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Sondervortrag zur Ausstellung "Geplündert - Geschunden - Gerettet [?]"

Unter den Funden aus dem Grab des Bürgermeisters von Elephantine User auf der Qubbet el-Hawa Nord, der unter Amenophis III. (1388–1350 v. Chr.) im Amt war, befinden sich hunderte von Papyrusfragmenten, die zum größten Teil von den ägyptischen Inspektoren im Jahr 2014 während der ersten Notgrabung geborgen werden konnten.


Bei der Sichtung des Materials ergab sich, dass es sich nicht – wie zunächst erwartet – um das Totenbuch des Grabinhabers, sondern um das Exemplar seiner Frau Tuju handelt und darüber hinaus Fragmente eines weiteren Totenbuchs für einen Herrn Neb(i) separiert werden konnten. Über das aufwendige konservatorisch-restauratorische Projekt und die bislang erzielten Ergebnisse berichten Myriam Krutzsch und Friederike Seyfried, die sich gemeinsam dieser großen Aufgabe widmen.

Referentinnen: Prof. Dr. Friederike Seyfried und Myriam KrutzschDer Vortrag findet im Brugsch-Pascha-Saal (Archäologisches Zentrum, Geschwister-Scholl-Str. 6, 10117 Berlin) statt.
 
Teilnahme frei. Keine Anmeldung erforderlich.
 
Seit 2015 kümmert sich das partnerschaftliche Team des lokalen Inspektorats in Aussuan und das Berliner Ägyptische Museum um die Aufnahme, Dokumentation, Restaurierung und Publikation der geplünderten und geschundenen Gräber.

Als Ergänzung zu der Ausstellung geben zwei Sondervorträge einen intensiven Einblick in die Arbeit vor Ort, die Bedeutung der kleinen Nekropole und die Rettung wertvoller Kulturgüter.
Zusätzliche Informationen
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