Zeit(ge)schichten aus 350 Jahren – Schloss und Garten Schönhausen
Zeit(ge)schichten aus 350 Jahren – Schloss und Garten Schönhausen
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In Schloss und Garten Schönhausen verdichtet sich deutsche Geschichte auf einzigartige Weise zu einem faszinierenden Panorama.
Zunächst Landsitz bedeutender preußischer Adelsfamilien, wurde es 1740 zum Sommersitz der Königin Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen. Sie machte das Schloss zu einem Juwel des Rokoko, das nach umfassender Sanierung nun in neuem Glanz erstrahlt.
Nach dem Tod der Königin fielen Schloss und Garten in einen langen Dornröschenschlaf. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg rückte das Haus erneut in den Fokus deutscher Geschichte: Zwischen 1949 und 1960 war Schloss Schönhausen Sitz des Staatsoberhauptes der DDR; ab 1964 wurde es als Staatsgästehaus genutzt. Persönlichkeiten der Weltpolitik wie Ho Chi Minh, Indira Gandhi oder Michail Gorbatschow waren hier zu Gast. Nach 1990 spielte das Schloss noch einmal eine bedeutende historische Rolle als Verhandlungsort der „Zwei-plus-Vier-Gespräche“ zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten.
Original ausgestattete Räume vermitteln den Besuchern heute authentisch, wie die Königin im Schloss lebte, wie der DDR-Präsident Wilhelm Pieck arbeitete und wo die Staatsgäste nächtigten. Umgeben wird das Schloss von einem exquisiten modernen Garten der 1950er Jahre.
Die Präsentation von Kunstwerken aus dem Besitz der gräflichen Familie Dohna, die 1945 aus Ostpreußen gerettet werden konnten, schlägt schließlich den Bogen zurück zum Anfang der langen Geschichte von Schloss Schönhausen.
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Preise: ab Ermäßigt: 5.00, Normal: 6.00
Anderer Veranstalter: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg







