar
Wo: Kulturstall auf dem Gutshof Britz, Alt-Britz 81, Neukölln

Jazzfest Neukölln

Tipp 8: Die Musik von Harry Potter mit Live-Orchester hören

Mann spielt Geige
Mann spielt Geige © Getty Images, Foto: Heidi Harting / EyeEm

Harry-Potter-Fans aufgepasst: Wenn euch die Filmmusik der achtteiligen Reihe gefallen hat, dann dürft ihr euch auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Das Cinema Festival Symphonics Ensemble bringt die schönsten Melodien der beliebten Filme klanggewaltig auf die Bühne, mit Orchester, Chor, Solistinnen und Solisten. Aufwändige Animationen auf der Leinwand sowie visuelle Effekte runden die musikalische Darbietung stimmungsvoll ab. Lasst euch verzaubern – und erlebt die Erzählung noch einmal ganz neu.

Wann: 22. Januar
Wo: Theater am Potsdamer Platz, Marlene-Dietrich-Platz 1, Tiergarten

Die Musik von Harry Potter

Tipp 9: Auf der #SpiritOfStBerlin-Ausstellung Berlin-Fotografien anschauen

Hobbyfotograf
Kamera © Getty Images, Foto: Westend61

Entdeckt Berlin durch die Linse des Fotografen Martin A. Völker: Der in Berlin geborene und aufgewachsene Kulturwissenschaftler, Publizist und Street-Fotograf bindet in seine Bilder Unsauberkeiten, Flecken und Risse mit ein, die sonst ausgeblendet werden. So erschafft er mit realen Straßenfotografien surreale Eindrücke, die seine Geschichte von Berlin erzählen. Analog zur „Spirit of St. Louis“, dem ersten Flugzeug, das jemals den Atlantik überquerte, vergleicht der Titel der Ausstellung die Stadt mit einem Ozean, mit den Gefühlen von Einsamkeit und Freiheit sowie reißenden Strömungen und traumhaften Inseln.

Wann: ab 21. Januar
Wo: nüüd.berlin gallery, Kronenstraße 18, Mitte

Spirits of Berlin

Tipp 10: Die artistische Zimt&Zauber-Produktion „Sterntaler“ sehen

Wintergarten Varieté
Wintergarten Varieté © Foto: Benjamin Düntsch

Gönnt euch auch im Januar noch ein bisschen weihnachtliche Märchenzeit: Das Wintergarten Varieté präsentiert gemeinsam mit dem CABUWAZI-Kinderzirkus Springling eine von Bijan Azadian neu erzählte Interpretation der Sterntaler-Geschichte. Auf der Bühne begeistern neben den vier Hauptdarstellerinnen und -darstellern auch mehr als 30 junge Artistinnen und Artisten mit einer fantastischen Show sowohl große als auch kleine Gäste.

Wann: 23. Januar
Wo: Wintergarten-Varieté, Potsdamer Straße 96, Mitte

Zimt & Zauber

Tipp 11: Bei „Time of the Angel“ queere Perspektiven auf AIDS betrachten

Curtain from the theatre with a spotlight as background
Vorhang © Getty Images, Foto: R. Tsubin

Die vielschichtige Präsentation dreht sich um den Ausbruch der AIDS-Epidemie in den 1980er Jahren aus der Perspektive queerer Personen im Nahen Osten. Diese Erzählung wird mehrfach von meditativen Performances, 3D-Renderings von Orten in Damaskus und sprachlichen Fragmenten unterbrochen, außerdem finden in einer Videoinstallation drei Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nahen Osten statt. Neben all den Zukunftsängsten vor dem Hintergrund einer Epidemie geht es in diesem Werk auch um Stereotypisierung und queere Intimität.

Wann: 19. bis 22. Januar
Wo: Festsaalfoyer, Lehrter Straße 68, Tiergarten

Time of the Angel

Kommentare

... Danke für die Inspirationen :) Runter vom Sofa, auch wenn die Tage kürzer werden

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