Villa Schöningen
Villa Schöningen
Geschichte und Kunst nahe der "Agentenbrücke"
Die Villa Schöningen liegt an der Glienicker Brücke, dort wo im kalten Krieg vor den Kamera-Augen der Weltöffentlichkeit Agenten ausgetauscht wurden. Das Privatmuseum illustriert in seiner Dauerausstellung "Spione. Mauer. Kinderheim / An der Brücke zwischen den Welten" die deutsch-deutsche Geschichte am Beispiel der Glienicker Brücke, der sogenannten "Agentenbrücke".
Die multimediale Ausstellung mit Filmen, Fotos, Originalobjekten und Texten setzt dabei vor allem auf Zeitzeugenberichte, die die Geschehnisse an diesem symbolträchtigen Ort selbst erlebt haben. So wird ein lebendiges Mosaik unterschiedlicher Wahrnehmungen präsentiert.
Die Dauerausstellung zur deutschen Teilung und Wiedervereinigung wird ergänzt durch Kunstausstellungen, die diese Themen aufgreifen und aus einer anderen Perspektive beleuchten. Im Skulpturengarten kann man neben Werken zeitgenössischer Künstler einen Kaffee trinken und Kleinigkeiten essen.
Die verfallene Villa Schönigen, 1843 von Ludwig Persius errichtet, spiegelt selbst die wechselvolle deutsche Geschichte wider: Zunächst bewohnt von dem jüdischen Mitbegründer der deutschen Bank, Kurd Wolfgang von Schöning (1789−1859), einige Zeit unbewohnt, später sozialistische DDR Kindererziehungsanstalt. 2007 wurde die Ruine verkauft und das private Museum mit Kunstgalerie eröffnet.
Zum Thema
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Infobox
Adresse
info
villa-schoeningen [dot] de
Anfahrt
Zusätzliche Infos
- Historische Dauerausstellung: 6 €
- Wechselnde Kunstausstellung: 4 €
- Kombiticket (beide Ausstellungen): 9 €
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre: freier Eintritt
| Öffnungszeiten: | |
|---|---|
| Do - Fr | 11.00 - 18.00 Uhr |
| Sa + So | 10.00 - 18.00 Uhr |
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