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Werke aus der Sammlung Haubrok und der Sammlung der Nationalgalerie

Die Ausstellung „Church for Sale“ ist betitelt nach einer Werkserie von Edgar Arceneaux, die Anzeigetafeln aus der vom finanziellen Bankrott bedrohten Stadt Detroit zeigt. Auf diesen Tafeln wird  für den Verkauf von Kirchenräumen und mithin von gemeinschaftsbildenden Versammlungsräumen geworben.

Hamburger Bahnhof
Hamburger Bahnhof © Dept

Die Schau umfasst Skulpturen, Fotografien, Grafiken, Wand- und Videoarbeiten von Edgar Arceneaux, Christoph Büchel, Tom Burr, Jenny Holzer, Emily Jacir, Carolyn Lazard, Park McArthur, Rodney McMillian, Bruce Nauman, Cady Noland, Ruben Ochoa, Kara Walker u.a.
Sie ist der Auftakt für eine intensivere zukünftige Zusammenarbeit mit der Haubrok Foundation.

Seit 2009 besteht ein langfristiger Leihvertrag über dreizehn Werke der Haubrok Foundation, die in den letzten Jahren im Hamburger Bahnhof und in anderen Häusern der Nationalgalerie zu sehen waren, darunter Werke von Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Olafur Eliasson, Paola Pivi, Gregor Schneider, Tino Sehgal, Andreas Slominski und Florian Slotawa.

Zum 25-jährigen Jubiläum zeigt der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin in einer eigens für diesen Anlass entwickelten raumgreifenden Architektur in der Historischen Halle des Museums bedeutende Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie und aus der Sammlung Haubrok.

Die in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen begreifen im Sinne von Bruce Nauman Kunst als politische Tätigkeit, die sich mit allgegenwärtiger Gewalt und Aggression, mit Ausgrenzung und mangelndem Schutz von lebensrelevanten Gemeingütern nicht abfindet. In ihren Werken thematisieren sie die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz in ihrer urbanen, gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung.

Die vom Büro b+ (Arno Brandlhuber, Florian Jaritz, Gregor Zorzi) gestaltete Architektur greift die Baulinie des Bebauungsplans für das Areal hinter dem Museum auf und übersetzt die aus der Flucht resultierende zweidimensionale Linie in eine dreidimensionale Wand, die die Historische Halle von Norden nach Süden in zwei Teile zerschneidet.

Damit wird die prekäre Situation des Museumsstandorts thematisiert, denn die Zukunft des historischen Gebäudes und der Rieckhallen mit der dort installierten Architekturskulptur „Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ von Bruce Nauman ist nicht abschließend geklärt.

  • kuratiert von Gabriele Knapstein im Dialog mit Axel Haubrok

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Zusätzliche Informationen
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