Direkt zum Inhalt
Rathaus Kiez in Pankow, Blick auf das Rathaus Pankow
Rathaus Kiez in Pankow, Blick auf das Rathaus Pankow © visumate GmbH, Foto: Antje Queisner
Top-Veranstaltung

Großes B – dreizehnmal Stadt

Kooperationsprojekt des Stadtmuseums Berlin mit den zwölf Berliner Bezirksmuseen

Im Rahmen des Stadtjubiläums 100 Jahre Groß-Berlin lädt das Projekt Großes B - dreizehnmal Stadt dazu ein, neben der zentralen Großausstellung im Märkischen Museum auch die geschichtliche Entwicklung in den Bezirken und deren individuelle Herausforderungen kennzulernen.



27. Januar – 28. Juni 2020 | STEGLITZ–ZEHLENDORF

NEU, GROSS, GRÜN – 100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten

Dem Themnefeld Groß-Berlin und die Folgen für Steglitz und Zehlendorf widmet sich eine Ausstellung im Gutshaus Steglitz und Schwartzsche Villa,, kuratierit von BEST projekte für baukultur und stadt. Anhand von 12 repräsentativen Beispielen des Neuen Bauens in Steglitz und Zehlendorf und den sechs Schlüsselbegriffen „NEU“, „GROSS“, „GRÜN“, „GEMEINSCHAFT“; „BEWEGT“ und „ARBEIT“ zeigt die Ausstellung, wie sich Berlin ab 1920 zum Experimentierfeld der Moderne entwickelte.


23. April – 4. Oktober 2020 | FRIEDRICHSHAIN–KREUZBERG

Kiezgeschichten – 100 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg

1920 traditionslose Pufferbezirke - 2020 über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Symbole, widerständig, alternativ, durchgentrifiziert: Die Ausstellung im FHXB Museum führt an Orte und erzählt Geschichten, die Friedrichshain und Kreuzberg in den vergangenen 100 Jahren bestimmten und bis heute prägen.  


24. April – 23. August  2020 | REINICKENDORF

Mitten in Reinickendorf.

100 Jahre (Groß-)Berlin Reinickendorf spiegelt die Situation Berlins: Es hat viele verschiedene Mitten und öffentliche Räume. Die Ausstellung zeigt auf, wie sich diese Räume entwickelt haben und was sie der Bewohnerschaft heute bedeuten.

 
26. April 2020 – 10. Januar 2021  |  STADTMUSEUM BERLIN

Chaos & Aufbruch Berlin 1920|2020

Das Stadtmuseum Berlin präsentiert im Märkischen Museum die zentrale Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr. Wie kann Großstadt gelingen? Eine historische und eine aktuelle Zeitebene laden zu einer Entdeckungsreise ein, die von Problemen bis zu Lösungsansätzen und deren Zukunftspotential führt. Die damals wie heute zentralen Themen Wohnen, Verkehr, Erholung, Verwaltung, Umlands-Anbindung und Zugehörigkeit werden dabei nicht nur historisch und wissenschaftlich untersucht, sondern auch künstlerisch, partizipativ und journalistisch, um Impulse zu setzen und Denkanstöße zu geben.


8. Mai – 27. Dezember 2020  | NEUKÖLLN

Neukölln wird Großstadt

Die Ausstellung zeigt an acht exemplarisch ausgewählten Orten  des Bezirks wie sich das Stadtleben für seine Bewohner*innen in den unterschiedlichen historischen Phasen von 1920 bis heute verändert hat. Neukölln wird in der Ausstellung als ein Stadtlabor begriffen, das alle relevanten Probleme moderner Großstädte zu bewältigen hat. Berücksichtigung finden dabei auch aktuelle stadtpolitische Ansätze, die den Neuköllner*innen Chancen bieten, die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitzugestalten. 

 
17. Mai – 20. Dezember 2020  | LICHTENBERG

Oskar Ziethen – Lichtenberger Kommunalpolitiker mit Weitblick

Lichtenbergs Bürgermeister Oskar Ziethen ist vom Beginn seiner Amtszeit 1896 um einen Anschluss der sich zur Stadt entwickelnden Kommune an Berlin interessiert. Trotz Ablehnung seines Ansinnens seitens des Berliner Magistrats bleibt er ein aktiver Verfechter der Verflechtung der Kern- und Radkommunen Berlins, zunächst im Prozess der Bildung von Zweckverbänden und später bei der Herbeiführung der Groß-Kommune. Dafür ehrt ihn der Magistrat 1924 mit der Ernennung zum 100. Stadtältesten Berlins.

 
18. Mai 2020 – 24. Januar 2021  (Hauptausstellung im Zeughaus) | SPANDAU

Jein danke! Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920

Was hat zur Spandauer Identität geführt? Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung / Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden mit der Straßenbahn verschiedene Themen-Haltestellen zu Verkehr, Arbeit, Freizeit, Wohnen und Militär abgefahren, die prägend für Spandau um 1920 waren und grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung Spandaus. Dabei spiegeln Objekte, Texte und partizipative Möglichkeiten den Wandel von der störrischen Stadt zum selbstironischen Teil Berlins.


19. Juni – 16. November 2020 (Ausstellung im Gotischen Haus)  | SPANDAU Spandauer Kunst und Kultur in Großberlin  


12. Juni 2020 – 3. Januar 2021  (Schöneberg Museum) | TEMPELHOF – SCHÖNEBERG

16. Juni 2020 – 3. Januar 2021  (Tempelhof Museum) | TEMPELHOF – SCHÖNEBERG

Neues Bauen, neues Wohnen Siedlungen der Weimarer Republik in Tempelhof-Schöneberg Wohnungsnot und Wohnungselend waren zentrale Herausforderungen Berlins in der Weimarer Republik. Rund um die Fragen nach idealem Bauen und lebenswertem Wohnen entstanden zahlreiche Siedlungsprojekte. Die Ausstellungen im Schöneberg Museum und im Tempelhof Museum beleuchten die regionalen Ansätze in den beiden Bezirken der neuen Stadtgemeinde Groß-Berlin.


Oktober – Dezember 2020 | TREPTOW – KÖPENICK

„Wir kommen nicht mit leeren Händen“ – Die Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihr Weg nach Groß-Berlin im Jahr 1920

Besonders im Fokus stehen die 15 Ortsteile des heutigen Bezirks Treptow-Köpenick sowie die Frage nach Zentrum, Peripherie und deren Wechselwirkung. Wie viel „Berlin“ steckt in den Ortsteilen von Treptow-Köpenick und welche Strahlkraft haben diese umkehrt auf Berlin.

 
17. August 2020 – 16. April 2021 | MARZAHN – HELLERSDORF

StadtRandLage. Ein Marzahn – Hellersdorfer ABC

Von A wie Alice-Salomon-Hochschule bis Z wie Zwangsarbeit in der NS-Zeit: Ausgehend von den Bedingungen und dem Verlauf der Eingemeindung der bis dahin zum Kreis Niederbarnim gehörenden Gemeinden umreißt die Ausstellung die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Marzahn-Hellersdorf und Berlin in historischen und aktuellen Bespielen.


August 2020 – Januar 2021 | CHARLOTTENBURG – WILMERSDORF

Vorort oder Weltstadt? Charlottenburg, Wilmersdorf und Groß-Berlin

Die Ausstellung thematisiert den Widerstand in den heutigen Bezirken Charlottenburg und Wilmersdorf gegen die administrative Vereinigung und geht den Fragen nach, mit welchen Interessen die Vororte gegen den „Moloch Berlin“ verteidigt wurden und was sie schließlich in die Einheitsgemeinde einbrachten.


10. Oktober 2020 – 31. Januar 2021 | MITTE

Das Rathaus Wedding 1930.  Ein neues Rathaus für einen neuen Bezirk. Eine Gebrauchsanleitung

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Rathauses Wedding von 1928/1930. Das Rathausgebäude an der Müllerstraße verkörperte die Idee einer neuen Verwaltung in der Einheitsgemeinde Groß-Berlin von 1920 als demokratisch strukturierte, funktionale Stadt. Die Ausstellung schlägt zugleich einen Bogen in die Gegenwart: 100 Jahre später wird im Bezirk Mitte wieder ein neues Rathaus geplant, im Baukomplex des ehemaligen "Hauses der Statistik". Will auch dies, wie einst das Rathaus Wedding, ein „Rathaus der Zukunft" sein?


Herbst  2020 – Frühjahr 2021  | PANKOW

Pioniere der modernen Sozialarbeit – Das Bezirksjugendamt Prenzlauer Berg seit 1920

Die Ausstellung thematisiert die Reformbemühungen der öffentlichen Jugendwohlfahrtsarbeit nach 1920. Als Praktiker und Lehrender in der Jugendsozialarbeit prägte Walter Friedländer das Jugendamt Prenzlauer Berg weit über den Bezirk hinaus. Bei der Auswahl der Mitarbeiterschaft beschritt er für ein  Bezirksamt ungewöhnliche Wege.  

Weitere Informationen unter www.grossesb.berlin


Veranstaltungskalender