Hackesche Höfe
Hackesche Höfe
Szene, Partys, Hinterhöfe
Die Hackeschen Höfe haben sich seit dem Mauerfall zum zentralen Anlaufpunkt sowohl für Szene-Gänger als auch für Berlin-Besucher entwickelt. Aufwändig restauriert, liegen die Höfe im historischen „Scheunenviertel“ in der Spandauer Vorstadt von Berlin-Mitte.
Die Hackeschen Höfe bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz. Eröffnet wurden die gegenüber des Hackeschen Marktes gelegenen Höfe am 23. September 1906. Die Nutzung des Gebäudekomplexes war wie in vielen Berliner Hinterhöfen eine Mischung aus Büros, Gewerbe, Stockwerkfabriken (vor allem in den ersten Höfen) und Wohnungen.
Dieses Konzept wurde auch in den neunziger Jahren bei der Sanierung wieder aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt. Heute bieten die acht Höfe zwischen der Rosenthaler- und der Sophienstraße auf 27.000 Quadratmetern Raum für 40 Gewerbeunternehmen, dazu Kultureinrichtungen und Wohnungen.
Rings um die Höfe ist eine neue Ausgehmeile mit zahllosen Bars, Restaurants und Clubs entstanden, so dass die Gegend zu den angesagtesten Vierteln des Berliner Nachtlebens zählt.
Die Höfe
Hof I – Endellscher Hof, entworfen von dem Jugendstil-Künstler und Architekten August Endell. Der Hof beherbergt das Cabaret „Chamäleon“, ein Filmtheater sowie mehrere Bars und Restaurants
Hof II – Theaterhof, hier befinden sich das Hackesche-Hof-Theater sowie eine Reihe von Architekturbüros.
In den weiteren Höfen sind viele kleinere Läden und Galerien angesiedelt.
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