Direkt zum Inhalt
Neukoelln, Sonnenallee
Straßenszene Sonnenallee Neukölln © visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Wir halten Sie während der Coronakrise auf dem Laufenden.

Zur aktuellen Situation in Berlin

 

Offizielle Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin:

+++Auf unserer Notfallseite finden Sie alle wichtigen Informationen und Updates zur aktuellen Situation in Berlin. +++ Wir haben für Sie die Adressen und Telefonnummern von Botschaften, Konsulaten, Bahnhöfen, Flughäfen und Krankenhäusern zusammengestellt.+++

NOTFALLSEITE

In unserem Servicecenter erhalten Sie weitere Informationen:

+49 (0) 30 25 00 25

Am Ende der Sonnenallee

In der Köllnischen Heide kann man mit dem Fahrrad Geschichte entdecken.

Entlang des ehemaligen Mauerabschnitts an der Köllnischen Heide verläuft heute ein idyllischer Radweg. Er führt von der Kiefholzstraße im Norden bis an den Britzer Verbindungskanal und kreuzt dabei die Sonnenallee. Durch die gleichnamige Filmkomödie von Leander Haußmann, die vom Leben Jugendlicher in der DDR erzählt, wurde die Straße deutschlandweit bekannt. Die echte Sonnenallee sieht zwar anders aus als im Film, doch war sie tatsächlich einst durch die Mauer geteilt. Sie trennte den Neuköllner Teil der Sonnenallee vom östlich gelegenen Baumschulenweg-Viertel. Im westlichen Abschnitt war in den 70er und 80er Jahren eine moderne, autofreundliche Stadtrandsiedlung entstanden, die Altbauten am östlichen Ende verfielen. Die Verhältnisse haben sich geändert: Heute sind viele Altbauten ansehnlich saniert, während die frühere Vorzeigesiedlung in Neukölln als sozialer Brennpunkt gilt. An der Sonnenallee befand sich ein Grenzübergang für Berliner. Ein Denkmal der Künstlerin Heike Ponwitz erinnert daran: Die von ihr hier aufgestellten Fernrohre mahnen an die allgegenwärtige Überwachung im früheren Grenzgebiet.