Gedenkstätte und Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Gedenkstätte und Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Das Mauer-Dokumentationszentrum bietet einen Überblick zur Geschichte der Berliner Mauer

– © Günter Steffen

Die Gedenkstätte Berliner Mauer erinnert an die deutsche Teilung und vermittelt einen beklemmenden Eindruck von der Mauer und den Zeiten der Teilung.

Denkmal

Direkt an dem ehemaligen Grenzstreifen in der Bernauer Straße befindet sich ein Stück der Berliner Mauer mit Grenzstreifen und Wachturm. Die Anlage zeigt, wie die Grenzanlagen aufgebaut waren und vermittelt dem Besucher einen nachhaltigen Eindruck von dem Bau, der einst das ganze Land trennte.

Besucherzentrum

Das 2009 neu eröffneten Besucherzentrum ist der erste Anlaufpunkt für die Besucher und bietet Informationen und Orientierungshilfen auf dem weitläufigen Gelände.

Dokumentationszentrum

Die anschauliche Ausstellung im Dokumentationszentrum zeigt die Geschichte des Mauerbaus 1961 und die Situation in der geteilten Stadt. Von dem Turm aus hat man einen eindrücklichen Blick auf die erhaltenen Teile der Grenzanlage und das Denkmal zur Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft.

Kapelle der Versöhnung

Die Kapelle der Versöhnung wurde 2000 eröffnet. An dieser Stelle befand sich die Versöhnungskirche, welche 1985 gesprengt wurde, da sie direkt auf dem Todesstreifen lag. Nach dem Mauerfall wurde auf den Fundamenten die Kapelle der Versöhnung als ovaler Stampflehmbau mit einer Holzlamellen-Ummantelung errichtet. In Gottesdiensten wird regelmäßig der Opfer der Mauer gedacht.

Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin

Die Ausstellung im S-Bahnhof Nordbahnhof zeigt ein besonders absurdes Kapitel der Geschichte der geteilten Stadt. Einige U- und S-Bahnlinien West-Berlins unterquerten das Gebiet der DDR. Die Bahnhöfe auf DDR-Seite, an denen nicht gehalten werden durfte, wurden zugemauert und verwaisten. Die Züge aus West-Berlin fuhren durch die toten Bahnhöfe, welche Geisterbahnhöfe genannt wurden.

Weiterer Ausbau

Derzeit wird die Gedenkstätte Berliner Mauer ausgebaut und um eine Außen-Ausstellung auf dem ehemaligen Mauerstreifen an der Südseite der Bernauer Straße erweitert. Auf dem 1,3 km langen und 4.4 ha große Areal werden die noch erhaltenen Spuren der Mauer integriert, und die Ausstellung wird an die dramatischen Ereignisse in der Bernauer Straße erinnern. 2010 wurde als ein wichtiges Element das „Fenster des Gedenkens“ auf dem ehemaligen Sophien-Friedhof fertig gestellt.

Gruppenführungen und ein umfangreiches Seminarprogramm zur politischen Bildung vertiefen das Angebot.

Audioguide

Lernen Sie die Gedenkstätte und Dokumentationszentrum Berliner Mauer und viele weitere Sehenswürdigkeiten mit dem Audioguide kennen. Einfach online bestellen und auf Ihrem MP3 Player oder iPod hochladen. ...Mehr

Infos für Schulklassen

Das Areal der Gedenkstätte ist ganzjährig begehbar. Für Schulgruppen werden Führungen, Seminare sowie von April bis September auch drei- bis vierstündige Mauer-Radtouren entlang des ehemaligen Grenzstreifens angeboten. Schüler über 16 Jahren können an moderierten Zeitzeugengesprächen teilnehmen. Fortbildungsangebote für Lehrer auf Anfrage. Alle Angebote sind für Schulklassen kostenfrei. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Downloads

Nützliche Infos zum Downloaden:

Infobox

Adresse

Bernauer Straße 111
13355 Berlin Mitte
Tel.: - 467986666

infoatberliner-mauer-gedenkstaette [dot] de

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Anfahrt

Zusätzliche Infos

Der Eintritt zur Gedenkstätte ist frei.
Führungen: Erwachsene 3 €, Schüler (außer Berufsschulen) frei
Seminare: Erwachsene 5 €, Schüler (außer Berufsschulen) frei

Apr-Okt 9.30-19.00 Uhr
Nov-März 9.30-18.00 Uhr
immer Di - So

Tipp

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