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Streetfood ohne Straße - 11 Tipps

Von der Straße zum eigenen Herd

The Green Market Berlin - Autumn-Edition
© The Green Market Berlin

Köstlich, überraschend, frisch, regional, manchmal auch einzigartig – das kann Streetfood sein. Streetfood ist nicht zwingend gleich Fastfood. Streetfood schmeckt, wenn ihr unterwegs seid, aber da wir alle zur Zeit zu Hause bleiben, bringen wir euch Berlins Streetfood Märkte in die eigenen vier Wände. Manche Gerichte sind gesünder als andere, einige brauchen mehr, andere weniger Zeit. Eines aber ist sicher: sie sind leicht zuzubereiten und schmecken einfach köstlich.

Tipp 1: Gua Bao Burger

Streetfood_Gua Bao Burger, gedämpfte Teigtasche mit Ente. Ein Japanisches Fastfood
© gettyimages, Foto: Ihor Smishko

Das Asiatische Sandwich-Dampfbrötchen: Eingelegtes Wurzelgemüse, Salat, Gurke und Fleisch in einer tollen Sauce, serviert in einem gedämpften Hefebun. Durch das Dampfgaren sind die Buns extrem weich und fluffig. Sie werden einfach zusammengeklappt und nach Lust und Laune gefüllt. Für das Topping könnt ihr Erdnüsse kleinhacken und in einer Pfanne anrösten. Oder ihr probiert die vegetarische Variante.

Hier geht's zum vegetarischen Rezept für Gua Bao Burger

Tipp 2: Currywurst

Currywurst
© gettyimages, Foto: Alexander Spatari

„Gehse inne Stadt…Wat macht dich da satt… 'Ne Currywurst …Kommse vonne Schicht
Wat schönret gibt et nich als wie Currywurst….“ , das wusste Herbert Grönemeyer schon 1982 zu besingen – da gab es die Currywurst allerdings schon einige Jahre.

Wer sie nun erfunden hat ist bis heute nicht sicher geklärt. Ob es die Berlinerin Herta Heuwer war, die 1949 aus Langeweile eine Soße mit Tomaten und Gewürzen kreiert hat oder eine Hamburgerin, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Liebe zu einem Deserteur eine Imbissbude eröffnete und dort die erste Currywurst verkaufte (nachzulesen in: „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm) oder sie sogar in der Schlossküche des Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe aus Bückeburg das erste Mal kredenzt wurde, da streiten sich die Geister. Was aber ganz sicher ist: das wahre Geheimnis liegt in der Soße. Es gibt unzählige Varianten, ursprünglich, scharf oder fruchtig. Eine einfache und schnelle Variante findet ihr hier:
 

Curywurstsoße - einfach und schnell gemacht

Tipp 3: Grilled Cheese Sandwich

Grilled cheese Sandwich
© gettyimages, Foto: Thomas Barwick

Stulle – Butter – Käse – fertig! So einfach ist ein Käsesandwich und eigentlich braucht ihr dafür kein Rezept. Beim Grilled Cheese Sanchwich aus den USA handelt es sich aber um eine Besonderheit: Was auf den ersten Blick wie ein geröstetes Toast-Sandwich mit geschmolzenem Käse aussieht, verwandelt sich mit ein paar Feinheiten zu einem vorzüglichen Snack. Denn nicht erst seit Helge Schneider wissen wir: „Käsebrot ist ein gutes Brot“!

Hier geht es zum Rezept für Brokkoli Grilled Cheese Sandwich

Tipp 4: Berliner Pfannkuchen

Berlin doughnut
© gettyimages, Foto: ZenShui/Laurence Mouton

Berliner, Krapfen, Kreppel, Puffel, Fasenachstkiechle … der Berliner Pfannkuchen hat unzählige Namen, gemeint ist aber immer ein in Fett ausgebackenes, mit Konfitüre gefülltes und mit feinem Zucker bestäubtes oder mit einer Glasur überzogenes Hefegebäck. Die Füllungen sind sehr variabel: Eierlikör- oder Whiskeycreme, Pflaumenmus, Hagenbuttenmark und und und. Vielleicht habt ihr eigenen Ideen? Seid kreativ!

Tipp für alle die es bunt mögen: Für einen rosafarbenen Guss ganz am Schluss einfach 2-3 Esslöffel rotes Gelee mit 150 Gramm Puderzucker verrühren, bis es dickflüssig geworden ist. Die Pfannkuchen nach dem Befüllen damit bestreichen und trocknen lassen.

Hier geht's zum Rezept für Berliner Pfannkuchen

Tipp 5: Burger

Veganer Burger
© gettyimages, Foto: lavizzara

Für einen guten Burger wirft man ja gerne mal alle Gedanken zu Low Carb, Superfoods und Kalorien über Bord. Der Fast-Food Klassiker begeistert. Was ihn so unwiderstehlich macht, könnt ihr nachlesen in „The World is Your Burger“ von David Michaels. Der Autor hat sich über 430 Seiten Gedanken zu diesem Thema gemacht und die Kulturgeschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurück geht beleuchtet. Bevor ihr mit dem Lesen anfangt, bereitet euch doch einen klassischen Burger zu - oder ihr probiert die vegetarische Variante.

Hier geht's zur Geschichte des Burgers

Tipp 6: Apple Crumble

Apple Crumble
© gettyimages, Foto: loooby

Ein wahrer Seelenstreichler: Ganz einfach Butter, Mehl, Zucker, Salz und Zimt mischen und zu einer krümeligen Masse verkneten. Das alles über die in Spalten geschnittenen Äpfel krümeln und in weniger als einer dreiviertel Stunde ist der leckerste Nachtisch fertig - am besten noch warm mit einer Kugel Eis und Vanillesauce.

Hier geht's zum Rezept für Apple Crumble mit vielen Variatonen

Tipp 7: Veganes Kichererbsencurry

Veganes Curry
© gettyimages, Foto: Joan Ransley

Gesund! Schnell! Lecker! Mit duftendem Jasmin- oder Basmatireis und ein paar Cashewkernen dekoriert, sieht es auch noch toll aus. In einer halben Stunde zubereitet, könnt ihr auch größere Portionen davon kochen, so habt ihr direkt das Mittagessen für morgen oder übermorgen mitgekocht.
Übrigens:das Curry lässt sich luftdicht prima einfrieren, und so habt gleich was super Leckeres zu Hause, wenn ihr mal so gar keine Zeit zum Kochen habt.

Hier geht's zum Rezept für veganes Kichererbsencurry

Tipp 8: Waffeln

Waffeln
© gettyimages, Foto: Westend61

Zum Kaffee, zum Nachtisch oder einfach mal so - Waffeln gehen ja immer. Ganz schlicht mit Puderzucker oder mit den tollsten Toppings aus frischen Früchten, weißer oder dunkler Schokolade, Nüssen, Joghurt und Zitrone und Blaubeeren, Banane und Nutella und und und. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Übrigens für alle, die kein Waffeleisen haben: der Teig lässt sich wunderbar in der Pfanne braten und dann im Toaster toasten. Apropos Toaster:  Wenn es mal zu viele Waffeln werden - sie lassen sich prima einfrieren und dann im Toaster wieder aufbacken.

Hier geht's zu den Rezepten für verschiedene Waffelvarianten

Tipp 9: Tortillas

Chili con carne Tacos
© gettyimages, Foto: istetiana

Tortillas sind ganz einfach zuzubereiten und unfassbar vielseitig verwendbar: ihr könnt sie backen oder braten, knusprige Burrito-Samosas oder gefüllte Quesadillas zubereiten, anstelle von Nudeln für eine Enchilada-Lasagne verwenden, Wraps für die Arbeit rollen oder Burritos zum Frühstück falten. Dabei ist das Grundrezept denkbar einfach: Mehl, Backpulver, Öl und eine Prise Salz. Alles verrühren, fertig! Hier findet ihr einige Lieblingsrezepte: Süßkartoffel-Quesadillas, vegane Burrito Samosas, mexikanischer Tortilla-Auflauf.
Tipp: Wenn ihr nicht den ganzen Teig verarbeiten wollt, könnt ihr ihn in Folie luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in einer ganz anderen Variante zubereiten.

Hier geht' zu den Tortilla Rezepten

Tipp 10: Falafel

Falafel, Hummus und Pitabrot
© gettyimages, Foto: J-O Eriksson/EyeEm

Und noch ein wunderbares Rezept aus der arabischen Küche. Die frittierten Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen, haben sich zu einem weltweiten Renner in der vegetarischen Streetfood Küche entwickelt. Falafel selber machen ist nicht schwer und lohnt sich richtig. Für den selbstgemachten Falafel braucht ihr nicht allzu viele Zutaten und sie können sowohl im Pitabrot als Ersatz für Kebab (gegrilltes Fleisch) dienen, oder aber einfach zu Salat oder Gemüse gegessen werden. Taucht am heimischen Herd ein in die Aromawelt Arabiens.
Übrigens: Falafel sind eine sehr gute vegane Proteinquelle und enthalten kaum Fett.

Falafel selber machen und viele interessante Infos

Tipp 11:Süßkartoffelpommes

sweet potato fries
© gettyimages, Foto: asab974

Kaum eine Wurzelpflanze ist so vielseitig einsetzbar wie die Süßkartoffel. Sie ist ein echtes Allround-Talent. Rezepte gibt es von herzhaft bis süß. Ob als Suppe, Püree, Puffer, Burger Bulette, als süßer Snack und zum Backen in Brownies und Waffeln. Aber unschlagbar ist sie ganz sicher als Pommes zubereitet. Probiert es mal aus!

Hier geht's zu weiteren Süßkartoffelrezepten
 

Und denkt daran: Bitte bleibt Zuhause!

  • geht nur raus, wenn es absolut notwendig ist

Hier findet ihr eine Übersicht zur aktuellen Lage in Berlin.

 

Catrin

Catrin

lebt seit über 20 Jahren in Berlin und liebt es in der Stadt unterwegs zu sein. Am liebsten mit dem Rad, da entdeckt sie die spannendsten und interessantesten Seiten Berlins. Quer durch die Stadt, querfeldein und sehr gerne auch abseits der vertrauten Pfade.

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