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JOSQUIN: MESSEN NACH MEHRSTIMMIGEN VORLAGEN

Am 27. August 1521 starb Jossequin Lebloitte dit Desprez im französischen Condé-sur-l’Escaut. Schon seine Zeitgenossen verehrten den bedeutendsten Komponisten der europäischen Frührenaissance schlicht unter dem emblematischen Vornamen Josquin.

THE TALLIS SCHOLARS & PETER PHILLIPS
THE TALLIS SCHOLARS & PETER PHILLIPS © NN

Durch meisterhafte Beherrschung und innovative Weiterentwicklung der Kompositiontechniken seiner Zeit verhalf er der frankoflämischen Vokalpolyphonie zu nie dagewesener Tiefe und atemberaubender Schönheit.

Wie kein zweites Ensemble haben die Tallis Scholars und ihr musikalischer Leiter Peter Phillips in Interpretation und Aufführung der Musik Josquins Maßstäbe gesetzt und im vergangenen Jahr ihre mehrfach preisgekrönte Gesamteinspielung seiner Messen nach mehr als drei Jahrzehnten zum Abschluss gebracht.

Mit einem ursprünglich zum 500. Todestag des Komponisten im August 2021 geplanten Konzertprojekt sind sie nun im Pierre Boulez Saal zu erleben: An vier Tagen präsentieren die Musikerinnen und Musiker zum Abschluss der Saison sämtliche Messen Josquins.

Wie die meisten Messvertonungen der Zeit basieren auch die Missa Malheur me bat und die Missa Fortuna desperata auf bereits existierendem musikalischem Material. Hier paraphrasierte Josquin aber nicht mehr nur eine einstimmige Melodie, sondern parodierte gleich mehrstimmige Chansons.

  • Josquin des Prez - Missa „Fortuna desperata“
  • Josquin des Prez - Missa „Malheur me bat“

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
The Tallis Scholars
Charlotte Ashley
Amy Haworth
Alexander Chance
Elisabeth Paul
Caroline Trevor
Guy Cutting
Oscar Golden-Lee
Steven Harrold
Ben Hymas
Simon Wall
Rob Macdonald
Simon Whiteley
Tim Scott Whiteley
Peter Phillips
Termine
Datum
Pierre Boulez Saal