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Short early peaces

Das modern art ensemble präsentiert sieben kurze frühe Stücke von Komponist*innen unterschiedlicher Generationen, die der Schwung des Aufbruchs vereint. Tomoya Yokokawas „Blumen ohne Duft“ besteht beispielsweise aus den Miniaturen „Schneeregen“, „Weißer Schnee“, „Pfingstrosenschnee“, „Pulverschnee“, „Graupel“ und „Schnee im Frühling“. Er untersucht analog zu „Blumen ohne Duft“ paradoxe „Klangfarben ohne Farbe“.

modern art ensemble
modern art ensemble © Henrik Jordan

In „Alleanza d’archi“ von Charlotte Seither werden drei Streicher zu einem großen Streichinstrument. Die drei Fragmente „Nebelsplitter“ Elena Mendozas sind eine lebendige Studie in Klangfarbe und Klanggeste. Jürgen Kupfers Klaviertrio führt als Uraufführung zurück in die Ästhetik der frühen 1970er Jahre.

In Mert Moralis „A captured winter“ werden kraftvolle Gesten immer wiederderholt unterbrochen, um immer wieder zu neu beginnen, neu zu aufbegehren. Schließlich rafft sich die Bassflöte ein letztes Mal zu melodischer Bewegung auf, nur um in Pausen und am in Atemgeräuschen erstickt zu werden.


  • Makiko Nishikaze - „scene for six“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
  • Charlotte Seither - „Alleanza d'archi“ für Violine, Viola und Violoncello
  • Tomoya Yokokawa - „Blumen ohne Duft“ für Flöte, Viola und Klavier
  • Elena Mendoza - „Nebelsplitter"für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
  • Pause
  • Jürgen Kupfer - Klaviertrio (UA)
  • Rebecca Saunders - „The undersite of green“ für Klarinette, Violine und Klavier
  • Mert Morali - „A captured winter“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier


Gefördert vom Musikfonds e.V., mit Unterstützung von „Neustart Kultur"

Zusätzliche Informationen

Bildungsangebote

http://www.konzerthaus.de/de/schule
Teilnehmende Künstler
modern art ensemble
Termine
Datum
Konzerthaus Berlin - Werner-Otto-Saal