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Finale »Zukunftsaussichten. Eine Unkonferenz Spekulativen Fabulierens«

Wie sieht die Welt von morgen aus? Und welche Ideen für mögliche Zukünfte kann Literatur bieten? Im April 2022 trafen sich Autor·innen aus verschiedenen literarischen Feldern auf Einladung des Lyrikers Tim Holland, des Kapsel-Herausgebers Lukas Dubro und des LCB, um drei Tage lang neue Text- und Performanceideen zu entwerfen, die das Feld des Spekulativen Fabulierens von technikorientierter Science-Fiction bis hin zum Spekulativen Feminismus vorantreiben und neu denken.

Innenhof des Kunsthauses Acud
Innenhof des Kunsthauses Acud © visumate

Nun enden die anschließende Arbeitsphase und das Projekt in einem dreitägigen Finale: Am ersten Tag vermessen wir mit zwei Diskussionsrunden noch einmal, was das Spekulative Fabulieren bereits jetzt zu bieten hat. An den beiden darauffolgenden Tagen präsentieren wir im Kunsthaus Acud die Anthologie »Kollaps und Hope Porn. 13 Zukunftsaussichten«, die die Ergebnisse der Unkonferenz versammelt: eine formenreiche Aussicht auf die Zukunft des Spekulativen Fabulierens.

Donnerstag, 29. September 2022
Außer Haus: Kunsthaus Acud, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
20 Uhr Kollaps und Hope Porn I
Lesungen und Performances
Mit Jumoke Adeyanju, Svenja Viola Bungarten, Joshua Groß, Tim Holland, Benedikt Kuhn und Anne Oltscher

An zwei Abenden präsentieren das Kapsel Magazin, der MaroVerlag und das LCB die Anthologie »Kollaps und Hope Porn. 13 Zukunftsaussichten« mit den Ergebnissen einer Unkonferenz Spekulativen Fabulierens, die Ende April 2022 im LCB stattgefunden hat. Zu hören und zu sehen sind YouTube-Channels alleinerziehender Großväter, Future-Roadtrips, Zukunftswinde, SF-Ängste, spekulative Reportagen, Stromvariationen, Weltstilltexte, zum Beamen unfähige Opas, Cybertrips durch Schäume, somatische Gleichzeitigkeiten, Flugzeugabstürze, Marsprojekte, Spiegel-Artikel und sexy Transplantationen aus einem queeren Archiv.
Zusätzliche Informationen
Termine
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Acud