Deutsche Oper Berlin

Große Oper in betont schlichtem und denkmalgeschütztem Neubau

Deutsche Oper – © Bernd Uhlig
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.6 (10 Bewertungen)

Schlüsselwörter

Kultur

Das geradlinige und schmucklose Gebäude der Deutschen Oper Berlin konzentriert sich auf das Wesentliche: Große Oper von Weltklasseformat. Mit dem 1961 nach Plänen des Architekten Fritz Bornemann eröffneten Neubau zog das Ensemble noch unter seinem alten Namen „Städtische Oper“ nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs wieder in ein eigenes Haus.

Dank seiner „demokratischen“ Sitzplatzverteilung bietet der Zuschauerraum des größten Berliner Opernhauses von allen 1.865 Sitzplätzen beste Sichtverhältnisse auf die Bühne. Hier wird vornehmlich ein klassisches Opernrepertoire des 19. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf den Werken von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Richard Wagner und Richard Strauss zur Aufführung gebracht. Darüber hinaus behaupten sich zunehmend französische Komponisten (Charles Gounod, Jules Massenet, Francis Poulenc) sowie Werke des italienischen Belcanto (Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Gioacchino Rossini). Wiederentdeckungen verlorener Stücke aus dem frühen 20. Jahrhundert ergänzen den Spielplan.

Die Deutsche Oper Berlin pflegt ihre Tradition des individuellen Regie-Theaters und fördert gezielt Nachwuchssänger und junge Regisseure. Götz Friedrich, Hans Neuenfels und Achim Freyer gehören zu den namhaften Regisseuren, die mit ihren Inszenierungen am Charlottenburger Opernhaus große Erfolge feierten. Das renommierte Orchester der Deutschen Oper Berlin spielt derzeit unter der musikalischen Generaldirektion von Donald Runnicles, Intendantin ist seit der Spielzeit 2004/05 die Hamburger Regisseurin Kirsten Harms.

Mit seiner imposanten Fassade ohne jegliches Dekor schützt der Theaterbau im Bauhaus-Stil das Innere der Oper komplett gegen den sechsspurigen Autoverkehr auf der Bismarckstraße. Durch die verglasten Seitenfassaden erhält das Gebäude dennoch einen offenen Charakter und bietet Panoramaaussichten während der Pausen.

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Bismarckstraße 35
10627 Berlin Charlottenburg
Tel.: 030 - 34384343

infoatdeutscheoperberlin [dot] de

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Habe hier Otello gesehen und

Habe hier Otello gesehen und - naja - es war schon sehr gut, tolle Stimmen, auch ganz gut inszeniert. War aber teilweise schon sehr lang, wenn sich zwei Personen 20 min ansingen, wie sehr sie sich lieben... Aber so sind Opern nunmal. Und die Inszenierung war eher traditionell. Übrigens: Es ist mir das erste mal passiert, dass mehrere Leute aus dem Publikum am Schluss einfach so "Bravo!" rufen... Merkwürdig!

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