Ein Gotteshaus für die Hohenzollern
Mit seiner weithin sichtbaren Kuppel ist der evangelische Berliner Dom ein Publikumsmagnet der Hauptstadt. Im nördlichen Bereich der Spreeinsel gelegen, reichen Vorgängerbauten bis in das 15. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert waren die gleich nebenan im Berliner Schloss residierenden Hohenzollern der Meinung, dass der damals eher bescheidende Schinkel-Dom den Repräsentationsansprüchen der Monarchie nicht mehr entsprach. Auf Betreiben von König Friedrich Wilhelm IV. wurde daher beschlossen, eine prunkvollere Domkirche zu bauen.
Der Grundstein des repräsentativen Gotteshauses wurde 1894 gelegt, die Einweihung fand 1905 statt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Dom große Schäden. Erst 1975 begann die DDR mit der Wiederherstellung. Abgeschlossen wurde sie sogar erst vier Jahre nach der Wende im Jahr1993.
Zu besichtigen sind die Predigtkirche mit der beeindruckenden Kuppel, die Tauf-und Traukirche, das Kaiserliches Treppenhaus, die Hohenzollerngruft mit fast 100 Särgen aus vier Jahrhunderten, das Dommuseum und der Kuppelumgang mit Blick auf die Mitte Berlins.
Keine Besichtigungen bei Gottesdiensten und Veranstaltungen.
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Infos für Schulklassen
Im Berliner Dom werden für jede Altersklasse Schülerführungen angeboten. Neben der Domführung gibt es auch begleitete Gruft-, Orgel- und Museumsrundgänge. Die 90-minütigen Führungen kosten bis 15 Personen 35 Euro, bis 30 Personen 60 Euro. Für Schulklassen die den Dom im Rahmen des Religionsunterrichts besuchen, gelten Sonderkonditionen. Eine vorherige Anmeldung ist im jeden Fall notwendig.
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