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Ein szenischer Versuch über die Absurdität der menschlichen Existenz, die zwischen der Suche nach einem Sinn und dessen Ausbleiben besteht.


Hier trifft Beckett auf Tschechow, Absurdität auf Melancholie - und es entsteht eine sentimentale Groteske… ein groteskes Sentiment über den Schmerz des Menschen; über seine Einsamkeit, aber auch seine Liebe zum Leben und sein zuweilen hoffnungsloses Verlangen nach Glück.

Sartre sagte:

„Alles hat man herausgefunden, nur nicht, wie man lebt.“ 


Und bei Tschechow heißt es:

„Wozu wir leben, wozu wir leiden … wenn man es nur wüsste, wenn man es nur wüsste!“

(Olga, „Drei Schwestern“)

Namen und Zeit spielen hier nur bedingt oder gar keine Rolle. Es geht um die pure Wahrnehmung der Existenz, um menschliche Sehnsüchte und wie sie im Laufe des Lebens entstehen, sich verändern und schließlich vergehen. Die namenlosen Figuren nehmen im Laufe des Stückes verschiedene Identitäten an. Ganz gleich, ob man die literarische Provenienz der Figuren erkennt oder nicht, sie werden zu Archetypen, zu Urformen des Seins.

Vielleicht ist die Frage nach dem Sinn überflüssig… Vielleicht wird das Leben gerade durch das Stellen dieser Frage absurd …?
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
Bożena Baranowska
Justyna Pawlicka
Christian Koerner
Katarzyna Makowska-Schumacher
Andre Putzmann
Bardo Henning
João Pais Filipe
Termine
März 2024
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