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Staatsoper Unter den Linden
Zauberflöte und Rosenkavalier
Die Staatsoper am Abend. © BTM / Koch
Ansicht bei Tag. © BTM / Koch
In der Oper. © BTM / Koch

Als Opernhaus von internationalem Rang gilt die Staatsoper, die in einem der sehenswertesten Gebäude Unter den Linden residiert.
Errichtet wurde das Gebäude als Königliche Oper 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die Hofoper Friedrichs II. gehörte zur Anlage des Forum Fridericianum, sie war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und das größte Europas. Das Gebäude, im Stil des preußischen Klassizismus unter Einfluss der klassischen englischen Architektur in der Nachfolge Palladios lehnt sich an die Form eines korinthischen Tempels an. Die Innenausstattung ist im Stil des Rokoko gehalten, wie man ihn auch in den Schlössern Charlottenburg und Sanssouci findet.
Nachdem die Oper 1843 fast vollständig abbrannte, wurde sie unter Leitung von Carl Ferdinand Langhans wiedererrichtet. In den Folgejahren erfolgten mehrere Umgestaltungen, welche die strengen Proportionen des Gebäudes auflösten. Im Krieg bis auf die Grundmauern zerstört, wurde der Bau 1952 bis 1955 nach dem Knobelsdorffschen Original wiederaufgebaut und von 1983 bis 1986 umfassend restauriert. Viele berühmte Künstler wirkten mit an der Staatsoper - Schinkel gestaltete das berühmte Bühnenbild für "Die Zauberflöte", Richard Strauss war Dirigent, und auch heute versammeln sich berühmte Künstler, um ein großartiges Repertoire zu gestalten.

Adresse

Unter den Linden 7
10117 Berlin-Mitte
Tel.: 20 35 45 55
www.staatsoper-berlin.org
tickets@staatsoper-berlin.de

Anfahrt

S Brandenburger Tor
S-Bahn S1, S2
Bus 100, TXL

Öffnungszeiten
Preise