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Die Farben der Hauptstadt

Rummelsburger Bucht
Boote in der Rummselburger Bucht © (c) visumate

Berlin ist bunt: Ob Blue Man Group, Rotes Rathaus oder Grunewald - die deutsche Hauptstadt erstrahlt jeden Tag aufs Neue in allen erdenklichen Farben. Eine Auswahl.

Berliner Lieblingsfarben: Grün…

Berlin zeigt sich farbenfroh: Der Stadtteil Grünau liegt im Osten der Hauptstadt, Grunewald im Westen. Der Ursprung beider Namen? Natürlich „grün“! Zuwanderer aus der Pfalz tauften ihre Kolonie in Köpenick Mitte des 18. Jahrhunderts Grüne Aue. Und Kurfürst Joachim II. nannte sein 1542 errichtetes Jagdschloss im Berliner Forst „Haus zum gruenen Walde“, was sich bald zu Grunewald weiter entwickelte. Ob Tiergarten, Parkcafé oder Wiese am See – im Grünen lässt sich die Grüne Berliner Weiße mit Waldmeistersirup am passendsten schlürfen. Eine große Cocktailauswahl gibt’s in der Bar Green Door in Schöneberg. Dort kann man zusammen mit Freunden trinken. Mit Iren trinkt man am besten am St. Patrick's Day - in brechend vollen Pubs. Immer noch Durst? Traditionelle Getränke und auch Speisen können jeden Januar bei der Internationalen Grünen Woche auf dem Messegelände gekostet werden.

Internationale Grüne Woche Berlin
© Getty Images, Foto: Sean Gallup/Staff

…und blau

Blau-weiße Hertha“ singen die Anhänger vom Berliner Sport-Club jedes zweite Wochenende im Olympiastadion Berlin. Dieses hat übrigens passend zur Farbe des Vereins seit seiner Wiedereröffnung 2004 eine blaue Laufbahn. Mit kühlem Nass lockt das Sommerbad direkt neben dem Stadion. Und Berlin bietet noch viel mehr Seen und Bäder, um sich in der Sommerhitze zu erfrischen: Unsere Berlin Bade-Karte listet die schönsten Spots auf.             Die U7 ist mit fast 32 Kilometern die längste U-Bahnlinie Berlins. Ihre Farbe auf Nahverkehrsplänen: blau. Mit nur einem Mal umsteigen, kommt man wahlweise zum Potsdamer Platz oder zur Jannowitzbrücke. Wem nach einer Show der Extraklasse mit der Blue Man Group ist, liegt mit der ersten Option genau richtig. Wer feiern will, entscheidet sich lieber für die zweite Option: Der Club Kater Blau bietet feinsten Techno. Das eher klassische Kulturvergnügen: Die Galerie Blaue Stunde im Prenzlauer Berg präsentiert Werke internationaler Künstler und die Show „Der blaue Montag“ bei den Wühlmäusen bildet den ganzen Großstadtdschungel in einer Revue ab.

01.10.2017 Fussball Hertha vs Bayern
Hertha BSC im Olympiastadion © Camera4

Schon seltener: Schwarz, Rot und Gelb/Gold

„Und während ich durch die Straßen lauf‘, wird langsam schwarz zu blau“, sang Peter Fox über die Morgendämmerung in Berlin. Ob er wohl auch mal durch den Schwarzen Weg am Naturkundemuseum in Mitte gelaufen ist? Vielleicht hat er auch einfach mal durchgemacht im Schwarzen Café in der Kantstraße. Immerhin hat es 24 Stunden täglich geöffnet... Und noch ein besonderer Tipp: Probiert doch mal Schwarzlicht Minigolf aus, wahlweise in Kreuzberg oder Reinickendorf. Berlins Regierender Bürgermeister arbeitet am Alexanderplatz im Roten Rathaus, dessen Name auf seine roten Klinkersteine zurückgeht. In den unzähligen Cafés und Restaurants rund um den Platz kann man sich eine Berliner Weiße in rot schmecken lassen. Und die nahegelegene Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zeigt Stücke auch gerne mal in ihrem Roten Salon. Auf über 440 Kilometer schlängeln sich die U- und Straßenbahnen der BVG durch die deutsche Hauptstadt – in Gelb. Gut mit den Öffentlichen erreichbar: Die Gemäldegalerie, die diesen Sommer in „El Siglo de Oro“ die besten Werke aus dem Goldenen Zeitalter Spaniens zeigt. Beeindruckend ist auch die Goldene Galerie im Neuen Flügel des Schloss Charlottenburg. Und noch was in der Mischung rot/gelb: Die Fußgängerunterführung am Messedamm leuchtet in orange und zog schon Stars an: Jennifer Lawrence drehte hier für den letzten Teil der Hunger Games-Reihe. Und das Szene-Restaurant Katz Orange serviert hausgemachte Limonaden und Gerichte mit Südamerika-Flair.

Alle Farben des Regenbogens

Jeden Oktober verzaubert das Festival of Lights Berlin aufs Neue: Ab Einbruch der Dunkelheit erstrahlen die Wahrzeichen der Stadt in den schönsten Farben. Das ganze Jahr über bunt: Die East Side Gallery an der Spree zeigt Bilder von 118 Künstlern und ist die längste Open-Air-Galerie der Welt.             Und bis 2017 entsteht das erste Street Art Museum Deutschlands, das Museum for Urban Contemporary Art, in der Bülowstraße. Haushohe Wandgemälde von Urban Nation zieren schon jetzt die umliegenden Wohnhäuser. Und auf Hochhäusern am Roederplatz in Lichtenberg ist sogar ein Regenbogen zu finden! Regenbogenfahnen wiederum werden pünktlich zum alljährlichen Lesbisch-Schwulen Stadtfest im bunten Kiez am Nollendorfplatz gehisst. Auf eure bunten Ergänzungen über die Kommentarfunktion freuen wir uns jetzt schon! Geschrieben von Kathrin Hoffmann