Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Arbeiterpaläste und Zuckerbäckerstil
Die Karl-Marx-Allee war die bekannteste Straße der DDR. Zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor befinden sich zahlreiche Wohnblöcke aus den fünfziger Jahren im Stil des Sozialistischen Klassizismus, die auch als „Arbeiterpaläste im Zuckerbäckerstil“ bezeichnet wurden.
Im Kino International in der Karl-Marx-Allee 33 ist das Flair des Ostens noch erhalten. Der unter Denkmalschutz stehende Bau mit der großen Glaskuppel beherbergt neben dem Kino eine öffentliche Bibliothek sowie Veranstaltungsräume.
Die Allee hieß ursprünglich Große Frankfurter Straße, wurde am 21. Dezember 1949 (dem 70. Geburtstag Stalins) in Stalinallee und am 13. November 1961 in Karl-Marx-Allee umbenannt. Die Wohnbauten wurden nach der Wiedervereinigung an unterschiedliche Investoren verkauft und meist aufwändig saniert. Heute erfreuen sich die Wohnungen großer Beliebtheit und bilden nach außen ein harmonisches Bild, das am Frankfurter Tor mit zwei Kuppeltürmen seinen Abschluss findet.
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