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Berlin an einem Tag

Wer Berlin das erste Mal besucht und nur wenig Zeit für die ungeheure Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Museen und touristischen Attraktionen besitzt, kann sich nur auf die wichtigsten Eindrücke beschränken. Im Folgenden haben wir für Sie die interessantesten Berlin-Impressionen zusammengestellt, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten.

Berlin an einem Tag

Zeit:
Unter den Linden mit Gendarmenmarkt und Friedrichstraße: ca. drei Stunden
Brandenburger Tor und Reichstag: ca. 2 Stunden
Potsdamer Platz: ca. 1,5 Stunden
Kurfürstendamm: ca. 1 Stunde

Berlin an einem Tag - Karte 1

Am besten beginnt man im historischen Stadtzentrum im Bezirk Mitte, dessen wiederhergestellte Gebäude einen Eindruck des preußischen Glanzes vermitteln. Dazu bilden die Bauwerke der DDR-Zeit einen lebendigen Kontrast. Der durch Alfred Döblins Roman unsterblich gewordene Alexanderplatz und seine Umgebung werden dominiert vom Fernsehturm, dem höchsten Gebäude Berlins. Der großartige Panoramablick bietet einen sehenswerten Überblick über die Stadt. Zwischen den modernen Gebäuden am Alexanderplatz wirkt die kleine Marienkirche ein wenig verloren, ihr Inneres mit dem "Totentanz"-Fresko ist dafür sehr beeindruckend.
Vom Alexanderplatz aus geht man entlang der Karl-Liebknecht-Straße zum Prachtboulevard Unter den Linden, an dem sich zahlreiche bedeutende Bauwerke befinden. Auf der rechten Seite sieht man gleich den eindrucksvollen Berliner Dom, die Hofkirche der Hohenzollern und evangelische Hauptkirche von Berlin. Der wiederangelegte Lustgarten führt zur Museumsinsel mit den imposanten Museen, in denen Sammlungen von Weltrang präsentiert werden. Die Museumsinsel mit ihren fünf Häusern zählt zum Welterbe der UNESCO.
Zurück Unter den Linden überquert man die Schlossbrücke, die von Karl Friedrich Schinkel entworfen wurde und nun wieder mit glanzvollen Statuen geschmückt ist.
Das Zeughaus, auf der rechten Seite gelegen, sollte auf jeden Fall auch von der Rückseite betrachtet werden, da sich dort der gläserne spiralförmige Eingang des Erweiterungsbaus von I.M. Pei den Eingang befindet.
Neben dem Zeughaus steht die Neue Wache, die zentrale "Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft".
Hinter dem Kastanienwäldchen sieht man das Maxim-Gorki-Theater, das 1827 für die Singakademie errichtet wurde.
Das nächste Gebäude beherbergt die älteste Universität Berlins, die Humboldt-Universität, die 1748-66 erbaut wurde. In Höhe der Universitätsstraße steht mitten Unter den Linden das monumentale Reiterstandbild von Christian Daniel Rauch, das Friedrich II. auf seinem Lieblingspferd Condé zeigt.
Auf der anderen Seite Unter den Linden steht die Staatsoper, der erste Bau des Forum Fridericianum. Auf dem sich anschließenden Bebelplatz erinnert ein in den Boden eingelassenes Mahnmal an die Bücherverbrennung von 1933.
Am Ende des Platzes erblickt man die eigenwillige Kuppelform der St.-Hedwigs-Kathedrale, die Bischofskirche des Erzbistums Berlin. Rechterhand steht die Alte Bibliothek, die aufgrund ihrer geschwungenen Form Kommode genannt wird. Ein lohnenswerter Abstecher führt zum Gendarmenmarkt, denn der Platz mit dem Konzerthaus, dem Deutschen und Französischen Dom ist einer der schönsten Plätze Europas. In der Friedrichstraße zeigt sich die Architektur des Neuen Berlin mit den eleganten Kaufhäusern Galeries Lafayette, Quartier 206 und 205. Als Mahnmal der Deutschen Teilung erinnert der bekannteste Grenzübergang Checkpoint Charlie an leidvolle Zeiten der Berliner Geschichte.
Zum Gendarmenmarkt geht man vom Bebelplatz aus in die Behrenstraße und biegt in die Markgrafenstraße, die direkt dorthin führt.
Der Pariser Platz bildet das westliche Ende der Straße Unter den Linden, dem 1,5 km langen und 60 Meter breiten Prachtboulevard. Imposante Geschäfts-, Handels- und Botschaftsgebäude säumen die berühmteste Strasse der Stadt. So befinden sich das Traditionshaus Hotel Adlon und die im stalinistischen Klassizismus der 50er Jahre erbaute Russische Botschaft rechterhand unweit des Pariser Platzes, an dem auch die imposante DZ-Bank von Frank O. Gehry und die Französische Botschaft angesiedelt sind. Einige Schritte weiter liegt an der Ecke Behrenstraße die Komische Oper, eines der drei Berliner Opernhäuser, in der Opern und Operetten in deutscher Sprache geboten werden. Am Pariser Platz steht das Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor, Symbol der Trennung und nun der Wiedervereinigung Berlins. Hier an der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ist die Geschichte der Stadt am eindrucksvollsten spürbar.
Ganz in der Nähe liegt der Reichstag, ebenfalls ein Ort historischer Dimension. Von dem Dach und der neu gestalteten Kuppel genießt man einen einzigartigen Blick über die Innenstadt und ist zugleich im Zentrum deutscher Politik. .
Tipp:
Für den kostenlosen Besuch der Kuppel sollte man jedoch Wartezeiten einplanen.
Weitere Regierungsbauten wie das Bundeskanzleramt und das Pressezentrum repräsentieren die neue Hauptstadt-Architektur in Berlin.

Vom Reichstag aus passiert man das Brandenburger Tor und geht entlang der Ebertstraße. Hier sieht man das beeindruckende Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das seit Mai 2005 öffentlich zugänglich ist.
Von dem Denkmal aus geht man weiter zum Potsdamer Platz, dessen markante Hochhäuser einem den Weg weisen. Das gläserne Sonycenter, das DaimlerChryslerQuartier und das Kollhoff-Hochhaus bilden ein neues Zentrum inmitten der Stadt, das zeitgenössische Architektur und urbane Lebensqualität vereint. Am Leipziger Platz wurde 2004 das elegante Beisheim Center eröffnet.

Auch der Potsdamer Platz ist vollkommen neu errichtet. Das gläserne Sonycenter, das Debisgebäude und das Kollhoff-Hochhaus bilden ein neues Zentrum inmitten der Stadt, das zeitgenössische Architektur und urbane Lebensqualität vereint.
Unmittelbar neben dem Potsdamer Platz liegt das Kulturforum, zu dem die Gemäldegalerie, die Philharmonie, die Staatsbibliothek und die Neue Nationalgalerie gehören. Zurück am Potsdamer Platz gelangt man nun durch das grüne Herz der Stadt, den Tiergarten, in das westliche Zentrum. Der Weg dorthin führt an der Siegessäule vorbei, deren Goldene Viktoria über der Stadt zu schweben scheint.

Bus 200

Um vom Potsdamer Platz zum Zoologischen Garten zu gelangen, nimmt man den Bus 200.

Fahrzeit:
ca. 10 Minuten

Der Kurfürstendamm, Zentrum des westlichen Berlins, ist mit seinen Geschäften und Kaufhäusern die perfekte Möglichkeit, noch einige Mitbringsel zu erwerben. Ein wahres Einkaufsparadies ist das KaDeWe, das größte Kaufhaus auf dem Kontinent. Am Breitscheidplatz mahnt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche an die Schrecken des Krieges, die historische Ruine und der moderne Neubau bilden einen eindrucksvollen Kontrast. Dahinter ragt das gläserne Kranzlereck in den Himmel.Hier befindet sich ein BERLIN infostore, in dem Sie Tickets und Infos, und attraktive Mode und Souvenirs der Marke BERLIN erhalten.
Zum Abschluss dieses Tages bieten zahllose Restaurants am und um den Kurfürstendamm - z.B. am nahegelegenen Savignyplatz - die Möglichkeit, die Berlin-Impressionen Revue passieren zu lassen. Um zum Savignyplatz zu gelangen, läuft man vom Kurfürstendamm in die Grolmannstraße.

Berlin an einem Tag - Karte 2

Auch die Straßen rings um die Hackeschen Höfe in Mitte, nicht weit vom Alexanderplatz, laden zu einem Restaurant- Besuch ein, denn von hier aus kann man dann noch direkt in das Berliner Nachtleben in den zahllosen Clubs und Bar starten.

S 3, 5, 7

Zum Hackeschen Markt nimmt man die S-Bahn vom Zoologischen Garten und steigt an der Station Hackescher Markt aus.

Fahrzeit:
ca. 15 Minuten

Weitere beliebte Zentren des Nachtlebens sind der Kollwitzplatz am Prenzlauer Berg oder die Goltzstraße in Schöneberg. Um zum Kollwitzplatz zu gelangen, nimmt man vom Zoologischen Garten die U 2 Richtung Pankow und steigt an der Station Senefelder Platz aus. Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Minuten
Um zur Goltzstraße zu gelangen, nimmt man vom Wittenbergplatz die U 2 Richtung Pankow oder U1 Richtung Warschauer Straße und steigt an der Station Nollendorfplatz aus. Dann läuft man die Maaßenstraße hinunter zur Goltzstraße.

U 2 U2, U1

Um zum Kollwitzplatz zu gelangen, nimmt man vom Zoologischen Garten die U 2 Richtung Pankow und steigt an der Station Senefelderplatz aus.

Fahrzeit:
ca. 20 Minuten

Zur Goltzstrasse nimmt man vom Wittenbergplatz die U 2 Richtung Pankow oder U1 Richtung Warschauer Straße und steigt an der Station Nollendorfplatz aus. Dann läuft man die Maaßenstraße hinunter zur Goltzstraße.

Fahrzeit + Fußweg:
ca. 15 Minuten

Unser Gastro-Tipp:
Zu einem Berlin-Besuch gehört zweifellos der Verzehr einer Currywurst, der klassischen Imbiss-Spezialität. Das typische Getränk der Stadt, die Berliner Weiße, schmeckt besonders im Sommer in einem der vielen Biergärten oder auf den Restaurant-Terrassen.

nach oben Die Berlin Tourist Information freut sich auf Ihren Besuch!


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