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Werbung für den Aufschwung West

Mit 42 Lehr- und Werbefilmen besitzt das Filmarchiv des Deutschen Historischen Museums eine wichtige Sammlung von Produktionen, die mit Mitteln des European Recovery Program entstanden sind. Einige Marshall-Plan-Filme des Filmarchivs wurden für eine Online-Präsentation digitalisiert und aufbereitet. Ankündigungstexte und filmographische Angaben wurden dazugefügt.

© visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Marshall-Plan

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war ganz Europa auf Hilfe angewiesen, um Kriegsschäden zu beseitigen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Das 1947 beschlossene European Recovery Program sollte diese Hilfestellung leisten. Es wurde unter dem Namen „Marshall-Plan“ bekannt, benannt nach dem ehemaligen US-Außenminister George C. Marshall.


Mit dem Ziel, Versorgungsengpässe zu überwinden, möglichst schnell eine funktionsfähige Ökonomie aufzubauen und so die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern, bewilligte der US-Kongress am 3.4.1948 Marshall-Plan-Mittel in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Zur Propagierung und Unterstützung des European Recovery Program stellten teils namhafte US-amerikanische und europäische Regisseure für die Marshall-Plan-Verwaltungen der einzelnen Länder Kurzfilme her, die die Grundsätze einer freien Marktwirtschaft und demokratische Prinzipien vermitteln sollten. So entstanden bis zum Ende der Marshall-Plan-Aktivitäten im Januar 1952 über 200 Filme.
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