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Das internationale,
von Hochschulen, Glashütten und Kulturinstitutionen getragene Projekt „glass –
hand formed matter“ will neue Perspektiven für die manuelle Glasherstellung in
Deutschland und Europa ausloten.

Veranstaltungen in Berlin: glass – hand formed matter
© Anne Hirvonen; Foto: Inga Masche

Glasmacher/innen, Künstler/innen, Designer/innen und Studierende aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie aus Finnland und Schweden wurden miteinander vernetzt, um gemeinsam das jahrtausendealte Handwerk der Glasherstellung neu zu interpretieren und weiterzuent-wickeln. In Auseinandersetzung mit analogen und digitalen Werkzeugen sowie mit aktuellen inhaltlichen Fragestellungen suchten sie in zahlreichen Workshops und Künstlerresidenzen an den beteiligten Glashütten nach innovativen, ästhetischen, funktionalen und nachhaltigen Ansätzen für die Arbeit mit dem Material. Dieses künstlerische Erforschen neuer Möglichkeiten sowie die dabei entstehenden Objekte wurden in dieser Ausstellung zusammengeführt, die vom Bröhan-Museum zum finnischen Glasmuseum in Riihimäki und The Glass Factory im schwedischen Boda wandert. Neben faszinierenden neuen, überwiegend erstmalig präsentierten Objekten werden in der Ausstellung Filme gezeigt, die Herstellungsprozesse sichtbar machen sowie Werk-, Halbzeuge und andere Materialien, die sie greifbar werden lassen. Teil der Schau sind auch Arbeiten von sechs Projektstipendiat/innen, die sich künstlerisch forschend verschiedenen Aspekten des Materials Glas und seiner Herstellung genähert haben. Über die physischen Exponate hinaus möchte die Ausstellung das implizite Wissen des Glashandwerks erfahrbar machen.
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