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Die Komponistin Kai Kobayashi, die sich seit Jahren intensiv mit Musiktheater befasst, und die Choreografin und Performerin Simone Aughterlony arbeiten hier zum ersten Mal miteinander. Ihr szenisches Projekt beschreibt einen Weg innerer Entwicklung und Transformation, der als räumlicher Prozess sicht- und hörbar wird.


Mit Noa Frenkel, Ensemble KNM Berlin.


Ohne Wasser wäre kein Leben möglich, es ist die Voraussetzung dafür, dass unser Körper entsteht, gedeiht, wächst und überlebt. Und zugleich ist Wasser in ständigem Fluss, steht für Austausch und Verwandlung – in den verschiedenen Aggregatzuständen und immer wieder andere Gestalt annehmend, unterschiedliche Körper durchströmend und miteinander verbindend.
Wasser steht für Intimität und Nähe und hat zugleich die kosmologische Dimension jenes Elements, das alles Leben auf dieser Erde in Beziehung zueinander setzt.

Hieran anknüpfend fragt SHALL I BUILD A DAM? aus einer posthumanen feministischen Perspektive nach einer neuartigen Form, Körper, Klänge, Texte und Bewegungen in Bezug zu setzen um damit zu einer neuen Form von Zusammenspiel und Gemeinschaft zu kommen.

Die Dinge werden im Fluss sein, sich gegenseitig beeinflussen, sich ineinander aufnehmen und sich aufeinander beziehen. Es geht um Schuld und Komplizenschaft, Diebstahl und Geschenk, Poesie und Politik, Viskosität, Erstarren, Verdampfen und Verfließen.

In SHALL I BUILD A DAM? arbeitet die Komponistin Kai Kobayashi, die sich seit Jahren intensiv mit Musiktheater befasst, zum ersten Mal mit Choreograf*in und Performer*in Simone Aughterlony und Lichtdesigner und Bühnenbilder Joseph Wegman zusammen.

Und zugleich setzt die Deutsche Oper Berlin mit diesem Projekt die erfolgreiche Kooperation mit der Münchener Biennale fort, mit der gemeinsam dieses Stück entsteht als ein Projekt, in dem Entwicklungen und Transformationen als räumlicher Prozess sicht- und hörbar werden, gemäß des Festivalmottos der Biennale „On the way“.

  • ca. 90 Minuten / Keine Pause

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Zusätzliche Informationen
Musiktheater von Kai Kobayashi, Simone Aughterlony und Joseph WegmanUraufführung am 1. Juni 2024 im Rahmen der Münchener Biennale im Schweren Reiter MünchenPremiere an der Deutschen Oper Berlin am 21. Juni 2024 in der Tischlerei



Eine Koproduktion der Münchener Biennale und der Deutschen Oper Berlin. Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Teilnehmende Künstler
Kai Kobayashi (Komposition)
Simone Aughterlony (Regie, Choreographie, Bühne, Kostüm)
Joseph Wegmann (Bühne, Kostüm, Licht)
Aslı Ersüzer-Sökmen (Mitarbeit Bühne)
Lenna Stam (Mitarbeit Kostüm)
Sebastian Hanusa (Dramaturgie)
Noa Frenkel (Mit)
Chiara Annabelle Feldmann (Mit)
Ensemble KNM Berlin (Mit dem)
Thomas Bruns (Künstlerische Leitung KNM)
Kirstin Maria Pientka (Viola)
Theo Nabicht (Kontrabassklarinette)
Justine Eckhaut (Klavier)
Christine Paté (Akkordeon)
Matthias Jann (Posaune)
Termine
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