Podiumsdiskussion
In dieser Gesprächsrunde befassen sich die drei Teilnehmer:innen mit den Herausforderungen, denen die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung gegenübersteht.
Institutionen, die die transatlantische Kooperation fördern, sehen sich derzeit nicht nur mit einer vermeintlichen Erosion der liberalen internationalen Ordnung und einer zunehmenden gesellschaftspolitischen Fragmentierung konfrontiert, sondern auch mit erheblichen finanziellen und politischen Belastungen für akademische Einrichtungen in beiden Ländern.
Angesichts der aktuellen Krisen wird die Runde diskutieren, wie sich diese geopolitischen und ideologischen Veränderungen auf transatlantische intellektuelle Netzwerke und den wissenschaftlichen Diskurs auswirken. Zu den Themen zählen die Verbreitung des Phänomens der „post-truth“ sowie die Auswirkungen von KI auf wissenschaftliche Forschung, aber auch die Schwachstellen unserer akademischen Institutionen.
Die Teilnehmer:innen werden sich außerdem mit weiter reichenden nationalen und globalen Herausforderungen befassen wie dem Anstieg von Nativismus, Populismus (von links und rechts) und sozialer Ungleichheit, der Bedrohung des Gesundheitswesens und den Gefahren durch globale Erwärmung. Sie werden versuchen, konkrete Empfehlungen zur Stärkung der transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen in einer sich schnell verändernden Welt zu geben.
Melissa Eddy ist Wirtschaftskorrespondentin der New York Times in Berlin. Sie berichtet über deutsche und europäische Unternehmen, Energie- und Industriepolitik sowie die Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zuvor beschäftigte sie sich mit deutscher Politik, Migration und transatlantischen Wirtschaftsthemen. Sie ist Absolventin des Fulbright-Programms und die Autorin von Merkel’s Law: Wisdom from the Woman Who Led the Free World (2024).
Prof. Dr. Carole Fink ist emeritierte Professorin für Geisteswissenschaften an der Ohio State University und emeritierte Professorin für Geschichte an der University of North Carolina Wilmington. Derzeit schreibt sie an einer Geschichte der 1980er Jahre aus globaler Perspektive und ist Mitherausgeberin eines Buches über den internationalen Minderheitenschutz im 20. Jahrhundert. Seit ihrer Emeritierung war sie Gastprofessorin an Universitäten in Israel, China, Deutschland und Australien.
Zu ihren jüngsten Buchpublikationen zählen Cold War: An International History (2013), West Germany and Israel: Foreign Relations, Domestic Politics, and the Cold War 1965–1974 (2019) und Writing 20th-Century International History: Explorations and Examples (2017). Sie veröffentlichte außerdem die erste Biografie des Historikers und Widerstandskämpfers Marc Bloch, die in sieben Sprachen übersetzt wurde.
Katja Greeson ist stellvertretende Leiterin des Aspen Institute Germany, einer transatlantischen Denkfabrik und Institution, die sich der Förderung werteorientierter Führung, konstruktiven Dialogs und internationaler Zusammenarbeit widmet, um die dringenden globalen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Zuvor war sie Bundeskanzler-Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung und forschte zu politischer Bildung in Deutschland und den USA. Sie begann ihre Laufbahn in der Parteipolitik, im Wahlkampf und in öffentlicher Jugendarbeit als Director of Marketing beim Democratic National Committee und in North Carolina. Sie erwarb einen doppelten Masterabschluss in Politikwissenschaft an der University of North Carolina at Chapel Hill und der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona.
Mit einem musikalischen Beitrag von Paula Mejía España (Violine), Studentin an der Barenboim-Said Akademie
In englischer Sprache
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Prof. Dr. em. Carole Fink
Katja Greeson
Melissa Eddy
Prof. Dr. Jacob Eder
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