Filmscreening von akademie der autoditakten
Eine Gruppe junger BIPOC-Erwachsener kam am Ballhaus Naunynstraße zusammen, um aus ihrer eigenen Perspektive und Position als in Deutschland lebende Menschen Bilder und Erzählungen zur Hoffnung als Haltung, flüchtiges Moment und beständige Kraft zu finden.
Gemeinsam mit den Filmemacher*innen DeLovie Kwagala aka Papa De und Gabriel B. Arrahnio als Pat*innen entwickelten sie ihre eigenen Kurzfilme, die Kiez-Monatsschau: Raising Hope.
Hoffnung ist veränderlich und fließend, individuell wie kollektiv. Die Bezeichnungen variieren je nach Kultur, Sprache und Ausdrucksweise, ebenso wie die Bilder und Bedeutungen, die damit verbunden sind. Wie lässt sich das also dokumentieren? Wie lässt sich die Idee der Hoffnung filmisch einfangen, ohne dabei die Widerstandsfähigkeit, die Verluste und die Ängste auszublenden, mit denen sie untrennbar verbunden ist? Und wie lassen sich die mit ihr verbundenen Freuden und Energien fassen, ohne dabei das Konzept insgesamt zu romantisieren? Die Teilnehmenden befragten dazu Angehörige, Freunde, Gemeinschaften und Vorbilder. Denn eins ist klar: Hoffnung ist ein zerbrechlicher Balanceakt.
Die Kiez-Monatsschau ist ein Film- und Videoprojekt der akademie der autodidakten. Es entstand aus dem Bedürfnis, der stereotypisierenden Darstellung in den dominierenden Medien etwas entgegenzusetzen: Es ist eine Plattform für BIPOC-Jugendliche und junge Erwachsene, ihre Erfahrungen und die Themen, die ihnen am Herzen liegen, künstlerische zu reflektieren und selbstbestimmte Bilder im Medium Film zu erzeugen und der Öffentlichkeit vorzustellen.
Zusätzliche Informationen
auf Deutsch und Englisch
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
1
|
2
|
3
|
4
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
13
|
14
|
15
|
16
|
17
|
18
|
19
|
20
|
21
|
22
|
23
|
24
|
25
|
26
|
27
|
28
|
29
|
30
|