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Kindersport
Kindersport © matimix / shutterstock

Sportliche Früherziehung in Berlin

Die beunruhigende Tendenz, dass sich die Deutschen immer weniger bewegen, macht auch vor den Kleinsten nicht Halt. Während es bei den Erwachsenen meist daran liegt, dass sie den kompletten Arbeitstag vor dem PC verbringen, sind es beim Nachwuchs Fernseher und Konsole, die das Herumtoben im Freien oftmals fast vollständig ersetzen.
Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung aktiv entgegen zu steuern. Eltern sollten ihre Kinder dazu animieren, regelmäßig Sport zu treiben und dabei selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Ideal für die Kleinen ist die sportliche Früherziehung – den mit einem nachhaltig gesunden Lebensstil kann man selbstverständlich nicht früh genug beginnen.

Was die sportliche Früherziehung ausmacht

Bei dieser speziellen Art der Förderung geht es hauptsächlich darum, dem Nachwuchs Freude an der Bewegung zu vermitteln. Die Sportart ist dabei erst einmal nebensächlich. Stattdessen werden in kleinen Gruppen die unterschiedlichsten Spiele ausprobiert. Von Fangen bis hin zu ersten Gehversuchen im Handball oder Fußball ist alles dabei – Hauptsache, die Teilnehmer haben Spaß und können sich richtig austoben.
In sportlicher Hinsicht sollen dabei besonders das Körpergefühl, die Hand-Augen-Koordination und die Muskulatur trainiert werden. Wird früh genug damit begonnen, diese Dinge zu trainieren, stellen sich in der Regel Erfolge ein, die der Gesundheit auf lange Sicht äußerst zuträglich sind. Besonders in der Haltung werden sich diese Maßnahmen später widerspiegeln. Dabei spielt – wie im Alltag – auch die Wahl des richtigen Schuhs eine wichtige Rolle.

Die soziale Komponente ist nicht zu unterschätzen

Es geht aber nicht nur darum, dass die Kinder lernen, Freude an der Bewegung zu haben und dadurch im Idealfall weiterhin Sport treiben – mit der Früherziehung geht auch ein weiterer Aspekt einher: Der Nachwuchs gewöhnt sich früh daran, sich innerhalb einer Gruppe adäquat zu verhalten. Dabei finden die Kleinen aufgrund ähnlicher Interessen meist auch neue Freunde. Stammen diese aus verschiedenen Kulturkreisen, wird bereits in frühester Kindheit verhindert, dass sich in dieser Hinsicht später Ressentiments bilden – in Zeiten wie diesen kann das gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Angebote in Berlin

In einer Großstadt wie Berlin gibt es naturgemäß ein unfassbares Angebot an verschiedenen Sportvereinen, von denen viele gleich mehrere Sportarten anbieten. Das Praktische daran: Wer Mitglied wird, hat die Möglichkeit, das gesamte Angebot uneingeschränkt zu nutzen. Für Kinder sind die Beiträge in den meisten Fällen erschwinglich, und auch Familienmitgliedschaften bieten sich an.
Neben diesen Vereinen gibt es zudem mehrere Einrichtungen, die sich komplett der sportlichen Früherziehung widmen. Zwei davon sollen hier noch vorgestellt werden.

Sportissimo Steglitz

Hier steht das Kind jederzeit im Mittelpunkt. Dafür sorgen die sportbegeisterten Betreuer, die genau wissen, wie sie die Kleinen in Sachen Bewegung fördern und fordern, ohne dass dabei der Spaß zu kurz kommt. Auf einen Übungsleiter kommen maximal fünf Kinder, was dazu führt, dass jederzeit auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer eingegangen werden kann.
Neben den regulären Einheiten bietet Sportissimo auch spezielle Geburtstagsfeiern für sportbegeisterte Kinder an. Dort können sie sich in den gewünschten Sportarten mit ihren Freunden messen – und am Ende bekommt jeder einen Pokal.

Erste Berliner Kinderschwimmschule

Schwimmen ist der perfekte Sport, um den gesamten Körper ausgiebig zu trainieren. Wer möchte, dass sein Nachwuchs schon früh davon profitiert, ist an dieser Adresse genau richtig. Der Kurs für Kinder umfasst insgesamt 17 Einheiten, an deren Ende das Seepferdchen steht, dass der oder die Kleine dann stolz auf der Badehose tragen kann.
Das Angebot richtet sich an Kinder ab drei Jahren, die bei einer kostenlosen Schnupperstunde spielerisch herausfinden können, ob Schwimmen für sie das Richtige ist.

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