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„Du bist gewogen und für zu leicht befunden“. Das sind die rätselhaften Worte des sprichwörtlichen Menetekels in der Geschichte von Belsazars Festmahl aus dem Buch Daniel. Frohnauer Kantorei und Orchester befassen sich nun über einen längeren Zeitraum mit dem großartigen Händel-Oratorium, welches diese packende Geschichte erzählt. Und so, wie bei einem Festmahl das Beste zum Schluss kommt, machen auch wir es etwas spannend:

GRAFIK MUSIK
GRAFIK MUSIK © visitBerlin, Illustration Klio Karadim

Am 8. und 9. Oktober werden zunächst nur der 1. Akt und der Schlusschor des Oratoriums aufgeführt. Alle in Babylon handelnden Personen werden mit ihren widerstreitenden Charakteren farbenreich vorgestellt: Belsazar selbst, seine Mutter Nitocris, der persische Feldherr Cyrus und der Seher Daniel. Der Kantorei zeichnet zum einen den in beeindruckender Frömmigkeit und Größe auftretenden Chor der gefangenen Juden und als Kontrast die quicklebendigen persischen Belagerer, die schlussendlich Belsazar den Garaus machen werden.

Aber dazu kommt es im Oktober noch nicht! Denn die vollständige Gesamtaufführung des Oratoriums von fast 3 Stunden Gesamtdauer ist erst für März 2023 geplant!

Mit fünf Solisten, Chor und Orchester ist das Konzert festlich besetzt. Mit dabei ist die Sopranistin Katharina Hohlfeld in der heimlichen Hauptrolle der Nitocris. Frau Hohlfeld war zuletzt im Mai in Frohnau mit „Laudate pueri“, ebenfalls von Händel zu hören. Den virtuosen und starken Part des Cyrus übernimmt die Altistin Maria Hilmes.

Wir hoffen, mit diesem Projekt erstmals seit 2019 wieder an die Tradition großer Oratorienaufführungen in Frohnau anknüpfen zu können, die wegen Corona so lange ausbleiben mussten. Der vorsichtige Einstieg mit einer Teilaufführung hat auch damit zu tun.
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Kirche am Zeltinger Platz