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Tour 2022

Die einzige Konstante bei Sophia heißt Robin Proper-Sheppard. Er ist das Mastermind, Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist der Band, die immer mehr ein Projekt war. Und somit stark abhängig von Sheppards schwankenden Stimmungen. So geht das seit der Gründung im Jahre 1995, so verhält es sich auch auf »Holding On / Letting Go«, das sich wieder in den Gefilden Indie, Dream Pop, Postrock und dunklem Slowcore bewegt.

Robin Proper-Sheppard
Robin Proper-Sheppard © Philipp Lethen

Dort kommt es zu elektrischen Eruptionen und akustischen Feinheiten, dort tauchen auch elektronische Elemente auf, und es kann sehr laut, fast metallisch (»We See You«) werden, aber eben auch sehr leise. Der amerikanische Wahlberliner nimmt einen mit auf eine Gefühlsachterbahn, mal wieder mit fast komplett neuer Mannschaft, diesmal mit drei Belgiern. Erstaunlich, wie es der Kapitän dabei schafft, seine musikalische Identität zu bewahren.

Viele Keyboards sind diesmal dabei, die Streicher rücken dafür in den Hintergrund und so sorgt postrockender Prog (»Strange Attractor«, »Wait«) für wunderbare Momente, taucht mit »Undone. Again« ein Song auf, den man so mal gerne wieder von Death Cab For Cutie hören würde. Sehr aus dem Rahmen fällt »Alive«, ein schleppendes Stück, das Terry Edwards (Nick Cave, PJ Harvey) und seinem Saxofon gehört. Aber was wäre »Holding On / Letting Go« ohne zärtliche Balladen wie »Gathering The Pieces« und »Avalon«? Sie stemmen sich mit anmutigem Singer-Songwriter-Folk gegen den elektrischen Rock und alles verschmilzt. (Quelle: Musikexpress, Sven Niechziol)

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