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Fernando Nino Sanchez, Denkbares Szenario, 2019, Mischtechnik, Variable Größe
Fernando Nino Sanchez, Denkbares Szenario, 2019, Mischtechnik, Variable Größe © Quelle: Fernando Niño-Sánchez
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Ornament als Stadt

Fernando Niño-Sánchez - Installation und Objekte

Fernando Niño-Sánchez (*1964 in El Socorro, Santander, Kolumbien) beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit aktuellen Mustern und Verflechtungen kultureller, politischer und sozialer Ereignisse und Diskurse.

Adresse

Stadtgeschichtliches Museum Spandau (im Zeughaus der Zitadelle)

Am Juliusturm 64 13599  Berlin


Der in Berlin lebende Künstler nimmt in seiner Ausstellung “Ornament als Stadt” im Projektraum des ZAK Bezug auf internationale militärische Konflikte und Fluchtbewegungen, auf sprachliche Diversität und normative Alltagskonventionen, die auch sein eigenes Leben im urbanen Raum prägen. Diese Themen werden in seinen Installationen und Objekten zu komplexen Formen und Bildwelten abstrahiert. Scheinbar organisch breitet sich beispielsweise aus der Mitte des Raumes ein Mosaik aus, das aus einer Vielzahl von unterschiedlich geformten abstrakten Ornamenten besteht und doch perfekt ein Ganzes ergibt. In einer anderen Arbeit wiederum heißt eine Leuchtschrift in Neonfarben Besucher*innen willkommen – in linksläufiger Schrift. Es sind Sinnbilder einer utopischen Darstellung der Gesellschaft, in welcher die selbstverständliche Überlagerung verschiedener Lebensstile anstelle einer Norm steht. Fernando Niño-Sánchez entwickelt mit seinen Arbeiten so einen Assoziationsraum im Spannungsfeld von Migration, gesellschaftlichen Konventionen und transkulturellen Erfahrungsmöglichkeiten.

Kuratiert von Friederike Kröbel

Veranstaltungskalender

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