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Ab Frühjahr 2022 sehen Sie die neue Ausstellung zu Moses Mendelssohn im Jüdischen Museum. 

Jüdisches Museum
Jüdisches Museum © Jüdisches Museum Berlin, Foto:Jens Ziehe

(aktuelle Informationen findenSie hier)

Zuwanderer, Aufklärer und Selfmade-Intellektueller: Moses Mendelssohn war schon zu seiner Zeit eine europäische Berühmtheit und ist bis heute eine zentrale Gestalt des deutschen Judentums.

Die Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin erzählt von Mendelssohns Leben in Berlin und zeigt ihn inmitten einer Zeit des Umbruchs und Aufbruchs als Integrationsfigur polarisierender Kräfte.

Mit seinen christlichen Freunden diskutiert Moses Mendelssohn Fragen aus Philosophie und Politik. Als Autor fordert er sein Publikum zum kritischen Denken auf.

Als gesetzestreuer Jude verbindet er die Tradition mit den Ideen der Aufklärung, engagiert sich für weltliche Bildung und bürgerliche Gleichberechtigung für Juden als Juden. Seine Übersetzung der Tora macht religiöses Wissen allen zugänglich.

Die Ausstellung präsentiert die Epoche der Aufklärung als Umbruchslabor: Menschenrechte, Meinungsfreiheit und die Vielfalt individueller Lebensentwürfe werden formuliert und eingefordert. Mit seinen Argumenten für die Emanzipation der Juden, für Minderheitenrechte und das Verhältnis von Staat und Religion eröffnet Mendelssohn den Weg in die Moderne – und provoziert bis heute Fragen zur jüdischen Identität.

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Ab Anfang 2022!