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Für die DDR war sportlicher Wettkampf immer auch Klassenkampf. Entsprechend groß war die Rolle der Stasi in diesem Bereich der Gesellschaft.

© Stasi-Museum / ASTAK, Foto: John Steer

Insbesondere der Leistungssport wurde überwacht und gelenkt. Dazu gehörte auch die Geheimhaltung des staatlichen Doping-Programms. Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen: Zahlreiche Inoffizielle Mitarbeiter fungierten als Spitzel oder nahmen Einfluss auf andere Athleten.

"Ein Monument der Überwachung": Im Stasi-Unterlagen-Archiv lagern 111 Kilometer Akten, in denen vielfach persönliche Daten über Menschen gespeichert sind - gesammelt vom Staat. Die Ausstellung "Einblick ins Geheime" macht die Bedeutung dieses Archivs begreifbar.

Nach der Führung besteht die Möglichkeit, die Beispielakten-Sammlung zu besuchen. Sie besteht aus Reproduktionen originaler Stasi-Unterlagen. Neben Sachakten und Personalunterlagen von Stasi-Offizieren finden sich hier auch Akten von Betroffenen. Diese haben der Veröffentlichung ihrer Unterlagen zugestimmt und machen einen "Einblick ins Geheime" möglich.

Anmeldung über einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de oder Tel. 030 23 24 - 66 99
Zusätzliche Informationen
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Ehem. Stasi-Zentrale