Ein Symbol für die Einheit
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Während das einzige erhaltene Stadttor Berlins früher vor allem für die Trennung der Stadt in Ost und West stand, ist es seit dem Mauerfall nun das Symbol für die Einheit Deutschlands. Darüber hinaus zählt der Sandsteinbau zu den schönsten Beispielen des deutschen Klassizismus.
Das nach Plänen von Carl Gotthard Langhans von 1788 bis 1791 errichtete Eingangstor ist den Propyläen der Athener Akropolis nachempfunden. Beidseitig sind sechs dorische Säulen den elf Meter tiefen Querbalken vorgestellt, die fünf Durchfahrten gliedern. Im Jahre 1793 wurde die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga auf das Tor gesetzt, die in Richtung Stadtmitte nach Osten zeigt.
Nach einer Entscheidung des Berliner Senats ist das Brandenburger Tor seit dem Oktober 2002 für den Autoverkehr wie auch für Busse und Taxen geschlossen.
Pariser Platz
Der Pariser Platz gilt als Berlins „gute Stube“ und zugleich als einer der schönsten Plätze der Hauptstadt. Um den Platz herum wurden vornehme Stadtvillen, Botschaften und das Nobelhotel Adlon errichtet.
Das Haus Liebermann und das Haus Sommer, links und rechts vom Brandenburger Tor neu errichtet, sind als Zwillingspaar konzipiert, deren Architektur sich an die historischen Vorbilder des preußischen Baumeisters Friedrich August Stüler anlehnt. Das Gebäude der Dresdner Bank ist den Konventionen der architektonischen Gestaltung des Pariser Platz gefolgt, ohne sich historisierender Stilmittel zu bedienen. Mit der Französischen Botschaft sowie der Botschaft der USA befinden sich zwei weitere prominente Einrichtungen an dem historischen Ort.
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