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Nach Monaten des Aufstands und der gewaltsamen staatlichen Unterdrückung ist klar: Das Aufbegehren der Frauen in Iran ist eine revolutionäre Bewegung. Der Auslöser war der Mord an Jina (Mahsa) Amini, einer jungen Kurdin, in Gewahrsam der Sittenpolizei. Doch die soziale Dynamik und die politischen Auseinandersetzungen, die der Revolution den Weg ebneten, lassen sich nicht nur auf den Kampf um den Hijab reduzieren – Massenstreiks, Kämpfe ethnischer Minderheiten und ökologische  Fragen spielen eine wichtige Rolle.

Pau Barrena
Pau Barrena © Pau Barrena

In Deutschland werden diese jedoch noch immer nicht ausreichend thematisiert.

In der fünften Ausgabe der HAU-Reihe “On Violence” diskutieren die Autorin und feministische Aktivistin Parvin Ardalan und der Wissenschaftler und kurdische Aktivist Kamran Matin die unterrepräsentierten intersektionalen Perspektiven der iranischen Revolution und ihre verschiedenen Dimensionen der Gewalt.

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Zusätzliche Informationen
Eine Zusammenarbeit von HAU Hebbel am Ufer, MERGE – Migration and the Middle East der Humboldt-Universität und Bolandgoo. Gefördert durch: Bündnis internationaler Produktionshäuser aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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HAU Hebbel am Ufer - HAU1