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DDR-Architektur in Hochform
DDR-Architektur in Hochform © visitBerlin, Foto: Dirk Mathesius

bcc Berlin Congress Center

Leichtigkeit und Transparenz am Alexanderplatz

Das „Haus des Lehrers“ und die angrenzende Kongresshalle, heute das bcc, prägen das unmittelbare Umfeld des Alexanderplatzes. Der futuristische Gebäudekomplex entstand zu Beginn der 1960er Jahre nach Plänen von Hermann Henselmann, dem vom Bauhaus beeinflussten DDR-Stararchitekten.

Es zeichnet sich durch Funktionalität und Transparenz aus. Die Kongresshalle besticht insbesondere durch ihre unverkennbare Aluminiumkuppel, die zugleich ihr größter Veranstaltungsraum für bis zu 1.000 Personen ist. Insgesamt verfügt die Halle über 30 Säle und 3.000 qm Ausstellungsfläche. Nach vorübergehender Schließung in den 1990er Jahren eröffnete das denkmalgeschützte Gebäude 2003 nach aufwendigen Sanierungsarbeiten als bcc, dessen Foyers einen einnehmenden Blick auf den Alexanderplatz bieten. Das benachbarte „Haus des Lehrers“ verfügt mit seinen zwölf Stockwerken über die typische kastenförmige Hochhausarchitektur der Nachkriegsmoderne und enthält mit dem 125 Meter langen, um das Gebäude laufenden Wandfries „Unser Leben“ von Walter Womacka eines der größten Kunstwerke Europas. Zusammen bilden die beiden Gebäude eines der bekannten Wahrzeichen am Alexanderplatz. Noch während der Renovierungsarbeiten erhielt das Hausensemble durch die Lichtinstallation „Blinkenlights“ am „Haus des Lehrers“ zusätzliche Aufmerksamkeit.

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