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Ausflug zum Wannsee
Familie mit Fahrrädern am Hackeschen Markt visitBerlin, Foto: Thomas Kierok

Tour 28 - Fahrradtour am Hackeschen Markt

Diese Fahrradtour beginnt am citystay Hostel in der Rosenstraße 16. Radeln Sie nach rechts durch die Rosenstraße, bis Sie auf die Straße „An der Spandauer Brücke“ stoßen – und biegen Sie dort rechts ab. Folgen Sie der Straße, bis Sie am Hackeschen Markt landen.

Hackescher Markt

Der Hackesche Markt ist ein stark befahrener Verkehrsknotenpunkt: Hier sind S-Bahn, Tram, Busse, Fahrräder, Autos und Fußgänger unterwegs. In Fahrtrichtung können Sie die Hackeschen Höfe entdecken: Attraktive Wohnhöfe, die typisch für Berlin sind.

Burgstraße

Fahren Sie nach links über den Platz, bis Sie auf die Burgstraße stoßen. Fahren Sie nach links – und gleich wieder nach rechts. Folgen Sie der Burgstraße weiter über die Spree-Brücke bis zur Museumsinsel. Die Straße heißt jetzt Bodestraße.

Museumsinsel

Die Museumsinsel ist Standort der weltberühmten Museen Pergamonmuseum, Neues Museum mit Nofretete, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum und Altes Museum. Ein Besuch der Museen, die zum UNESCO Welterbe gehören, lohnt sich auf jeden Fall. Fahren Sie weiter geradeaus.

Monbijoustraße

Fahren Sie über die zweite Spree-Brücke – und fahren Sie nach rechts in „Am Kupfergraben“. Auf der rechten Seite fahren Sie an den Museumsinsel-Museen vorbei. Radeln Sie bis zur Spitze der Insel – und biegen Sie rechts ab auf die romantische Brücke. Nochmal über die Spree – hinein in die Monbijoustraße.

Oranienburger Straße

Fahren Sie auf der Monbijoustraße weiter, bis Sie auf die Oranienburger Straße stoßen. Biegen Sie dort nach links ab – und fahren Sie vor bis zur Neuen Synagoge.

Neue Synagoge

Die Neue Synagoge wurde 1866 eingeweiht und war das größte jüdisches Gotteshaus Deutschlands. In der Progromnacht vom 9./10. November 1933 wurde ein Brandanschlag durch einen tapferen Polizisten verhindert. Im November 1943 wurde das Gebäude durch britische Bomben stark beschädigt. Heute beherbergt das Gebäude die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Fahren Sie weiter geradeaus auf der Oranienstraße.

Friedrichstraße

Nach einigen Radelminuten sind Sie an der Friedrichstraße. Biegen Sie dort links ab – und fahren Sie weiter geradeaus. Auf der linken Seite kommen Sie am Friedrichstadt-Palast vorbei. Sie überqueren erneut die Spree. Rechts sehen Sie das Gebäude vom Bahnhof Friedrichstraße.

Bahnhof Friedrichstraße

Der Bahnhof Friedrichstraße spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins und Deutschlands wieder. Während der deutschen Teilung war hier ein Grenzübergang mit der Ausreisehalle, genannt „Tränenpalast“, in der heute eine interessante Ausstellung zu sehen ist. Fahren Sie weiter auf der Friedrichstraße.

Unter den Linden

An der nächsten großen Kreuzung biegen Sie rechts ab in die Prachtallee „Unter den Linden“. Diese Straße wurde im 17. Jahrhundert erbaut – und ist heute eine der wichtigsten Straßen Berlins. Fahren Sie geradeaus bis zum Brandenburger Tor.

Insider-Tipp: Café Einstein

Genießen Sie einen Kaffee auf der Sonnenseite im österreichischen Café Einstein, Unter den Linden 42, in dem auch häufig bekannte Politiker anzutreffen sind.

Tourkarte

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor mit der Quadriga ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Nachdem es während der deutschen Teilung ein Symbol für den Kalten Krieg war, steht es heute für die deutsche Wiedervereinigung. Radeln Sie durch das Tor hindurch – und fahren Sie gleich nach links bis Sie zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas kommen.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal) ist ein beeindruckendes Mahnmal, mit dem an die 6 Millionen jüdische Opfern des Holocaust erinnert wird. Seine volle Wirkung entfaltet das Denkmal, wenn Sie durch das Stelenfeld laufen. Folgen Sie dann der Ebertstraße, bis Sie zum Potsdamer Platz kommen.

Potsdamer Platz

Auch der Potsdamer Platz steht für die wechselvolle Geschichte Deutschlands: Zu Beginn des letzten Jahrhundert war er der verkehrsreichste Platz Europas und wurde er im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört. Während der deutschen Teilung war der Platz beinahe vergessen, weil er in einem Niemandsland zwischen West- und Ost-Berlin lag. Der Wiederaufbau erfolgte nach der Wende. Fahren Sie weiter auf der Stresemannstraße.

Checkpoint Charlie

Biegen Sie links ab in die Niederkirchnerstraße – und fahren Sie geradeaus weiter in die Zimmerstraße, bis Sie auf die Friedrichstraße stoßen. Dort befand sich der Checkpoint Charlie, der berühmte Grenzübergang für Alliierte und Diplomaten während der Teilung. An der Ecke finden Sie das Mauermuseum. Fahren Sie weiter geradeaus.

Axel-Springer-Straße

Biegen Sie an der Axel-Springer-Straße nach links ab – und fahren Sie vor, bis Sie zum Spittelmarkt kommen. Fahren Sie dort nach rechts – und weiter geradeaus, bis die Straße zunächst Gertraudenstraße und später Mühlendamm heißt. Radeln Sie geradeaus.

Nikolaiviertel

Schieben Sie Ihr Fahrrad an der Fußgängerampel der nächsten großen Kreuzung nach links über den Mühlendamm – und schauen Sie sich das Nikolaiviertel an. Das Nikolaiviertel ist die älteste Wohngegend Berlins. Die jetzige Bebauung stammt allerdings größtenteils aus der DDR-Zeit, als das Viertel im historisierenden Stil wiederaufgebaut wurde. Fahren Sie weiter auf der Poststraße im Nikolaiviertel.

Rosenstraße

Fahren Sie rechts auf die Rathausstraße – und biegen Sie an der nächsten Ecke nach links in die Spandauer Straße ab. Überqueren Sie die Karl-Liebknecht-Straße – und fahren Sie geradeaus weiter in die Spandauer Straße. Biegen Sie rechts ab in die Anna-Louisa-Karsch-Straße und dann rechts in die Rosenstraße: Sie sind am Ziel.