Räumliche Vielfalt in multifunktionalem Veranstaltungsbau
Das silbern schimmernde Internationale Congress Centrum Berlin, kurz ICC, blickt auf drei Jahrzehnte erfolgreiche Kongress- und Unterhaltungsveranstaltungen. Nach den Plänen von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte wurde das 320 Meter lange Gebäude im Jahr 1979 nach der damaligen Architekturkonzeption der High-Tech-Moderne fertiggestellt. Dank seiner räumlichen Vielfalt und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten wurde das ICC bereits mehrmals mit dem World Travel Award als führendes Kongress- und Tagungszentrum ausgezeichnet.
Mit seinen 80 Sälen und einer Kapazität von insgesamt 15.500 Plätzen gehört das 80 Meter breite und 40 Meter hohe Gebäude zu den größten und erfolgreichsten Kongresshäusern der Welt. In den einzelnen Räumlichkeiten können 20 bis 5.000 Zuschauer Platz nehmen, bei einer kombinierten Saalnutzung teilweise auch bis zu 9.100. Die multifunktionale Einrichtung bietet modernen Technikstandard wie HDTV in den Veranstaltungsräumen und ein ATM-Breitband-Netz sowie W-LAN Hotspots für schnellen Internetzugang im ganzen Haus.
Eine zentral zwischen zwei Sälen befindliche Theaterbühne wird häufig für Konzerte oder Shows genutzt. In den großzügig angelegten Foyers ist ausreichend Platz für begleitende Ausstellungen, Firmenpräsentationen oder auch ein Catering. Dank der architektonischen Anordnung auf verschiedenen Ebenen können mehrere Veranstaltungen zeitgleich stattfinden.
Ein dreigeschossiges Brückenbauwerk verbindet das ICC mit dem benachbarten Messegelände und erlaubt auf diese Weise zusätzliche Möglichkeiten einer Mischnutzung von Kongressen mit begleitenden Fachausstellungen. Der begrünte Dachgarten auf dem Parkhaus des ICC kann ebenfalls für Veranstaltungen genutzt werden.
Die 6 Meter hohe Bronze-Skulptur "Ecbatane - Der Mensch baut seine Stadt" von Jean Ipostéguy (1980) vor dem ICC wurde seinerzeit wie das Gebäude selbst von den Berlinern ob seiner futuristischen Formensprache leidenschaftlich diskutiert.
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