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„Hier ist jetzt die Situation unerträglich geworden und ebenso wie die heutigen Verhältnisse unvorstellbar waren, ebenso ist es nicht möglich zu ahnen, was noch passieren kann“ schrieb Martha Liebermann am 18. Oktober 1941 an Emma Zorn, die Ehefrau des schwedischen Malers Anders Zorn. An diesem Tag ahnt die deutsche Jüdin vermutlich längst, dass es ihr nicht mehr rechtzeitig gelingen würde, ihre Heimatstadt Berlin zu verlassen. Einen  Tag vor ihrer angekündigten Deportation nach Theresienstadt flieht sie am 10. März 1944 in den Freitod.

Max Liebermann Haus von außen
Max Liebermann Haus von außen © Max Liebermann Haus

Mit Tagebucheinträgen, Texten von Wegbegleitern und historischen Berichten wird an das für viele Berliner Jüdinnen und Juden beispielhafte Schicksal von Martha Liebermann erinnert.

Gelesen von Hannelore Hoger und Thomas Thieme

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

Eintritt frei

Anmeldung bis zum 01. Oktober 2022

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Max Liebermann Haus