Symbol der Hauptstadt
Wer in Berlin war, hat ihn gesehen. An ihm kommt keiner vorbei. Kein Wunder – der Berliner Fernsehturm ist mit insgesamt 368 Metern das höchste öffentlich zugängliche Gebäude Europas. Doch er ist mehr als das.
Der Turm wurde am 3. Oktober 1969 eingeweiht, kurz vor dem 20. Geburtstag der DDR. Für den damaligen DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht war er eines der wichtigsten Symbole für die Überlegenheit der sozialistischen Gesellschaft. Der Bau des Berliner Fernsehturms zeigte, dass man im Osten an der besseren Zukunft baute.
Doch während die DDR längst Geschichte ist, steht der Berliner Fernsehturm noch immer – und wird inzwischen als gesamtdeutsche Sehenswürdigkeit akzeptiert. Jedes Jahr besteigen ihn über eine Million Besucher aus bis zu 86 Ländern. Vom Aussichtsgeschoss in mehr als 200 Metern Höhe schauen sie herab, betrachten das unaufhörliche Treiben der Stadt, ihren steten Wandel. Und wer hinabsteigt, kauft sich Poster, T-Shirts oder Sitzkissen mit seinem Bild – der Berliner Fernsehturm ist zum coolen Symbol für die vereinigte Stadt Berlin geworden.
Tipps für Schulklassen
Schulklassen können als Gruppe auf der Homepage des Fernsehturm reservieren, um so lange Wartezeiten zu umgehen. Wegen der großen Beliebtheit des Berliner Fernsehturms sind im nächsten Sommer (ab April 2012) Gruppenbuchungen schon ab 8:00 Uhr möglich. Nichtsdestotrotz ist es ratsam sich möglichst rechtzeitig um eine Gruppenreservierung zu kümmern. Zur Gruppenbuchung geht's hier.
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