Direkt zum Inhalt
Top-Veranstaltung

Bekannt als Entdecker von Troja war Heinrich Schliemann doch vielmehr als „nur“ ein weltbekannter Archäologe. Sein Lebensweg gleicht einer Odyssee auf dem Weg zu seiner wahren Passion. Die Ausstellung richtet erstmals den Blick auf den „unbekannte“ Schliemann vor der Hinwendung zur Archäologie, ein global ausgreifendes Leben voller Tatkraft, Risikofreude und Abenteuer.

Ausstellungsstück aus "Schliemanns Welten" in der James-Simon-Galerie
Ausstellungsstück aus "Schliemanns Welten" in der James-Simon-Galerie © MVF, Foto: K. Göken

Mehr als ein Dutzend Sprachen beherrschte Schliemann, den man als ruhe- und rastlos bezeichnen kann. Mit Anfang 40 begann der zu dieser Zeit erfolgreiche Kaufmann, sich intensiv mit den Epen Homers und den antiken Schriftstellern zu beschäftigen. Er besuchte die antiken Stätten in Griechenland und der Türkei und fand früheste Hochkultur Europas.

Mit spektakulären Funden der Königsgräber in Mykene und der Trojanischen Sammlung präsentiert die Ausstellung die Ergebnisse seiner archäologischen Ausgrabungen.

Anlässlich seines 200. Geburtstages zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte die Ausstellung Schliemanns Welten auf der Museumsinsel Berlin.Ganz bewusst wird hier Schliemanns Leben als Ganzes präsentiert. Neben der museumseigenen Trojanischen Sammlung  stehen hochrangige archäologische Leihgaben aus dem Nationalmuseum Athen sowie faszinierende zeitgenössische Objekte u.a. aus China, Japan, Russland und Amerika zur Ansicht.

Sehen, was Schliemann gesehen hat, ist das Motto. Eigens angefertigte Illustrationen, Medieninstallationen und Mitmachstationen lassen Besucherinnen und Besucher an Schliemanns Reise teilhaben und in seine Welten eintauchen.
Zusätzliche Informationen