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präsentiert von jazzkeller69 e.V.

In diesem Projekt verbinden sich Musizierende aus Kabul und Berlin miteinander und bringen ihre gelebten Musikkulturen zusammen. Traditionell verwurzelte Musik aus Kabul treffen auf zeitgenössische Ansätze aus Berlin.

Veranstaltungen in Berlin: Reinventing Kabul
© Guido Werner HfM

Kabul war seit Jahrhunderten ein kultureller Schmelztiegel an der Seidenstraße. In der Musik trafen hier unter anderem persische Lyrik und Musikkultur, Sufismus, lokale zentralasiatische Einflüsse und klassische indische Musik in einzigartiger Weise aufeinander.
In den 60er und 70er Jahren war Afghanistan ein wichtiges touristisches Ziel des Westens und auch das hat für kulturellen Austausch gesorgt, so dass in afghanischen Ensembles nach und nach westliche Instrumente zu finden waren.

Seit der Einnahme von Kabul im August 2021 und der erneuten Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban ist Musik dort wieder gebannt und das musikalische Leben im Prinzip vollständig erloschen.
Fast 280 Musikerinnen bzw. Musiker wurden durch internationale Hilfe nach Europa evakuiert. Viele leben nun in Portugal und Deutschland.
Die afghanischen Musiker:innen pflegen ihr kulturelles Erbe im Exil, auch in Berlin.

  • Rameen Saqizada – rubab
  • Fridoon Miazada – tabla
  • Silke Lange – accordeon
  • Anna Viechtl – harp
  • Johannes Schleiermacher – tenor sax, flute
  • Oliver Potratz – bass






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