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Ein Serge-Gainsbourg-Abend mit Dominique Horwitz & Live-Band

Vor 30 Jahren, 1991, verstarb der französische Chansonnier, Singer-Songwriter, Komponist, Schauspieler und Schriftsteller Serge Gainsbourg. Weltruhm brachte dem provokativen Enfant terrible seiner Epoche nicht zuletzt die erotisch aufgeladene Aufnahme seines Skandal-Chansons „Je t’aime… moi non plus“, gemeinsam mit seiner späteren Lebensgefährtin Jane Birkin.

Dominique Horwitz singend
Dominique Horwitz singend © Dominique Horwitz

Dominique Horwitz begibt sich auf eine spannende Spurensuche nach Serge Gainsbourg, einem Künstler und Menschen zwischen Genialität und Selbstzweifel. Der herausragende Schauspieler und Sänger Horwitz übernimmt in diesem Streifzug durch Gainsbourgs Leben und Karriere die Rolle von dessen schnodderigem Alter Ego Gainsbarre.  

  • Ein Serge-Gainsbourg-Abend von Berthold Warnecke
  • Inszenierung: Dominique Horwitz
  • Mit Dominique Horwitz und Live-Band: Peter Engelhardt (Gitarre), Kai Weiner (Klavier und Keyboard), Volker Reichling (Schlagzeug), Johannes Huth (Bass)

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Zusätzliche Informationen
Pressestimmen Dominique Horwitz brilliert Solistische Qualitäten der Musiker korrespondieren mit dem Schauspieler, der Gainsbourg bis zum einsamen Herztod eine akzentfreie Stimme gibt. Das ist  großes Entertainment  mit einem brillanten Dominique Horwitz und einer starken Band. HERZOGENRATH Sabine Rother, Aachener Zeitung, 22.3.2022 Mit Haut und Haaren in das Leben des Serge Gainsbourg Horwitz schlüpft mit Haut und Haaren in die Rolle. (…) Und die Musik von Gainsbourg gibt es obendrauf,  großartig interpretiert  mit vierköpfiger Band, die von still und in sich gekehrt bis laut und rockig ebenfalls alle Facetten bot. ISERLOHN (rat), Westfälische Rundschau, 21.3.2022 Besucher sind begeistert Der in Frankreich geborene Schauspieler, Sänger und Autor Dominique Horwitz ist die bestmögliche Besetzung. REMSCHEID Peter Klohs, Remscheider General-Anzeiger, 15.3.2022 Der Applaus ließ den Saal erbeben In einem ‚biografischen Chansonabend‘ lässt der Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz das Enfant terrible noch einmal auferstehen. (…) Die Interpretationen von Horwitz und der Musiker machen aus den (…) Originalen hoch intensive, stark akzentuierte, hart, kantig und überaus charismatisch wirkende Songs. (…) Horwitz lässt Gainsbourg als bereits recht verlebten Künstler Rückblick auf sein skandalträchtiges Leben halten. Und diese Perspektive schließt das Wissen um die Folgen all der provokativen Handlungen, vielen Liebschaften und zügellosen Laster mit ein. Horwitz bricht die so entstandenen Schrammen und Wunden, seelischen Verletzungen und körperlichen Narben sowohl erzählerisch als auch singend mit einer gelungenen Mischung aus Schnoddrigkeit und Sarkasmus auf, legt dabei den schwierigen Charakter dieses innerlich zerrissenen Franzosen mit den jüdisch-ukrainischen Wurzeln bloß und verbindet die wichtigen Ereignisse seines Lebens mit den entsprechenden Chansons. (…) LANDAU Brigitte Schmalenberg, Rheinpfalz Landau, 22.10.2018 Unglaubliche Performance Er lebt Gainsbourg. In den zwei Stunden auf der Bühne wird Horwitz zu Gainsbourg – oder „Gainsbarre“, wie er sein zynisches Alter Ego nennt. Horwitz erzählt oft sarkastisch, (…) wie es Gainsbourg ergangen ist, der als Maler scheiterte, der dafür als Chansonnier und als Songschreiber höchst erfolgreich war. Horwitz erweist sich wie schon beim Jacques-Brel-Abend oder bei „Me and the Devil“ (…) als ausgezeichneter Sänger. Wobei Gitarrist Peter Engelhardt, Kai Weiner an Klavier und Keyboard, Schlagzeuger Volker Reichling und Bassist Johannes Huth ihm erstklassig zur Seite stehen. (… ) In Erinnerung bleiben vor allem zwei Songs, mit denen Gainsbourg große Skandale erreichte. Gemeint ist vor allem „Je t’aime… moi non plus“, das er eigentlich für Brigitte Bardot geschrieben hatte, die aber erst Jahrzehnte später einer Veröffentlichung zustimmte. 1967 wollte sie mit dem anzüglichen Song nicht ihren Ehemann vor den Kopf stoßen. Nach drei Monaten war ihre wilde Affäre mit Gainsbourg auch schon wieder beendet. So wurde Jane Birkin mit dem Lied zum Weltstar. Fast noch beeindruckender ist aber Gainsbourgs Fassung der Nationalhymne, die als Reggaefassung nichts mehr vom Kriegerisch-Martialischen der Marseillaise hat. Da Gainsbourg auch den Refrain verballhornt und aus dem Aufruf ein einfaches „Zu den Waffen etcetera“ macht, haben sich vor vierzig Jahren die Rechten aufgeregt, so dass manche Konzerte nur unter Polizeischutz möglich waren. LINDAU Dirk Augustin, Schwäbische Zeitung, 22.10.2018 Ein sehr großer Applaus für einen, pardon: zwei Ausnahmekünstler Dominique Horwitz und Serge Gainsbourg müssen Seelenverwandte sein. Den Eindruck konnten zumindest die Zuschauer gewinnen, die Horwitz mit seinem Programm „Das spektakuläre Leben des Serge Gainsbourg” (…) sehen durften. Denn ohne Seelenverwandtschaft wäre der Schauspieler Horwitz dem Chansonnier Gainsbourg nie so nahe gekommen. Beide sind Charakterköpfe, haben Ecken und Kanten, was den Abend unvergesslich machte. Das rockige Intro der energiegeladenen Band machte mit Takt 1 klar: Das wird kein charmanter Club-Abend. Gainsbourg ist nicht Aznavour. Horwitz spielte Theater, tanzte, schmachtete, litt Qualen, sang – kurz: Er gab den Kette rauchenden und saufenden Frauenheld so glaubwürdig, dass man mitleiden konnte. (…) Horwitz wurde zu Gainsbourg und kommentierte ihn von außen in fließendem Wechsel. (…). Gainsbourg inszeniert sich als Erotomane mit Hang zur Selbstzerstörung. Doch in seinen Songs ist er reine Emotion: „Adieu, créature”, ein herzzerreißender Abschied von einer der ungezählten Geliebten. Die Missbrauchs-Debatte (Tochter Charlotte), die Marseillaise als flapsiger Reggae – ein Leben voller Skandale, das nur eines weiß: Die Flamme darf niemals erlöschen. GUMMERSBACH, Kölner Stadtanzeiger, 07.12.2018
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