Trabrennbahn Karlshorst
Trabrennbahn Karlshorst
Wetten und Fiebern im ehemaligen VEB Trabergestüte
Der Trabrennsport ist die Königsdisziplin unter den Pferdewetten. Schon ab einem Euro ist man dabei und kann munter mitfiebern. Auf der Trabrennbahn Karlshorst finden das ganze Jahr über spannende Rennen statt. Hauptrenntage sind Freitag und Sonntag. Spezielle Familienrenntage bieten ein buntes Rahmenprogramm für Kinder. Bei der Traberfahrschule kann sich jeder einmal ausprobieren und im Sulky-Fahren Unterricht nehmen. Auch Kindergeburtstage lassen sich auf der Rennbahn feiern, Reiten ist bei diesen Anlässen natürlich inklusive.
Die Rennbahn Karlshorst eröffnete 1894. Zunächst wurden Hindernisrennen veranstaltet, erst seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es hier auch Trabrennsport. 1945 ließ der sowjetische Stadtkommandant Generaloberst Bersarin die Anlage zur Trabrennbahn umbauen und flächenmäßig um fast das Doppelte vergrößern.
Um die marode Rennbahn erhalten zu können, wurde nach dem Mauerfall ein Teil des Geländes verkauft, einige Stallgebäude, das Casino und die Reithalle wurden abgerissen. Die restlichen knapp vier Quadratkilometer werden heute von einem Verein betreut. Die Erfolge der Arbeit zeigen sich in steigenden Besucherzahlen, in steigenden Wettumsätzen und dem Auftreten von Sponsoren. Das Konzept war von Anfang an „volksnah“ und auf die Masse der Besucher ausgerichtet. So kann man zum Beispiel für wenig Geld Anteile an Rennpferden erwerben und so für ein Taschengeld Pferdebesitzer werden. Zumindest zu einem (An)Teil.
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