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Im Jahr 1882 soll Franz Liszt dem Komponisten Gabriel Fauré gegenüber geäußert haben: "Mehr Finger habe ich nicht", als er ihn bat, die Ballade in Fis-Dur selbst weiterzuspielen. Obwohl Liszt für sein großartiges Klavierspiel bekannt war, brachte ihn die Fauré-Ballade in Verlegenheit. Sie wird als eines der drei Meisterwerke des jungen französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845–1924) angesehen und erfordert vom Pianisten höchste virtuose Fähigkeiten.


Am Sonntag, dem 7. April, um 17 Uhr, wird der japanische Pianist Kotaro Fukuma im Konzertsaal des Alten Gymnasiums am Neuruppiner Schulplatz Werke von Fauré präsentieren und den Klavierabend eröffnen.

Die Werke von Frédéric Chopin stehen im Anschluss im Mittelpunkt. Darunter werden das Nocturne Nr. 13 in c-Moll und die Ballade Nr. 4 in f-Moll erklingen. Chopin komponierte zwischen 1827 und 1846 insgesamt 21 Nocturnes als Solostücke für Klavier, in denen er versuchte, die Melodie und Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Gesangs auf das Klavier zu übertragen. Die Nocturne Nr. 13 zeichnet sich durch ihre besondere Kraft und Leidenschaft aus, während die Ballade Nr. 4 eine lyrisch-nachdenkliche Stimmung vermittelt und bereits in Chopins später Schaffensperiode entstand.

Der zweite Konzertteil nach der Pause widmet sich den Werken von Sergej Rachmaninow aus der Sammlung "Morceaux de fantaisie op.3" von 1892, darunter die Elégie, das Prélude und die Mélodie. Rachmaninow war erst knapp 20 Jahre alt, als er diese Stücke komponierte. Sein Stil, gekennzeichnet durch melancholische Klangbilder, dramatische Akzente und virtuoses Klavierspiel, ist bereits deutlich erkennbar. Das Prélude in cis-Moll aus dieser Sammlung ist eines der bekanntesten Werke der Spätromantik und hat Rachmaninow weit über seine Zeit hinaus populär gemacht.

Zum Abschluss des Konzerts wird Kotaro Fukuma die Sonate Nr. 2 in b-Moll von Sergej Rachmaninow präsentieren. Diese entstand 20 Jahre nach der Klavierstücksammlung op. 3 und stellt mit ihren enormen technischen Anforderungen eine Herausforderung für jeden Pianisten dar. Fukuma, der bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel begann und zahlreiche renommierte Preise gewonnen hat, ist bekannt für sein beeindruckendes musikalisches Können und seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik. Er ist weltweit auf renommierten Bühnen wie der Carnegie Hall in New York und der Wigmore Hall in London aufgetreten und beherrscht fünf Sprachen, darunter auch Deutsch.

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