Direkt zum Inhalt

Diskussion mit Filmausschnitten: Über die Wurzeln der extremen Rechten in der DDR.

1987 überfiel eine Gruppe Neonazis die Besucher*innen eines Rockkonzertes in der Zionskirche. Junge Aktivist*innen der dort existierenden Umweltbibliothek gingen der Sache nach und interviewten Beteiligte.

Museum Pankow, Prenzlauer Allee, Hof und Ausstellungshalle
Museum Pankow, Prenzlauer Allee, Hof und Ausstellungshalle © visitBerlin, Foto: Hannes Wiedemann

Die DDR inszenierte sich zwar als antifaschistischer Staat, doch handelte es sich bei den in Ost-Berlin gefilmten Rechten nicht um Einzelfälle. Es sind Aufnahmen, die klarmachen, dass Neonazis und Rechtsextremist*innen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nach dem Mauerfall nicht plötzlich vom Himmel gefallen sind.

Zu sehen gibt es teils bislang unveröffentlichtes Material jener Zeit und aus den sogenannten „Baseballschlägerjahren“ nach dem Mauerfall.

Mit dem Publikum im Gespräch soll der Frage nachgegangen werden, was zu den spezifischen Wurzeln dieser Radikalisierung gehört hat, und wie weit deren Schatten bis heute reicht.

 

Moderation: Peter Wensierski

Gäste: Christin Jänicke, Sozialwissenschaftlerin und Ingo Klier

 

Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung lädt das Museum zu einem interaktiven Rundgang durch die Ausstellung Klaus Mehner: Parallelwelten Ost-West. Fotografien aus Berlin 1964-1990 ein.

 

Eine Veranstaltung des Berliner Geschichtsvereins Nord-Ost e.V. in Kooperation mit dem Museum Pankow und dem Kurator Peter Wensierski. Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Zusätzliche Informationen
Treffpunkt: Aula, 3. OG im Haupthaus

Anmeldung/Buchung:
Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die aktuell gültigen Vorgaben zu Corona-Schutzmaßnahmen. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Website des Museums Pankow.

Außerdem bitten wir um vorherige Anmeldung unter
Termine
Datum
Museum Pankow, Prenzlauer Allee