Direkt zum Inhalt
Berlins offizielles Tourismusportal

Tempelhof-Schöneberg: Grünes Feld und Regenbogenkiez

Tempelhofer Feld
Tempelhofer Feld © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Ein ehemaliger Flughafen als Park und Berlins Ort für eine traditionsreiche schwul-lesbische Szene – der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist so vielfältig wie sein Bewohner. Der Kiez rund um den Winterfeldplatz ist eine der beliebtesten Wohngegenden Berlins. Große Wohnungen in aufwändig restaurierten Gründerzeithäusern, ruhige Straßen sowie mindestens ein Geschäft für jeden Wunsch in Laufweite: Fast scheint es so, als wäre hier der Begriff „Kiez“ definiert worden.

Immer samstags setzt sich eine Karawane vom U-Bahnhof Nollendorfplatz in Richtung Winterfeldtplatz in Bewegung. Denn dann findet dort Berlins größter und ältester Wochenmarkt statt. Rund 250 Einzelhändler bieten Basiswaren, wie Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Hausrat, aber auch feinste italienische Antipasti an.

Der Markt, der etwas kleiner auch mittwochs stattfindet, ist ein beliebter Treffpunkt für Quartierbewohner ebenso wie für bürgerliche Wilmersdorfer und Berliner Szenegänger, die extra aus ihren Heimatkiezen anreisen. Generell ist das Viertel bei Berlinern und Zugezogenen seit jeher beliebt. Denn alles, was das Herz eines Großstädters begehrt, der gern ruhig aber in urbaner Umgebung leben will, liegt hier praktisch vor der Tür: schicke Cafés und Bars, Restaurants und ganz einzigartige Geschäfte auf der Goltzstraße, wie zum Beispiel „Das alte Bureau“.

Dort findet man antike Arbeitsmöbel. Stilvoll verschnaufen kann man im Café „Sorgenfrei“, wo es neben Heißgetränken und selbst gebackenem Kuchen Antikes aus den 1950er und 60er Jahren gibt. Die beste Berliner Adresse für alle Reiselustigen ist die Reisebuchhandlung „Chatwin“, in der persönliche und kenntnisreiche Beratung geboten wird.

Wer sich kreativ mal so richtig austoben will, findet nur drei Hausnummern weiter im Hobbyshop „Rüther“ sein Paradies. Berlins größtes Bastelgeschäft hat einfach alles im Angebot: von der Acrylform über Wachsperlen bis zum Keramik-Brennservice. Im Café "Gottlob" genießen Berlin-Erkunder bei einem Milchkaffee oder einem kleinen Happen die schöne Kulisse der Akazienstraße.