Das touristische Berlin hat 2004 einen neuen Rekord aufgestellt. "Mit knapp sechs Millionen Ankünften und mehr als 13 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland wurde selbst das bisherige Boom-Jahr 2000 weit übertroffen", bilanziert Hanns Peter Nerger, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). Demnach weisen die aktuell vorliegenden kumulierten Werte für 2004 im Vergleich zum Vorjahr Zuwächse von 18,8 Prozent bei den Ankünften sowie von 16,1 Prozent bei den Übernachtungen aus. Gegenüber 2000, dem zuvor besten Tourismus-Jahr für die Destination Berlin, wurden 18,3 Prozent mehr Gäste registriert. Diese verbrachten 16,2 Prozent mehr Nächte an der Spree als noch im Millenniumsjahr.
Touristisches Berlin weit abgekoppelt vom stagnierenden Bundestrend
Die touristische Entwicklung der deutschen Hauptstadt ist somit weit abgekoppelt vom stagnierenden Bundestrend: Nach vorläufigen statistischen Ergebnissen konnte für den gesamten Inlandstourismus in 2004 lediglich ein Plus von 0,1 Prozent bei den Übernachtungen der nationalen und internationalen Gäste verzeichnet werden (Vergleich zu 2003). Und auch München und Hamburg, die in der Rangfolge der beliebtesten Städtedestinationen Deutschlands nach Berlin die Plätze zwei und drei belegen, konnten im vergangenen Jahr mit einem Plus von jeweils rund 9,3 Prozent bei den Gästeübernachtungen nicht an die Quantensprünge der Spree-Metropole heranreichen.
Ebenfalls erfreulich: Die für den Wirtschaftsfaktor Tourismus besonders relevanten internationalen Märkte bescherten dem Reiseziel Berlin in 2004 signifikante Steigerungen von 27,7 Prozent bei den Gästen (auf 1,65 Mio.). Ein Plus von 24,6 Prozent gegenüber 2003 wurde unterdessen bei den Übernachtungen internationaler Berlin-Besucher registriert (auf 4,2 Mio.). An der Spitze der internationalen Herkunftsmärkte steht nunmehr Großbritannien: Das Land hat mit einem Zuwachs von 48,9 Prozent bei den Übernachtungen seinen Vorsprung gegenüber den anderen ausländischen Quellmärkten deutlich ausgebaut und die USA (+19,1% bei den Übernachtungen) auf Platz zwei verwiesen.
Tourismusexperte Nerger: "Die Zahl der internationalen Gäste muss sich auch künftig kontinuierlich erhöhen, damit vor dem Hintergrund einer sich zunehmend verschärfenden Wettbewerbssituation im Beherbergungssektor die betrieblich notwendigen Zimmerpreise und Auslastungsquoten erzielt werden können." Trotz einer hervorragenden Entwicklung des Berlin-Tourismus sei es angesichts steigender Bettenkapazitäten für den einzelnen Hotelier zusehends schwierig, Zimmerbelegung und Umsätze auf einem wirtschaftlich verträglichen Niveau zu halten, so der BTM-Geschäftsführer weiter. Im vergangenen Jahr stiegen die Kapazitäten im Beherbergungsgewerbe um 10.400 auf insgesamt 79.600 Betten an. Dem steht eine im internationalen Vergleich unterdurchschnittliche Zimmerrate von 130 Euro im Vier- und Fünf-Sterne-Segment gegenüber. In Paris werden im Mittel 212 Euro, in London sogar 300 Euro für ein Zimmer der gleichen Kategorien berechnet.
Die Deutschen zeigten im vergangenen Jahr ebenfalls ein großes Interesse an der Destination Berlin: Insgesamt 4,3 Millionen Gäste aus dem Inland reisten an die Spree (+15,8%). Sie verbrachten mehr als neun Millionen Nächte in den Beherbergungsbetrieben der Stadt (+12,4%).
Dezember 2004: Starke Zuwächse dank "WinterZauber Berlin"
Das winterliche Berlin hat auf Reisende aus dem In- und Ausland eine besonders große Magnetwirkung ausgeübt, wie die statistischen Erhebungen für Dezember 2004 belegen. Demnach besuchten im zwölften Monat des Jahres 449.413 Gäste aller Nationalitäten die weihnachtliche Hauptstadt, dies entspricht einem Plus von 23,1 Prozent im Vergleich zu Dezember 2003. Bei den Übernachtungen wurde zugleich eine Steigerung von 20,6 Prozent auf 932.633 verbucht.
Deutsche Gäste schätzten die winterliche Atmosphäre Berlins ebenfalls sehr. 328.382 einheimische Reisende buchten im Dezember vergangenen Jahres ein Hotelzimmer an der Spree, dies sind 20,5 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen stieg hier um 17 Prozent auf 623.166 an.
Noch größere Zuwächse wurden aus den internationalen Märkten registriert. 121.031 ausländische Reisende checkten im Dezember vergangenen Jahres in den Berliner Hotels und Pensionen ein: plus 30,8 Prozent gegenüber Dezember 2003. Sie blieben insgesamt 309.467 Nächte (+28,6%). Spitzenwerte mit Steigerungen von 109,1 Prozent sowie 130,9 Prozent wurden beispielsweise bei den Ankünften aus Spanien und Griechenland vermeldet.
Hanns Peter Nerger: "Der im Städtetourismus traditionell besucherschwache Monat Dezember hat in 2004 höchst erfreuliche Zuwächse für Berlin erbracht. Dies ist insbesondere auf den Erfolg unserer Marketing-Kampagne WinterZauber Berlin' zurückzuführen. Mit finanziellen Mitteln des Landes Berlin, die durch das Engagement der touristischen Leistungsträger mehr als verdoppelt wurden, konnte eine konzertierte Vermarktungsstrategie umgesetzt werden, deren positive Wirkung sich in den aktuellen statistischen Ergebnissen eindrucksvoll widerspiegelt."
Im Dezember 2004 standen den Berlin-Gästen 565 Beherbergungsbetriebe offen. Die durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich trotz erheblich gestiegener Kapazitäten auf 38,3 Prozent gegenüber 36,6 Prozent im Dezember 2003.
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Auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) wird die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) vom 11. bis 15. März 2005 die weltweite Vermarktung Berlins als "Fußball-Hauptstadt 2006" starten. Der Messeauftritt der BTM wird ebenfalls ganz im Zeichen der FIFA WM 2006™ stehen.
Die BTM hat eine taktische Variante erarbeitet, die Berlin als Reiseziel auf jeden Fall gewinnen lässt. Vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen, innerhalb derer die touristische Bewerbung der FIFA WM 2006™ erfolgt, wie beispielsweise ausgebuchte Hotelkapazitäten, kaum möglicher Zugriff auf Tickets, Bindung infrastruktureller Einrichtungen durch offizielle Teilnehmergruppen, gilt es, den "Kopf nicht in den Rasen zu stecken". Hier ist die sportliche Herausforderung, ein strategisches Marketing zu entwickeln. Der glückliche Umstand der Austragung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ in Deutschland, mit sechs Spielen einschließlich des Finales in Berlin, wird optimal genutzt: Dabei stehen die Imagestärkung Berlins, die Stärkung des "Metropolencharakters" der Stadt, der Ausbau der Position Berlins als Austragungsort von Sportgroßveranstaltungen und die Steigerung der Internationalität im Vordergrund.
Strategie - Die Chancen, die das Ausnahmeereignis FIFA WM 2006™ in sich birgt, sind außerordentlich groß. Berlin hat daher sechs taktische Varianten für seine jeweiligen Aufstellungen vorbereitet.
1. Imagefaktor
Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ wird gezielt als Instrument für den Imagetransfer genutzt. Dies erfolgt über das sportive Geschehen im Stadion bzw. via Public Viewing und der Nutzung der weltweiten Fernsehübertragungen. Berlins Angebot: sportlich, touristisch, kulturell. Die weltoffene Metropole mit einer konkurrenzlosen Kultur- und Veranstaltungsvielfalt und die internationale Sportmetropole. Das Jahresthema, der Vermarktungsschwerpunkt für 2006, "Die Welt zu Gast bei Freunden - FIFA WM 2006™ in der Sportmetropole Berlin", wird die Aktivitäten flankieren.
2. Location Olympiastadion
Das Olympiastadion ist für Berlin das Symbol der FIFA WM 2006™ - ein Stadion mit gleichermaßen bewegter und bedeutsamer Geschichte, anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut und in 2004 nach erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten unter Beachtung des Denkmalsschutzes wiedereröffnet. Hier werden insgesamt sechs Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ und insbesondere das wichtige Finale am 9. Juli 2006 ausgetragen. Die Symbolfunktion des Olympiastadions wird für die gesamte Kommunikation genutzt.
3. Vorher und Nachher
Der Besuch der deutschen Hauptstadt lohnt sich 2006 in vielerlei Hinsicht: schon vor, während - und nach der FIFA WM 2006™. Bereits das Vorfeld wird durch zahlreiche Ereignisse und Etappenziele geprägt. Eine ausführliche Auflistung ist in der Veranstaltungsdatenbank unter www.berlin-tourist-information.de abrufbar.
4. Das Umfeld
Die FIFA WM 2006™ ist fast ausschließlich ein "Closed Shop". Daher lautet die Botschaft: "Ein Besuch lohnt sich auch ohne Ticket." Groß-Events wie Public Viewing werden gezielt genutzt, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ auch außerhalb des Stadions als "Happening" an verschiedenen Punkten in der Stadt zu kommunizieren.
5. Zentraler Verkehrsknotenpunkt Berlin
Kein anderer Austragungsort der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ ist so schnell und gut erreichbar wie Berlin. Von zwölf Austragungsorten verfügen zehn über einen nahe gelegenen Flughafen. Infrastrukturelle Maßnahmen im Bereich Schiene und Straße "verkürzen die Entfernungen". Es gilt, vor allem bezogen auf internationale Gäste, Berlin als das Zentrum der FIFA WM 2006™ zu vermarkten. Hier finden als Highlights eine große Eröffnungsveranstaltung und das Endspiel statt. Von hieraus besteht die Möglichkeit, schnell und bequem in alle anderen Städte zu reisen.
6. Konzentration auf Multiplikatoren
Über 20.000 Medienvertreter aus aller Welt werden zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ erwartet. Berlin wird die Journalisten für sich als Botschafter gewinnen. Hier liegt die große Chance, den Aufenthalt der Medienvertreter zu nutzen, um Berlin als weltoffene Stadt darzustellen und dies über die vielen nationalen und internationalen Medien zu kommunizieren.
Public Viewing
Mit Public Viewing gewinnt die Stadt auf jeden Fall. Die rechtzeitige Einigung zwischen dem Fußballweltverband FIFA und dem Rechtevermarkter Infront ist ein außerordentlich positives Signal für Berlin und seine Gäste. Kurz vor dem Start des Vorverkaufs kam die erlösende Nachricht, die die Fußballfreunde aus aller Welt in den Genuss kommen lässt, während der FIFA WM 2006™ in Berlin in jedem Fall Live-Atmosphäre zu erleben.
Die deutsche Hauptstadt profitiert davon besonders, da hier neben vier Vorrundenspielen und einem Viertelfinalspiel auch das Endspiel um den Titel stattfinden wird. Der Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM), Hanns Peter Nerger: "Hier hat die Vernunft mit 3:0 gesiegt. Wir stehen ja vor dem Dilemma, 2006 die Welt zu Besuch zu haben und unseren Gästen kaum Tickets anbieten zu können. Diese Entscheidung entspannt die Situation und bietet die Möglichkeit, die vielen tausend Menschen, die Berlin besuchen werden, näher ans Geschehen zu bringen."
Public Viewing bedeutet, dass auf der Straße des 17. Juni zwischen dem Großen Stern (Siegessäule) und dem Brandenburger Tor eine Fan-Area eingerichtet wird: Dort werden große Bildleinwände (Screens) aufgestellt, um möglichst vielen Gästen die Spiele "live" anzubieten. Public Viewing wird es aber auch erlauben, die Fußballspiele an vielen Plätzen in der gesamten Stadt mitzuerleben.
Die BTM sieht der FIFA WM 2006™ sehr optimistisch entgegen, nicht nur, weil sie der Stadt kurzfristig Gäste beschert, sondern weil sie einen langfristigen Imagegewinn bedeutet.
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Erster Infoflyer für die Reiseindustrie zur FIFA WM Deutschland 2006™
Für Reiseveranstalter und Reisebüros bietet die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB) eine Planungs- und Arbeitshilfe für die Organisation und Durchführung von Berlin-Aufenthalten anlässlich der FIFA WM Deutschland 2006™ an. Der Flyer enthält einen Zeitplan der Weltmeisterschaft mit den dazugehörigen wichtigen Informationen unter besonderer Hervorhebung des Endspiels in Berlin. Die deutsche Hauptstadt wird als zentraler Veranstaltungsort der FIFA WM Deutschland 2006™ vorgestellt. Der Flyer präsentiert die Spielpläne von Berlin, Hamburg, Hannover und Leipzig sowie Informationen zu nützlichen weiterführenden Websites (FIFA, Olympiastadion Berlin GmbH, BTM etc.). Die Broschüre gibt außerdem einen ersten Überblick auf weitere sportliche Großereignisse, Veranstaltungen und das kulturelle Rahmenprogramm in Berlin während der FIFA WM Deutschland 2006™.
Der 16 Seiten umfassende Flyer in Deutsch / Englisch informiert ausführlich über die BTM-Serviceangebote wie Hotelreservierung und WelcomeCard Special 2006 und ist soeben in einer Auflage von 20.000 Exemplaren erschienen. Der Vertrieb erfolgt über Fachmessen, Workshops, Präsentationen und via Sales Calls. Reisebüros und Reiseveranstalter werden weltweit über ein Mailing erreicht.
Für den Herbst 2005 plant die BTM darüber hinaus eine Endkunden-Broschüre zur FIFA WM Deutschland 2006™. Dieser Flyer richtet sich an potentielle Berlin-Besucher mit der Zielsetzung, Berlin im Vorfeld der Weltmeisterschaft als Sportmetropole und attraktives touristisches Reiseziel zu präsentieren. Die Botschaft lautet: "Ein Besuch lohnt sich vor, während und nach der WM, auch ohne Ticket". Dies dient der Motivation potentieller Besucher, Berlin auch ohne direkte Zugangsberechtigung zu den Spielen zu besuchen. Der Flyer wird in einer Erstauflage von 60.000 Exemplaren auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch und Schwedisch erscheinen.
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Neuer Buchungskatalog "Berlin live" 2005 ab sofort erhältlich
Der Partnerhotels e.V. der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) hat soeben in Zusammenarbeit mit der BTM einen komplett neuen Buchungskatalog auf den Markt gebracht. Die Publikation präsentiert Berlin-Besuchern sämtliche Buchungsleistungen der BTM. Enthalten sind neben Hotelübersichten auch Pauschalangebote, Hotelarrangements sowie Ticketpauschalen. Die Ausgabe für 2005 ist 114 Seiten stark und führt alle BTM-Partnerhotels sowie eine Auswahl außergewöhnlicher Gästehäuser auf. Die Beherbergungsbetriebe werden mit anschaulichen Piktogrammen charakterisiert, die sich nach den Eigenschaften des jeweiligen Hauses, der Zimmer, der Parkmöglichkeiten sowie der Freizeit- und Natur-Angebote untergliedern lassen. Die Hotels werden außerdem mit ausdrucksvollen farbigen Fotos gezeigt. Alle Partnerbetriebe sind direkt über das BTM-Service-Center für Information und Reservierung (Tel.: +49 / 30 / 25 00 25) oder im Internet unter www. berlin-tourist-information.de buchbar.
Erstmals garantiert die BTM mit ihrer Best-Preis-Garantie, dass Berlin-Gäste das jeweils günstigste verfügbare Zimmerangebot erhalten. Dies bedeutet, dass Reisende aus über 400 Hotels und Pensionen wählen können und garantiert die günstigste veröffentlichte Rate erhalten. Wird das gebuchte Zimmer an anderer Stelle innerhalb von 48 Stunden nachweislich preiswerter angeboten, so wird die Preisdifferenz erstattet. Voraussetzung dafür ist, dass das Hotel, Zimmerkategorie sowie An- und Abreisedatum übereinstimmen.
Ein in die Broschüre integrierter Imageteil präsentiert auf anschauliche Weise die attraktiven Seiten der Destination Berlin, und dies in sechs verschiedenen Sprachfassungen. Gastronomie und Shopping, die Veranstaltungs-Highlights, Architektur und Sehenswürdigkeiten, Museen und Ausstellungen sowie die Höhepunkte des Bühnenprogramms werden mit informativen Texten auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch dargestellt.
Darüber hinaus werden Unterkünfte mit einem spezifischen Charakter in dem neuen Buchungskatalog 2005 separat und mit prägnanter Beschreibung gelistet - so zum Beispiel besonders behindertengerechte oder kinderfreundliche Betriebe. Drei Orientierungskarten mit Planquadraten erleichtern das Auffinden des jeweiligen Wunschhotels im Stadtbild. Bei Teilnahme an dem zusätzlich enthaltenen Gewinnspiel locken überdies zwei verschiedene Themen-Wochenenden in Berlin und viele weitere attraktive Preise.
Der Buchungskatalog "Berlin live" ist in nahezu allen BTM-Info-Paketen enthalten, die - gegen Übernahme einer Versand- und Bearbeitungspauschale - telefonisch über das BTM-Service-Center für Reservierung und Information (+49 / 30 / 25 00 25) oder über das Internet-Portal www.berlin-tourist-information.de bestellt werden können.
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Wegweiser durch die Berliner Kulturlandschaft: Neue Veranstaltungsbroschüre "Berlin Events 2005 / 2006" liegt ab sofort vor
Berlin ist mit rund 175 Museen und Sammlungen, drei bespielten Opernhäusern, etwa 135 Theatern und Bühnen in allen Genres sowie einer Vielzahl weiterer kultureller Einrichtungen als Kulturmetropole ungeschlagen. 127 Ausstellungen präsentierten allein die Staatlichen Museen zu Berlin im vergangenen Jahr und lockten damit etwa 4,65 Millionen Besucher an.
Bei der langfristigen Planung von Entdeckungstouren durch das reichhaltige Kulturangebot der Hauptstadt hilft die halbjährlich erscheinende Broschüre "Berlin Events" der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). Die neue Ausgabe für 2005 / 2006 liegt druckfrisch vor. Sie stellt für den Zeitraum von April 2005 bis Ende 2006 alle wichtigen Veranstaltungen vor - übersichtlich und in verschiedenen Rubriken zusammengestellt. Ob Entertainment, Oper, Ballett, Theater, moderne Musik, Shopping oder Volksfest: Mit Hilfe farbiger Piktogramme ist die passende Veranstaltung für jeden Geschmack schnell und unproblematisch zu finden. Erstmalig enthält die Broschüre die Spielpläne der Berliner Opernhäuser für den Zeitraum von April 2005 bis zum Juni 2006.
Gesonderte Themenseiten sind zwei wichtigen Veranstaltungsschwerpunkten des Jahres 2005 gewidmet: Der 60. Jahrestag des Kriegsendes in Europa ist für die Museen, Gedenkstätten und für viele andere Einrichtungen in Berlin Anlass, ein vielfältiges Programm unter dem Motto "Zwischen Krieg und Frieden" anzubieten. Das zweite Jahresthema lässt sich in der kurzen Formel E=mc2 zusammenfassen. Der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie sowie der 50.Todestag ihres Entdeckers Albert Einstein sind die Anlässe zum "Einsteinjahr", in dem mit Events und Ausstellungen an den Physiker und seine bahnbrechende Theorie erinnert wird. Die wichtigsten Veranstaltungen zu diesen beiden Jahresthemen werden in den "Berlin-Events" auf zwei Extraseiten zusammengestellt.
Auf eine Initiative der Berliner Hotellerie zurückgehend, hat sich der Eventflyer der BTM zur unverzichtbaren langfristigen Planungshilfe für die Gäste der Stadt entwickelt. Die zweisprachige Publikation (Deutsch/Englisch) ist kostenfrei in den BTM-Partnerhotels und gegen eine Schutz gebühr von 0,50 in den Tourist Info Centern der BTM (im Brandenburger Tor, Südflügel, im Europa-Center, Eingang Budapester Straße, sowie im Tourist Info Café am Fuße des Fernsehturms, Alexanderplatz) erhältlich. Zu beziehen ist die Broschüre gegen Übernahme der Versand- und Bearbeitungskosten außerdem über das Internet unter www.berlin-tourist-information.de.
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Neuer Gay-Guide "Out in Berlin" zur ITB erhältlich
Pünktlich zur ITB erscheint die neue Ausgabe des deutsch-englischen Taschenreiseführers "Out in Berlin" für 2005 / 2006, der sich an schwul-lesbische Gäste der Hauptstadt richtet. Die Broschüre wird vom Stadtmagazin Siegessäule in Zusammenarbeit mit der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) herausgegeben.
Die aktuelle Ausgabe des Heftes stellt in bewährter Form die wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten, kulturelle Angebote, aktuelle Szene-Locations, interessante Geschäfte sowie Restaurants und Hotels vor. Eine Zusammenstellung relevanter Service-Adressen erleichtert ebenfalls die Orientierung vor Ort.
Ausgehtipps für sieben Tage in der Woche verweisen auf die wiederkehrenden Highlights des Berliner Nachtlebens. Darüber hinaus enthält die Broschüre eine Übersicht über die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres 2005: Besonders populär sind beispielsweise der Christopher Street Day (25. Juni 2005) und das Schwul-Lesbische Stadtfest am Nollendorfplatz (18. - 19. Juni 2005). In Vorausschau auf die FIFA WM 2006™ findet an der Spree in diesem Jahr erstmalig am 11. Juni der Come Together Cup, ein Benefiz-Fußballturnier, statt.
Die BTM engagiert sich bereits seit mehreren Jahren aktiv im so genannten Gay-Marketing der Stadt Berlin und ist unter anderem Mitglied der International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA). In zahlreichen Publikationen der BTM verweist das Symbol der Community, die Regenbogenflagge, auf besonders gay-affine Angebote. Das Internet-Portal der BTM (www.berlin-tourist-information. de) bietet für schwul-lesbische Reisende zudem besondere Seiten.
Der Gay-Guide "Out in Berlin" ist, gemeinsam mit weiteren nützlichen Berlin-Informationen, im Info-Paket für die Zielgruppe Schwule und Lesben enthalten, das gegen Übernahme der Versand- und Bearbeitungskosten beim BTM-Service für Information und Reservierung (Tel.: +49 / 30 / 25 00 25) bestellt werden kann. Einzeln und kostenfrei ist die Broschüre in den Tourist Info Centern der BTM im Brandenburger Tor, Südflügel, im Europa-Center, Eingang Budapester Straße, sowie im Tourist Info Café am Fuße des Fernsehturms, Alexanderplatz erhältlich.
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Die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) stellt auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) ein neues Produkt vor, das sich an Tagungs- und Kongressteilnehmer richtet: die CongressCard Berlin. Wie die beliebte und bereits etablierte Touristenkarte - die WelcomeCard Berlin - macht auch die neue Kongresskarte mobil: Sie ist ab Mai in zwei Varianten erhältlich und ermöglicht einer Person über einen Zeitraum von 48 oder alternativ 72 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin und Potsdam.
Unterwegs bietet die CongressCard im praktischen Scheckkartenformat jedoch weit mehr: Bei Anbietern von Stadterkundungen, Autovermietungen, im Bereich Shopping und Gastronomie sowie beispielsweise in Museen und kulturellen Einrichtungen erhalten Inhaber der Karte Preisnachlässe von bis zu 30 Prozent. Rund 20 Leistungsträger beteiligen sich an diesen Ermäßigungen, darunter Highlights wie das Jüdische Museum, die Berlinische Galerie oder das Filmmuseum Berlin. Das Spektrum ist speziell auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden zugeschnitten.
Die CongressCard Berlin kostet 14 Euro (48 Std.) bzw. 19,90 Euro (72 Std.) und wird über die BTM ausschließlich und gezielt an Tagungs- und Kongressveranstalter vertrieben. Weitere Informationen rund um den Bereich Tagungen, Kongresse und Incentives unter www.meet-in-berlin.de.
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Deutschland feiert 2005 das Einsteinjahr: Anlass sind der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie und der 50. Todestag des weltberühmten Wissenschaftlers. 1905 veröffentlichte Albert Einstein fünf Aufsätze, die unser Weltbild tiefgreifend veränderten. Diese Arbeiten revolutionierten die klassische Vorstellung von Raum, Zeit, Materie und Energie.
Das Einsteinjahr würdigt einen Menschen, der die Welt bis heute fasziniert und begeistert. Albert Einstein, ein genialer Wissenschaftler, von der Weltöffentlichkeit bewundert - Physiker, Querdenker, Pazifist, Weltbürger und Visionär.
Nach einigen Jahren als Professor in Zürich und Prag zieht es Albert Einstein nach Berlin, dem damaligen Zentrum der naturwissenschaftlichen Forschung schlechthin. Von 1914 bis 1932 lebt und arbeitet er dort als Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und als Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik. Es sind 18 ereignisreiche Jahre, eine politisch wie privat bewegte Zeit. Nach der Scheidung von seiner Frau Mileva heiratet er seine Cousine Elsa Löwenthal und adoptiert ihre beiden Töchter aus erster Ehe.
1919 gerät Einstein schlagartig in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Der Grund: die "Allgemeine Relativitätstheorie", die er vier Jahre zuvor aufgestellt hat, wird durch astronomische Beobachtungen bestätigt. Einstein stellt seine Prominenz in den Dienst politischer und sozialer Ziele. Er setzt sich aktiv für Zionismus und Pazifismus ein und unterstützt zahlreiche Initiativen und Aktionen zum Erhalt und Ausbau demokratischer Rechte. Die Reichsregierung bedient sich Einsteins als Botschafter des neuen demokratischen Deutschlands in Europa und der Welt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Einstein als Jude und sein wissenschaftliches Werk als "jüdische Physik" diffamiert. Der im Ausland weilende Einstein erklärt daraufhin seinen Austritt aus der Akademie und kehrt bis zu seinem Tod nicht mehr nach Deutschland zurück.
Im Zentrum des Einsteinjahres steht neben der genialen wissenschaftlichen Leistung die Beschäftigung mit dem Menschen Albert Einstein, dem Physiker, jüdischen Weltbürger und Pazifisten. Eröffnet wurde das Einsteinjahr am 19. Januar im Deutschen Historischen Museum von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesministerin Edelgard Bulmahn. Die Einstellung Albert Einsteins zum jüdischen Glauben sowie sein Engagement für den Zionismus und für die Gründung des Staates Israel behandelt im Frühjahr und im Herbst eine Sonderschau des Centrum Judaicum. Die Ausstellung "Ein Turm für Albert Einstein" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Potsdamer Kutschstall präsentiert ab dem 19. März den Einsteinturm als Denkmal der modernen Architektur und der modernen Wissenschaft.
Die Wiedereröffnung von Einsteins renoviertem Sommerhaus in Caputh bei Potsdam am 5. Mai ist ein weiterer Höhepunkt des Einsteinjahres. Nach dreijähriger Schließung ist die einzige erhaltene Wirkungsstätte des Wissenschaftlers in Europa wieder öffentlich zugänglich. Mitte Mai wird eine große Ausstellung mit dem Titel "Albert Einstein - Ingenieur des Universums" des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte eröffnet. Diese zentrale Einstein-Ausstellung im Berliner Kronprinzenpalais Unter den Linden ist ein Meilenstein des Einsteinjahres 2005: Sie zeigt Albert Einstein als bedeutenden Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts und die von Einstein ausgelöste wissenschaftliche Revolution ebenso wie die herausragende Person der Zeitgeschichte und den Menschen Albert Einstein.
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| 8. März - 6. Mai und 1. - 30 September | Ausstellung: "relativ jüdisch. Albert Einstein - Jude, Zionist, Nonkonformist" | Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum |
| 19. März - 26. Juni | Ausstellung "Ein Turm für Albert Einstein" | Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte |
| 5. Mai | Wiedereröffnung des Sommerhauses in Caputh | |
| 16. Mai - 30. September | Ausstellung "Albert Einstein - Ingenieur des Universums" | Kronprinzenpalais |
| 11. - 26. Juni | Wissenschaftssommer in Berlin und Potsdam mit Veranstaltungszelt "Rund-um-Einstein" | |
| 11. Juni | Lange Nacht der Wissenschaften | Berlin und Potsdam |
| 13. - 18. Juni | "Highlights der Physik - Zeit, Licht, Zufall"- eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Physikalischen Gesellschaft | Urania |
| 13. - 14. Juni | Tagung "Einsteins unvollendete Revolution: Grenzprobleme der Wissenschaft 1905 und 2005" | Urania |
| 23. - 25. Juni | Nobelpreisträger in Berlin und Potsdam: Einstein's Miracle Century Celebration - EMC² | |
| September | Internationaler Einstein-Science-Congress für Schüler und internationales Sommercamp der Albert-Einstein-Schulen | Albert-Einstein-Oberschule und Humboldt-Gymnasium Berlin |
| 4. September - 30. Oktober | Kunstprojekt "Einstein-Spaces" - ein Kunstprojekt des Einstein Forums | Berlin, Potsdam und Caputh |
| 10. September | Lange Nacht - Albert Einstein. Musik, Film und szenische Lesungen rund um Albert Einstein | internationales literaturfestival berlin |
| 14. - 16. Oktober | Internationale Friedenstagung "Einstein weiterdenken - Perspektiven für den Frieden im 21. Jahrhundert" | Einrichtungen der Friedens- und Konfliktforschung und Einstein Forum |
Weitere Veranstaltungsinformationen unter www.einsteinjahr.de.
Schloss Charlottenburg, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche; Kurfürstendamm, Europa-Center, Funkturm, Olympiastadion: Weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie diese (und viele mehr) konzentrieren sich im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiert: 300 Jahre Charlottenburg.
Am 5. April 1705 gab König Friedrich I. in Preußen den Befehl, das Lustschloss seiner kurz zuvor gestorbenen Gemahlin Sophie Charlotte ihr zu Ehren Charlottenburg zu nennen und die Siedlung der Hofbeamten unter diesem Namen zur Stadt zu erheben. Anfangs "ein erbärmlicher Ort", so ein Zeitgenosse, suchte Charlottenburg sein Auskommen als Ackerbürgerstadt. Die ländlichen Besonderheiten zogen bald Ausflügler aus der Residenzstadt Berlin an. Für die Sommerfrische ließen sich Adel und reiche Bürger Landhäuser und Paläste erbauen und mit dem Fortschreiten der Industrialisierung gänzlich in Charlottenburg nieder. Die vornehme Villenkolonie Westend zeugt noch heute davon. In der Kaiserzeit war Charlottenburg eine der reichsten und kulturell bedeutendsten Städte Preußens. 1920 erfolgte die Eingemeindung nach Groß-Berlin; Charlottenburg blieb mit seinen Theatern, Kabaretts, Uraufführungskinos, Cafés und Restaurants am Kurfürstendamm pulsierender Mittelpunkt des kulturellen Lebens.
In der Nachkriegszeit wurden Kurfürstendamm, Gedächtniskirche und das neu erbaute Europa-Center zum Schaufenster des Westens. Nach dem Mauerfall schien der Glanz des alten Westens zugunsten der wieder gewonnenen "neuen" Mitte zunächst zu verblassen, doch die City West hat mit einer bunten Mischung aus Kaufhäusern, spezialisierten Läden und Luxusdesignern, aus urigen Kneipen und gehobener Gastronomie, mit Museen und Theatern längst wieder ihren Platz in Berlin als attraktives Einkaufs- und Ausgehzentrum gefunden.
Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten ist das nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Schloss Charlottenburg mit fast 500.000 Gästen im Jahr. Hier werden bei einem Rundgang durch rekonstruierte bzw. restaurierte Wohnräume preußischer Herrscher sowie durch ergänzende Museumsräume über 200 Jahre höfische Kunst- und Kulturgeschichte Preußens lebendig. Seit 2004 nutzt Bundespräsident Horst Köhler während der Sanierung seines Amtssitzes repräsentative Räume im Schloss Charlottenburg für Staatsempfänge.
Der Bezirk Charlottenburg, seit 2001 mit Wilmersdorf verbunden, feiert das Jubiläumsjahr mit rund 300 Veranstaltungen, von besonderen Stadtführungen über Ausstellungen bis zu herausragenden Konzerten. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bietet zum Jubiläum ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen, darunter Sonderführungen, Vorträge und spezielle Angebote für Kinder. Zu den Höhepunkten zählt neben dem vom Bezirk veranstalteten Jubiläumsfest (17. bis 19. Juni) das "Charlottenburger Schlossgartenfest Berlin" vom 1. bis 3. Juli, das an die Tradition großer barocker Festlichkeiten anknüpft, wie sie an Sophie Charlottes preußischem Musenhof gepflegt wurden.
Im Sommer gibt es zudem "Kino-Open-Air" (20. Juli bis 4. August) im Ehrenhof und "Hörspielkino unter dem Sternenhimmel" (an jedem Sonnabend im August) auf der Schlossterrasse. Die Hauptausstellung der Stiftung 2005 wird in den erstmals nach der Sanierung zugänglichen Räumen im Neuen Flügel gezeigt. Sie widmet sich unter dem Titel "Die Kaiser und die Macht der Medien" (19. Oktober 2005 bis 16. April 2006) dem zeitlos aktuellen Thema politischer (Selbst-)Darstellung in der Öffentlichkeit.
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Aus dem Veranstaltungskalender:
| 17. bis 19. Juni 2005 | Jubiläumsfest | Vor dem Schloss Charlottenburg und in der Schloßstraße 400 Aussteller, zwei große Bühnen mit Live-Musik, abendliches Feuerwerk, Riesenrad der Romantik, Schlosskonzerte, großer Cafégarten, Stadtrundfahrten mit prominenten Charlottenburgern, Theater- und Musicalprogramme, edles Kunsthandwerk u. v. m. www.charlottenburg-wilmersdorf.de |
| 1. bis 3. Juli 2005 | Charlottenburger Schlossgartenfest Berlin | Fr 1.7., Sa 2.7., ab 18 Uhr, So 3.7. (Familientag), ab 12 Uhr Tickets über die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) buchbar. Service-Center für Information und Reservierung Tel. +49 / (0)30 / 25 00 25. Internet: www.berlin-tourist-information.de www.charlottenburger-schlossgartenfest-berlin.de www.spsg.de |
| 18. Oktober 2005 bis 16. April 2006 | Die Kaiser und die Macht der Medien | Ausstellung im Neuen Flügel, Schloss Charlottenburg www.spsg.de |
| ab 18. September | Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm | Geschichte und Geschichten über Berlins ersten Boulevard Ausstellung und Buchvorstellung im Heimatmuseum Charlottenburg, Schloßstraße 69, 14059 Berlin www.charlottenburg-wilmersdorf.de |
Tierische Artenvielfalt in der Hauptstadt
Ein Bummel durch den Zoologischen Garten oder ein Spaziergang im Berliner Tierpark gehören für viele Touristen zum festen Programmpunkt ihres Berlin-Aufenthaltes. Kein Wunder - hier wird eine Artenvielfalt präsentiert, die weltweit einzigartig ist. Die Inventur beider Einrichtungen zum Jahreswechsel hat dies erneut bestätigt: Im Berliner Zoo sind 13.300 Tiere in 1.437 Arten vertreten, im Tierpark Berlin können die Besucher 10.028 Tiere und 1.061 Arten bestaunen. Damit ist die Anzahl der "Bewohner" in den Berliner Tiergärten im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Doch nicht nur hinsichtlich ihrer Artenvielfalt sind die Berliner Tiergärten Spitze: Wie eine aktuelle Auswertung der Besucherzahlen zeigt, stehen sie außerdem europaweit in der Beliebtheitsskala der Gäste auf Platz eins.
Eine ausgesprochen preisgünstige Möglichkeit, den Zoo, den Tierpark oder gleich beide Einrichtungen zu besuchen, bietet die neue Berlin WelcomeCard 2005. Das Produkt gehört zu den beliebtesten touristischen Städtekarten Europas und ist gleichzeitig einer der größten Verkaufsschlager der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). In der bewährten Form berechtigt die Willkommenskarte 72 Stunden lang zur freien Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin und Potsdam, das dazugehörige Booklet bietet eine Ermäßigung von 25 % auf den Eintritt in Zoo und Tierpark. Eine zweite Version der WelcomeCard wurde darüber hinaus erstmals auch für den Gültigkeitszeitraum von 48 Stunden aufgelegt. Mit jedem Ticket kann ein Erwachsener bis zu drei Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr kostenfrei mitnehmen.
Doch nicht nur Tierfreunde, sondern auch Kunstliebhaber und Nachtschwärmer kommen mit diesem Produkt voll auf Ihre Kosten, denn das Booklet zur Karte offeriert Rabatte von bis zu 50 Prozent bei Stadtrundfahrten, in Museen und kulturellen Einrichtungen, in Restaurants oder beispielsweise Diskotheken. Insgesamt 125 Partner beteiligen sich an der Berlin WelcomeCard 2005, damit 20 mehr als im Vorjahr.
Die Willkommenskarte ist in den drei Tourist Info Centern der BTM (Brandenburger Tor, Europa-Center und Alexanderplatz / Fernsehturm), online unter www.berlin-tourist-information.de sowie unter anderem an den Verkaufsstellen der S-Bahn, BVG und in vielen Berliner Hotels erhältlich. Außerdem kann sie erstmals auch an den Automaten der S-Bahn und BVG erworben werden. Der Verkaufspreis beträgt je nach Gültigkeitsdauer 16 Euro (für 48 Stunden) bzw. 22 Euro (für 72 Stunden).
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Ledertreffen Berlin lockt mit mehr als 80 Veranstaltungen zu Ostern
Berlin - die Stadt ohne Sperrstunde - ist gerade aus schwul-lesbischer Sicht eine der aufregendsten Metropolen überhaupt. Die Szene ist gleich an drei verschiedenen Standorten präsent und könnte kaum vielfältiger sein. Im nördlichen Teil Schönebergs ist eine klassische Infrastruktur vom Fetischladen bis zur schwulen Frittenbude vorhanden. Kreuzberg hingegen bietet eine Mischung aus Multikulti und robustem Nachtleben, in dem Clubs wie das SO 36 oder das SchwuZ feste Szene-Größen sind. Prenzlauer Berg wiederum ist eher studentisch geprägt und hat in den Jahren nach der Wende eine atemberaubende Entwicklung vollzogen, die den In-Bezirk für Homos wie Heteros zu einem der trendigsten Stadtteile der Spree-Metropole macht.
Der Berliner Veranstaltungskalender ist bunt und vielfältig wie die Stadt selbst und bietet Highlights wie das Schwul-lesbische Stadtfest und den Christopher Street Day im Juni. Darüber hinaus findet seit nahezu 30 Jahren traditionell zu Ostern ein Leder- und Fetisch- Treffen statt, das 2005 mit insgesamt 80 verschiedenen Veranstaltungen aufwartet.
Unbestreitbarer Höhepunkt des Wochenendes, das von Gründonnerstag bis Ostermontag (24.03.-29.03.05) bis zu 6.000 schwule Leder-Fetischisten in seinen Bann ziehen soll, ist die Wahl zum German Mr. Leather, die in diesem Jahr zum achten Mal durchgeführt wird. Etwa 1.000 Teilnehmer und Zuschauer erwartet der Veranstalter Berlin Leder und Fetisch e.V. (BLF), wenn am Ostersonntag ab 21 Uhr im Matrix (U-Bahnhof Warschauer Straße) schwarzes Leder und viel nackte Haut präsentiert werden. Der offizielle Sieger des Wettbewerbs darf sich vom 26. bis 30. Mai 2005 außerdem der Wahl zum International Mr. Leather in Chicago stellen.
Eine Stadtrallye und ein Leder-Dinner im "Alten Krug" in Berlin-Dahlem am Karfreitag, ein Presse-Foto-Shooting im Lustgarten vor dem Alten Museum am Sonnabend sowie der traditionelle Abschiedsbrunch am Ostermontag sind weitere Highlights des Berliner Ledertreffens.
Weitere Informationen unter www.blf.de.
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Berlin bewegt: Internationales Deutsches Turnfest beginnt am 14.05. in der Hauptstadt
Der Berliner Sportkalender weist im Mai dieses Jahres einen besonderen Höhepunkt auf: Vom 14. bis zum 20. Mai findet an der Spree das Internationale Deutsche Turnfest unter dem Motto "Berlin bewegt uns" statt. Mit mehr als 1.000 Veranstaltungen pro Tag gilt das Turnfest als das größte Wettkampf- und Breitensport-Ereignis der Welt.
Bis zu 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etwa 4.500 nationalen und internationalen Sportvereinen werden zu diesem Event in der Hauptstadt erwartet, der mit zahlreichen hochkarätigen Wettkämpfen aufwartet. Dazu gehören beispielsweise die Deutschen Meisterschaften in den Sportarten Geräteturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Gymnastik und Tanz, Trampolinturnen, Aerobic, Rhönradturnen und Rope Skipping. Jenseits des Wettkampfes laden vielfältige Angebote Bewegungsfreudige aller Konditions- und Altersgruppen zum ungezwungenen Mitmachen und Ausprobieren ein. So kann man Berlin auf einer Stadtrallye entdecken, seine Kräfte beim fröhlichen Zilletest probieren oder bei der Turnfest-Bladenight am Pfingstsonntag auf acht Rollen durch die nächtliche Stadt flitzen.
Die Veranstaltungsorte des Turnfests sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Hauptaustragungsort für die meisten Wettkämpfe ist das Messegelände, während in der Deutschlandhalle zahlreiche Showveranstaltungen stattfinden. Die Mitte Berlins ist nicht nur Schauplatz der Eröffnung, sondern auch Austragungsort zahlreicher Mitmachangebote. Eine bunte Stadiongala, die am 20. Mai im restaurierten Berliner Olympiastadion stattfindet, bildet den finalen Höhepunkt dieser sportreichen Woche an der Spree.
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Per Velotaxi preiswert durch Berlin - Kostenloser Shuttle-Service zur ITB
Vieles wird teurer - nur eine Fahrt mit dem Velotaxi nicht. Nach wie vor können Fahrgäste ihre halbstündige Sightseeing-Tour für 7,50 genießen oder sich zum Kurzstreckentarif von 2,50 Euro schnell zu ihrem nächsten Termin kutschieren lassen, Frischluft inklusive. Zum neunten Saisonstart am 26. März 2005 warten bis zu 80 City-Cruiser an allen touristischen Knotenpunkten darauf, ihre Fahrgäste entlang der vier festen Routen zu chauffieren, völlig entspannt und an jedem Stau vorbei. Natürlich kann die Tour auch individuell gestaltet werden, ganz nach dem Vorbild der südamerikanischen Sammeltaxis.
Ob als Shuttle-Service bei Events oder als Hingucker bei Werbeveranstaltungen - die umweltfreundlichen Flitzer können auf Wunsch auch außerhalb der Saison und Geschäftszeiten gebucht werden. In 2004 wurden allein in Berlin 360.000 Fahrgäste transportiert. Das waren 30.000 mehr als im Jahr zuvor. Die bei Touristen und Berlinern gleichermaßen beliebten Fahruntersätze sind inzwischen an 35 Standorten weltweit anzutreffen. Ein Höhepunkt der kommenden Velotaxi-Saison ist die im August stattfindende internationale Velotaximeisterschaft. Im Berliner Olympiastadion messen sich dann Pedalos aus Kopenhagen, Leipzig, Tokio und vielen wieteren Städten der Welt.
Als besonderes Highlight ist die Velotaxi GmbH in diesem Jahr auf der ITB mit einem eigenen Stand am Eingang Süd vertreten und wird mit einer großen Flotte vor Ort einen kostenlosen Shuttle-Service zwischen dem Messegelände und den S- und U-Bahnstationen einrichten.
Velotaxi-Ruf: +49 / (0) 151 / 128 00 00, weitere Informationen unter Tel.: +49 / (0) 30 / 443 194-13 (Presse, Herr Grieb) oder www.velotaxi.de
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Beach-Volleyball WM in Berlins historischer Mitte
Die deutsche Hauptstadt wird bereits in diesem Sommer - ein Jahr vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ - zum Schauplatz eines hochkarätigen internationalen Sportevents. In der historischen Mitte der Stadt, auf dem Berliner Schlossplatz, finden vom 20. bis zum 26. Juni 2005 die Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball statt. Die ersten Weltmeisterschaften in dieser jungen Sportart wurden im Jahr 1987 ausgetragen. Seit dem hat sich das Sommer-Ballspiel zu einer Trendsportart entwickelt, die auch in der Hauptstadt viele Anhänger gefunden hat.
Die Vorbereitungen für die populären Wettkämpfe auf gelbem Sand laufen derzeit auf Hochtouren, denn zu den Weltmeisterschaften soll die Spreeinsel im Herzen der Stadt lebhafte Strandatmosphäre versprühen. Nahe dem hundertjährigen Berliner Dom, vor den geschichtsträchtigen Überresten des Palastes der Republik, wird ein Center Court mit sechs Spielfeldern aufgeschüttet, der 8.000 Zuschauer fasst. 200 der weltbesten Spieler garantieren Spaß, Strandfeeling und Sport der Spitzenklasse. Weitere Informationen unter: www.beach-volleyball.de.
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Filmpark Babelsberg 2005 - Die Welt von Film und Fernsehen
Am 23. März 2005 wird in Babelsberg der Startschuss für die neue Saison gegeben. Auf die Besucher des Filmparks warten dann erneut viele Überraschungen, besondere Veranstaltungen und traditionelle Feste. Von März bis Oktober können die Gäste des Parks in phantastische Erlebniswelten wie "Utopia", "Mythos Babelsberg", "Farm der Tiere", "Traumland" oder "Camelot" eintauchen. Dabei erweist sich die Medienstadt Babelsberg in ihrer über 90-jährigen Tradition und nach mehr als 3.000 produzierten Filmen als großartiger, unerschöpflicher Themenfundus.
Spannendes aus dem Alltag vor und hinter der Kamera erlebt der Besucher in der TV-Show im Fernsehstudio 1. Auf einer großen Videoleinwand können die Produktionsschritte verfolgt werden, z. B. wenn "Schloss Einstein" entsteht. Oder der Besucher wird selbst vor oder hinter der Kamera aktiv: als Nachrichtensprecher, "Wetterfee", Schauspieler, Tontechniker oder Aufnahmeleiter.
Gleich nebenan demonstrieren die handwerklichen Meister der Traumfabrik - "Die Traumwerker" - ihre Künste. Die Filmpark-Besucher dürfen ihnen bei der konzentrierten Arbeit an Dekorationen, Masken und Kostümen für TV- und Kinoproduktionen über die Schulter sehen.
Die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Tricktechnik werden in der Präsentation "Die 7 Weltwunder des Films" in Szene gesetzt. Ganz Mutige können hier einen Ritt auf Münchhausens Kanonenkugel, eine rasante Fahrt im Cabrio oder eine komplette Verwandlung in Felsgestein wagen.
Im gläsernen Sandmann-Studio mit angrenzender Ausstellung können alle kleinen und großen Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und die schönsten Szenerien und Requisiten, Dekorationen, Modelle und Fahrzeuge des beliebten kleinen Traummannes bestaunen.
Natürlich fehlen auch in dieser Saison nicht die populären Filmpark-Stuntshows in der beeindruckenden Vulkanarena und das 4D-Kino "Metropolis".
Beim alljährlichen Highlight des Sommers, der Babelsberger Filmparknacht, der Nacht der Fabelwesen und Magie am 16. Juli, können interessierte Filmfans einen Blick hinter die beeindruckenden Kulissen der Studios werfen und die Attraktionen des Parks bis Mitternacht genießen.
Informationen unter www.filmpark.de, beim Informationsservice (Tel.: +49 / (0) 331 / 721 27 50) sowie für die Presse bei Liane Nowak, Tel.: +49 / (0) 331 / 721 27 51.
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Berlin Thunder startet in die neue Saison
Berlin Thunder steht für American Football der Spitzenklasse: Rasante Tackles, spektakuläre Touchdowns, Spannung bis zur letzten Sekunde in einer der schnellsten und härtesten Sportarten der Welt. Die beliebte Mannschaft der deutschen Hauptstadt geht in die dritte Saison im Berliner Olympiastadion, der neuen Heimspielstätte des 1998 gegründeten Vereins.
Im vergangenen Jahr gewann das Hauptstadt-Team - nach der erfolgreichsten Saison in seiner Geschichte - zum dritten Mal den World Bowl der NFL Europe. Seit 1999 haben sich die Heimspiele von Berlin Thunder im Sportkalender der Spree-Metropole etabliert. Neben dem eigentlichen Spiel bietet das erfolgreiche Footballteam ein weitgefächertes Entertainment-Programm mit Show-Acts, Gewinnspielen, US-typischen Gaumenfreuden und diversen Überraschungen. Am 2. April startet die Saison mit der Begegnung Berlin Thunder gegen Frankfurt Galaxy. Die weiteren Heimspiele finden am 10. April gegen Hamburg Sea Devils, am 30. April gegen die Amsterdam Admirals, am 14. Mai gegen Rhein Fire und zum Abschluss der Vorrunde am 6. Juni gegen Cologne Centurions statt. Tickets sind ab 8 Euro erhältlich.
Informationen im Internet unter www.Berlin-Thunder.de oder unter Tel. + 49 / (0)800 / 300 64 44.
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Der Countdown läuft: Noch etwa 450 Tage bis zum Beginn der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™. - Zeit, um seinen Aufenthalt in der Endspielstadt Berlin zu planen, denn bereits jetzt ist klar: Die Spree-Metropole ist der zentrale Veranstaltungsort der Weltmeisterschaft. Vier Vorrundenspiele, das Viertelfinale (30.06.) sowie das alles überragende Endspiel (09.07.06) finden hier statt, außerdem eine Party zum WM-Auftakt am 8. Juni 2006 im Olympiastadion. Unter dem Motto Die Welt zu Gast bei Freunden™ werden Fußballfans aus dem In- und Ausland jedoch nicht nur zu den Partien auf grünem Rasen, sondern auch zu einem vielfältigen kulturellen Begleitprogramm an der Spree willkommen geheißen.
Hilfestellung für eine optimale Reise-Vorbereitung bietet ein neues Internet-Portal der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM), das ab sofort freigeschaltet ist. Unter www.berlin-tourist-information.de/fifawm2006 findet sich alles Wissenswerte rund um die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ und deren zentrale Austragungsstätte Berlin. Von Anreise-Tipps bis zur Online-Buchungsmöglichkeit von Unterkünften und kulturellen Veranstaltungstickets reicht das Service-Spektrum der Webseiten. Ganz Ungeduldigen, die den Anpfiff des ersten Spiels kaum erwarten können, weist ein Zähler die noch verbleibenden Tage bis zum WM-Start aus.
Das Portal informiert außerdem über den Ticketerwerb für die Spiele, den Turnierverlauf und Public Viewing. Anschauliche Kurzfilme präsentieren die Stadt und ihr frisch saniertes Olympiastadion, in dem sich die WM-Mannschaften begegnen werden. Angaben zum offiziellen Rahmenprogramm der Weltmeisterschaft finden sich ebenso auf den Seiten wie darüber hinausgehende Veranstaltungshinweise oder Sightseeing-Programme zum Download. Zugleich soll das vorgestellte vielfältige touristische Angebot einen Anreiz bieten, die deutsche Hauptstadt nicht nur während, sondern insbesondere auch vor und nach der Weltmeisterschaft zu besuchen.
Wer in einer Gruppe nach Berlin reisen möchte, erhält spezifische Buchungsinformationen, unter anderem zu kulturellen Events, Gästeführern und Unterkünften. Ein "Business to Business"-Bereich (B2B) richtet sich an die professionellen Partner der Reiseindustrie und Presse. Informationen zu bzw. Bestellmöglichkeiten von WM-Münzen und Berlin-Souvenirs runden das Spektrum ab.
Das Internet-Portal der BTM zur FIFA WM 2006™ ist in deutscher und englischer Sprachfassung online. Für telefonische Auskünfte und Reservierungen steht das BTM-Service-Center (Tel. +49 / (0)30 / 25 00 25) zur Verfügung.
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Kurz nach null Uhr in der Nacht zum 9. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Es war für viele Menschen eine Befreiung von Unterdrückung und Angst, Schrecken und Terror. Deutschland war nach monatelangem "Endkampf" nahezu vollständig von alliierten Truppen besetzt.
Bevor Hitler am 30. April Selbstmord beging, hatte er testamentarisch den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dönitz, zu seinem Nachfolger als Reichspräsident ernannt. Dieser bildete am 2. Mai eine "Geschäftsführende Reichsregierung" unter Graf Schwerin von Krosigk. Auf Anweisung von Dönitz wurde am 7. Mai in Reims und noch einmal am 9. Mai in Berlin-Karlshorst die bedingungslose militärische Kapitulation unterzeichnet. Mit dem 8. Mai 1945 wird offiziell das Ende des Zweiten Weltkriegs datiert.
Dass die Stunde Null für das kriegszerstörte Berlin in besonderer Weise prägend war, hat die Nachkriegszeit in der Folge deutlich gezeigt. Der 60. Jahrestag des Kriegsendes in Europa ist daher für die Berliner Museen und Gedenkstätten, für Kulturinstitutionen und Wissenschaftseinrichtungen sowie für eine Reihe von politischen Einrichtungen in Berlin der Anlass, im Jahr 2005 ein vielfältiges Programm zum Jahresthema "Zwischen Krieg und Frieden" anzubieten. In den Veranstaltungen kommen sowohl Zeitzeugen, die den Krieg, die Nachkriegszeit, Flucht und Vertreibung erlebt haben, als auch die Nachkriegsgenerationen zu Wort.
Eine Reihe von Gedenkfeiern würdigen 60 Jahre nach Kriegsende die Opfer des Nationalsozialismus. Eine zentrale, vom Bund ausgerichtete Veranstaltung ruft am 10. April in Buchenwald die Befreiung der Konzentrationslager ins Gedächtnis. Der Gedenkort "Station Z" wird am 17. April in der Gedenkstätte Sachsenhausen eingeweiht. Im Rahmen eines Staatsaktes gedenken Bundestag und Bundesrat am 8. Mai des Kriegsendes, das sich 2005 zum sechzigsten Mal jährt.
Eröffnung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas
Ein herausragendes Ereignis ist die Eröffnung des zentralen Denkmals für die ermordeten Juden Europas am 9. Mai. Am 25. Juni 1999 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss, das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" zu bauen. Im Herzen Berlins, in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors und des Reichstagsgebäudes, wird das Denkmal nach dem Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman gebaut und durch einen unterirdisch angelegten Ort der Information ergänzt. Das Denkmal ist den jüdischen Opfern des nationalsozialistischen Terrors gewidmet.
Der am 25. Juni 1999 beschlossene Entwurf sieht ca. 2.700 Betonpfeiler (Stelen) vor, die in einem Raster angeordnet werden. Die Stelen werden auf einem sanft, aber unregelmäßig abgesenkten Gelände von ca. 19.000 m² stehen. Der außergewöhnliche, mehrfach überarbeitete Entwurf des international renommierten New Yorker Architekten Peter Eisenman umfasst auch einen Ort der Information, den der Architekt in der südöstlichen Ecke des Stelenfeldes unterirdisch angelegt hat.
Eine Vielzahl von Ausstellungen, Filmreihen und Diskussionsrunden blickt auf den Krieg und das Kriegsende, aber auch auf den Neubeginn zurück: "Der Krieg und seine Folgen" ist Gegenstand einer Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. "Zwischen Adler und Taube": Das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr setzt sich mit der Bildersprache der deutschen Luftstreitkräfte auseinander. SS-Photos aus Sachsenhausen 1926-1938 zeigt die Gedenkstätte Sachsenhausen. Mit "Berlin 1945" befasst sich auch eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors in der Zitadelle Spandau.
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Veranstaltungsübersicht 2005: "1945 - Zwischen Krieg und Frieden" (Auswahl):
| bis Mai | Zwischen Adler und Taube. Die Bildsprache deutscher Luftstreitkräfte | Luftwaffenmuseum der Bundeswehr |
| 27. Januar - 30. April | Wir waren Nachbarn. 92 Biographien von jüdischen Zeitzeugen | Rathaus Schöneberg |
| 7. April - 8. Mai | Feldpostbriefe des Zweiten Weltkriegs in der deutschen Familienerinnerung | Museum für Kommunikation |
| 28. April - 28. August | 8. Mai 1945: Der Krieg und seine Folgen | Deutsches Historisches Museum |
| Mai - August | Berlin 1945: Private Fotos amerikanischer, britischer und französischer Soldaten | Alliierten Museum Berlin |
| Mai - August | Triumph und Krise, Nachkrieg und Kriegserinnerung | Museum Karlshorst |
| Mai - Oktober | Berlin 1945. Ausstellung in der Zitadelle Spandau | Stiftung Topographie des Terrors |
| 8. Mai - 31. Juli | Berliner Kindheiten zwischen 1945 und 2005 | Museum Kindheit und Jugend |
| 8. Mai 2005 - 17. April 2006 | Die Stunde Null - ÜberLeben 1945 | Museum Europäischer Kulturen |
| 8. Mai | Staatsakt | Bundestag und Bundesrat |
| 9. Mai | Festkonzert zur Eröffnung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas | Philharmonie Berlin |
| 10. / 12. Mai | Eröffnung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas | Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas |
| 22. Mai - August | Kunst in Auschwitz 1940 - 1945 | Centrum Judaicum / MD Berlin |
| Oktober - November | Das sog. Kriegsverbrechergefängnis in Spandau | Stadtgeschichtliches Museum Spandau |
| Detail-Informationen zu diesen Veranstaltungen - mit Adressen, Eintrittspreisen, Kontaktdaten etc. - sind im Basistext "60 Jahre Kriegsende" enthalten, den Sie im Internet unter www.btm-presse.de abrufen können. | ||
300 Jahre Charlottenburg, 100 Jahre Albert Einstein, 60 Jahre Kriegsende in Europa: Jubiläen und Gedenktage bestimmen mit zahlreichen Veranstaltungen den Berliner Kulturkalender 2005 (s. auch Kap. 2.1., 2.2., 3.1.). Doch daneben kommt das "normale" Kulturangebot nicht zu kurz.
Die Musicalstadt Berlin wartet am 3. April im Theater des Westens mit einer deutschen Erstaufführung auf: Die "3 Musketiere" nach dem Erfolgsroman von Alexandre Dumas versprechen ein spannungsgeladenes Bühnenabenteuer mit viel Action und großen Gefühlen zur Musik der Brüder Bolland und Bolland. Drei Männer in Blau, besser bekannt als die "Blue Man Group", sorgen, begleitet von einer Live-Band, mit ihrer Multimedia-Performance im Musical-Theater am Potsdamer Platz für eine effektvolle Show, die soeben bis (mind.) Ende dieses Jahres verlängert wurde. Im Friedrichstadtpalast treiben vier "Hexen" und ein Teufel, unterstützt von Artisten und Tänzern, weiterhin ihr atemberaubendes Unwesen. Der Wintergarten lädt ab 29. April zu "Happy Hours" ein, der neuen Varieté-Show von Bernhard Paul.
Verlängert wurde ebenfalls (bis zum 1. Mai) die Erfolgsinszenierung des mitreißenden Berlin-Musicals "Cabaret" in der Bar jeder Vernunft. "Wie Einst im Mai", die erfolgreichste Berlin-Operette aller Zeiten mit Hits wie "Unter'n Linden" oder "Das war in Schöneberg im Monat Mai" von Walter und Willi Kollo, kommt in einer spritzigen Neufassung für das Schlossparktheater auf die Bühne in Steglitz.
Theater steht im April und Mai in mehreren Festivals im Mittelpunkt. Es beginnt mit "Move Berlim", dem 2. Festival des zeitgenössischen brasilianischen Theaters (8. bis 17.04.) im Hebbel am Ufer (HAU). Am selben Ort folgt vom 20. bis 30.04. unter dem Motto "Cut & Paste" ein Festival des jungen europäischen Theaters. Die ganz Jungen werden mit "Augenblick mal" beim Kinder und Jugend Theatertreffen im carrousel theater an der Parkaue angesprochen (27.04. bis 02.05.). Beim Theatertreffen der Jugend vom 20. bis 25. Mai zeigen Jugendliche eigene Bühnenproduktionen, die beim Wettbewerb "Schülerinnen und Schüler machen Theater" ausgewählt wurden. Zusätzlich laden die Berliner Festspiele gemeinsam mit dem ZDF-Theaterkanal/3sat im Schillerjahr 2005 fünf ausgewählte Theaterprojekte von Schülern, die sich mit Schiller, seinem Leben oder Lebenswerk szenisch beschäftigen, zum Theaterfestival "Schiller 05" vom 14. bis 19. Mai nach Berlin ein.
"tt 05" lautet das knappe Motto für das traditionsreiche Theatertreffen, das vom 5. bis 22. Mai zum 55. Mal stattfindet und wieder zehn von einer Jury ausgewählte "bemerkenswerte Inszenierungen" der vergangenen Saison zur Diskussion stellt. Zum Rahmenprogramm gehören u.a. der "tt stückemarkt" mit unveröffentlichten Theatertexten aus ganz Europa, die Gesprächsreihe "tt dramatiker salon" und erstmals eine "tt festivalzeitung". Das Blatt zum Theatertreffen wird von einem redaktionellen Talente-Team gestaltet.
Den internationalen Performing Arts in allen Spielarten ist vom 2. bis 18. Juni das Festival "In Transit 05" im Haus der Kulturen der Welt gewidmet. Innovative und außergewöhnliche Designtrends präsentiert der Designmai 2005 vom 6. bis 15. Mai. Die dritte Ausgabe des internationalen Festivals hat den Themenschwerpunkt "Schöne neue Welten?" und blickt ins private Wohnumfeld ebenso wie auf Werbung, Schönheitschirurgie, Genforschung oder die Erschließung immer neuer Lebensräume, auf die Design Einfluss nimmt.
Ein neuer kultureller Treffpunkt wird mit dem Neubau der Akademie der Künste am Pariser Platz eingeweiht. Das Eröffnungsprogramm "Tage der offenen Tür" vom 27. Mai bis 5. Juni umfasst Lesungen, Ausstellungen, Musik, Filme und den Blick hinter die Kulissen des von Günther Behnisch und Werner Durth entworfenen Gebäudes. Die erste Ausstellung heißt "Künstler. Archiv". Sie präsentiert vom 19. Juni bis 28. August Werke von Christian Boltanski, Jochen Gerz, Christina Kubisch u. a., die in Auseinandersetzung mit historischen Dokumenten aus den Archiven der Akademie entstanden sind.
Der Neubau des Deutschen Technikmuseums Berlin wurde schon 2002 eröffnet. Doch erst mit der Neueinrichtung der Luft- und Raumfahrtausstellung ab 16. April sind alle Etagen belegt und für Besucher zugänglich. Zahlreiche Ausstellungen, u. a. im Deutschen Historischen Museum, im Museum für Kommunikation oder im Museum Berlin-Karlshorst beteiligen sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten am Themenjahr "Zwischen Krieg und Frieden" (siehe auch Kap. 3.1.).
Eine besondere Attraktion in Berlin ist Nofretete in den Sonderausstellungshallen am Kulturforum Potsdamer Platz. Die "schöne Berlinerin" hat ihr angestammtes Quartier am Schloss Charlottenburg verlassen. Bevor die weltberühmte Kalksteinbüste der ägyptischen Königin ab 4. August im Obergeschoss des Alten Museums Zwischenstation macht (bis zur endgültigen Rückkehr des Ägyptischen Museums an den historischen Standort im benachbarten Neuen Museum 2009), steht sie im Mittelpunkt einer Ausstellung im Kulturforum: "Hieroglyphen um Nofretete". Schrift und die geheimnisvolle Symbolik von Zeichen in der Kunst von Altägypten bis zur Gegenwart sind zentrales Thema dieser Schau.
Ebenfalls im Kulturforum ist die Ausstellung des Kupferstichkabinetts "Menzel und Berlin - eine Hommage" zum 100. Todestag des herausragenden Vertreters des "Berlinischen Realismus" zu sehen. Die Ausstellung spürt mit Zeichnungen, Pastellen, Gouachen und grafischen Arbeiten der Rolle Berlins im Schaffen Adolph von Menzels nach (bis 5. Juni). Ergänzend zeigt die Kabinettausstellung "Menzel und der Hof" in der Alten Nationalgalerie Skizzen, Studien von den Hoffesten und Dokumente (bis 5. Juni). In der ständigen Ausstellung der Alten Nationalgalerie sind Menzels Hauptwerke wie das "Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci" und das "Eisenwalzwerk" zu sehen.
Nach dem Erfolg des "MoMA in Berlin" lädt die Neue Nationalgalerie bis 22. Mai mit "Gegenwelten" zu einem Streifzug durch die Kunst des 20. Jahrhunderts ein. Meisterwerke der Malerei und Skulptur aus der eigenen Sammlung werden ergänzt durch Leihgaben aus Kunstgewerbemuseum, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett, Musikinstrumentenmuseum und Staatsbibliothek. Anschließend, ab 8. Juni, zeigt die Neue Nationalgalerie mit der Ausstellung "Brücke und Berlin. 100 Jahre Expressionismus" eine hochkarätige Auswahl aus den reichen Beständen von Werken der Künstlervereinigung "Brücke".
Im Martin-Gropius-Bau ist bis zum 6. Juni unter dem Titel "Günther Uecker - Zwanzig Kapitel" eine groß angelegte Retrospektive zum 75. Geburtstag des Künstlers zu sehen, mit ausgewählten Werken von den frühen Zeichnungen über Lichtmedien und genagelte Objekte bis zu aktuellen Arbeiten.
Ab 20. Mai (bis 5. September) gibt eine einzigartige Ausstellung erstmals in Deutschland einen Überblick auf 100 Jahre Kunst in Israel: "Die Neuen Hebräer" wollen über die Geschichte der modernen israelischen Kultur von ihrer Entstehung vor etwa 100 Jahren bis zur Gegenwart einen Zugang zum kulturellen Reichtum Israels eröffnen. Zum israelischen Selbstverständnis gehören auch archäologische Kostbarkeiten wie die weltberühmten Schriftrollen aus Qumran. Eine dieser Tempelrollen wird für die Ausstellung restauriert und erstmals in Europa gezeigt.
Im Sommer zieht es die Künste traditionell ins Freie. Bestes Beispiel dafür ist das populäre "Museumsinselfestival", das "längste Open Air Festival der Welt". Vom 21. Mai bis 12. September gibt es auf der Museumsinsel, am Kulturforum und an den Museen Dahlem allabendlich Kino, Konzerte, Lesungen, Hörspiel, Theater und vieles mehr. Fast genauso lange dauert der Kultursommer im Jüdischen Museum, der vom 27. Mai bis 13. September zu Lesungen, Konzerten und "Jazz in the garden" einlädt und mit orientalischen Büfetts und Picknicks lockt.
Zehn Tage kurz und konzentriert präsentiert sich die "Schaustelle Berlin" in ihrem zehnten Jahr. Vollgepackt mit Veranstaltungen und Führungen wird vom 3. bis 12. Juni Rückschau gehalten auf zehn Jahre Bau- und Schaustellenführungen sowie ein Ausblick gegeben auf aktuelle Programmschwerpunkte. Detaillierte telefonische Auskünfte zur Schaustelle sind ab 26. Mai unter der Hotline +49 / (0)30 / 25 00 23 45 erhältlich; davor kann das BTM-Service-Center unter Telefon +49 / (0)30 / 25 00 25 konsultiert werden.
Immer mehr Schauplätze in der Stadt erobert das Poesiefestival, das vom 18. bis 26. Juni Poetisches zu Gehör bringt. Lesungen finden u. a. statt in der Literaturwerkstatt Berlin in der Kulturbrauerei, im Hebbel am Ufer (HAU), im Instituto Cervantes Berlin, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt sowie unter freiem Himmel am Potsdamer Platz.
Berliner Kultursommer Open Air: Der Veranstaltungskalender nennt Paraden und Straßenumzüge ebenso wie das Deutsch-Französische Volksfest (10. Juni bis 17. Juli) oder das Jazzfest Kreuzberg (10. bis 12. Juni). Ein Höhepunkt zum Saisonauftakt ist der Karneval der Kulturen zu Pfingsten (13. bis 16. Mai) mit einem viertägigen Straßenfest, dem Kinderkarneval (14.05.) und dem großen Karnevalsumzug am Pfingstsonntag, an dem sich fast alle in Berlin lebenden Nationen in ihren Fest- und Nationaltrachten mit Musik und Tanz ihrer Herkunftsländer beteiligen. Kaum weniger bunt und ausgefallen geht es zu beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz (18. und 19. Juni) und beim Christopher Street Day am 25. Juni, wenn wieder anspielungsreich geschmückte Wagen und frech-fantasievoll kostümierte Menschen die Lesben- und Schwulen-Parade durch die Innenstadt anführen.
Dazwischen, am 21. Juni, dem Internationalen Tag der Musik, wird Berlin zur klingenden Bühne, wenn bei der Fête de la Musique an bekannten und unbekannten Orten der Stadt Solisten und Gruppen von Pop bis Klassik auftreten. Klassik-Freunde haben sich längst Karten besorgt für das außergewöhnliche Konzert der Berliner Philharmoniker am 26. Juni in der Waldbühne. Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Philharmoniker, dirigiert eine "französische Nacht". Solisten sind die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque.
Klassisch geht es am 30. Juni weiter beim Auftakt-Konzert zum traditionellen "Classic Open Air Berlin Gendarmenmarkt". Dem "Festival der großen Stimmen" mit Lucia Aliberti (Sopran) und Samir Jafarov (Tenor) am 30. Juni folgen bis zum 4. Juli Udo Jürgens Solo, "Schillers Wort in Verdis Opern", die Söhne Mannheims & das Deutsche Filmorchester Babelsberg und eine "Große Nacht der Operette" mit Nathalie und René Kollo. Weitere Höhepunkte der Klassik sind zu erleben bei "crescendo", den ersten Musikfestwochen der Universität der Künste vom 28. Mai bis 11. Juni sowie beim Beethoven-Sonaten-Zyklus in der Staatsoper Unter den Linden. Zwischen dem 17. Juni und 6. Juli spielt Daniel Barenboim in acht Konzerten sämtliche Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven.
"Meeting Place Berlin": Mit einer neuen exklusiven Veranstaltung, die nicht nur für die deutsche Hauptstadt, sondern für das gesamte Bundesgebiet eine Premiere ist, präsentiert sich Berlin als dynamische Tagungs- und Kongressmetropole: Der "Meeting Place Berlin" findet erstmals vom 30. Juni bis 2. Juli statt und wendet sich an ausgewählte umsatzstarke Kongresskunden. Rund 300 nationale und internationale "Hosted Buyer" - Veranstalter und Organisatoren von Verbänden, Unternehmen sowie Entscheidungsträger von Agenturen - haben bei dem dreitägigen Event die Möglichkeit, die Metropole aus ganz besonderen Perspektiven zu entdecken, die ungewöhnliche Vielfalt der Stadt zu erleben sowie qualifizierte Geschäftskontakte zu knüpfen und vor Ort Geschäfte abzuschließen. Ziel des Meeting Place Berlin ist es, die Anzahl mehrtägiger Kongresse mit über 250 Teilnehmern in Berlin zu steigern und somit die ökonomische Bedeutung des Tagungs- und Kongressbereiches für die deutsche Hauptstadt weiter zu stärken.
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| VON | BIS | VERANSTALTUNG | VERANSTALTER |
| bis | 18.04.05 | Ausstellung: Robert Capa Retrospektive; Ort: Martin-Gropius-Bau | Berliner Festspiele (030) 254 86-0 |
| bis | 06.06.05 | Ausstellung: Günther Uecker - Retrospektive; Ort: Martin-Gropius-Bau | Neuer Berliner Kunstverein (030) 280 70 20 |
| 02.04.05 | 02.04.05 | 10. Lange Nacht des Shoppings | werbeteam berlin: 030-26 55 56 41 |
| 03.04.05 | 03.04.05 | 25. Bewag Berliner Halbmarathon; Start: Karl-Marx-Allee | SCC Running Events (030) 30 12 88 30 |
| 16.04.05 | 16.04.05 | Deutsches Technikmuseum Berlin: Eröffnung der Luft- & Raumfahrtausstellung im Neubau | Deutsches Technikmuseum Berlin (030) 90 254-0 |
| 27.04.05 | 02.05.05 | 8. Deutsches Kinder- und Jugendtheatertreffen "Augenblick mal"; Ort: Carrousel Theater an der Parkaue | Kinder- und Jugendtheaterzentrum (069) 29 66 61 |
| 28.04.05 | 28.08.05 | Ausstellung: 8. Mai 1945: Der Krieg und seine Folgen; Ort: Deutsches Historisches Museum | Deutsches Historisches Museum (030) 20 30 40 |
| 02.05.05 | 08.05.05 | Qatar Total German Open 2005. Damen Tennismeisterschaften. Ort: LTTC Rot-Weiß e.V. Zehlendorf | Qatar Tennis Federation Deutschland GmbH 030-89 57 55 21 |
| 05.05.05 | 22.05.05 | 42. Theatertreffen; Ort: diverse Veranstaltungsorte | Berliner Festspiele (030) 254 89 252 |
| 10.05.05 | 12.05.05 | Eröffnung: Berliner Holocaust-Mahnmal. Denkmal für die ermordeten Juden Europas; Ort: Gelände zwischen Ebert- und Wilhelmstraße | Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (0309 26 39 43 11 |
| 13.05.05 | 16.05.05 | Karneval der Kulturen - Straßenumzug in Kreuzberg, viertägiges Straßenfest, Karnevalsparty | Werkstatt der Kulturen (030) 60 97 70 22 |
| 14.05.05 | 14.05.05 | Kinderkarneval der Kulturen. Ort: Kreuzberg | Kreuzberger Musikalische Aktion/Antenne (030) 25 29 51 64 |
| 14.05.05 | 20.05.05 | Internationales Deutsches Turnfest 2005. Ort: Messegelände + Olympiastadion | Verein Deutsche Turnfeste e.V., Geschäftsstelle IDTF Berlin 2005 (030) 30 38 820-00 |
| 16.05.05 | 30.09.05 | Albert Einstein - Ingenieur des Universums. Ausstellung anlässlich des 100jährigen Jubiläums von Einsteins bahnbrechenden theoretischen Arbeiten von 1905. Ort: Kronprinzenpalais. | Max-Plack-Institut für Wissenschaftsgeschichte(030) 22667 344 |
| 20.05.05 | 28.05.05 | 26. Theatertreffen der Jugend; Ort: diverse Veranstaltungsorte | Berliner Festspiele (030) 254 89 122 |
| 20.05.05 | 05.09.05 | Ausstellung: Die neuen Hebräer. 100 Jahre Kunst in Israel; Ort: Martin-Gropius-Bau | Berliner Festspiele (030) 254 89 100 |
| 21.05.05 | 12.09.05 | MuseumsInselFestival; Ort: Museumsinsel, Kulturforum, Museen Dahlem | Staatliche Museen, Frau Dr. Grunwald )030) 266 21 48 |
| 28.05.05 | 28.05.05 | Fußball: DFB Pokalendspiel; Ort: Olympiastadion | DFB (069) 6788-0 |
| 02.06.05 | 18.06.05 | In Transit 05. Festival der Internationalen Performing Arts; Ort: Haus der Kulturen der Welt | Haus der Kulturen der Welt 030-397 87-0 |
| 03.06.05 | 12.06.05 | 10. Schaustelle Berlin; Ort: diverse Veranstaltungsorte | Partner für Berlin (030) 20 24 01 18. Informationen ab 26. Mai unter Tel. (030) 25 00 23 45 |
| 10.06.05 | 12.06.05 | Jazzfest Kreuzberg; Ort. Diverse Veranstaltungsorte | AG lebendiges Berlin 030-695 65 580 |
| 10.06.05 | 17.07.05 | Deutsch-Französisches Volksfest; Ort: Festplatz Kurt-Schumacher Damm | Schaustellerverband Berlin e.V. (030) 213 32 90 |
| 11.06.05 | 11.06.05 | Lange Nacht der Wissenschaften; Ort: diverse Wissenschaftseinrichtungen | Con gressa (030) 2809 2762 |
| 12.06.05 | 31.07.05 | Sandsation 2005. Internationales Sandskulpturen Festival Berlin; Ort: Landschaftspark zwischen Lehrter Bahnhof und Bundeskanzleramt | Sandsation GmbH (030) 691 75 48 |
| 17.06.05 | 19.06.05 | 300 Jahre Charlottenburg: Jubiläumsfest vor dem Schloss Charlottenburg und in der Schlossstraße | Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin/ Werbeteam Berlin (030) 265 55 641 |
| 17.06.05 | 06.07.05 | Beethoven-Sonaten Zyklus mit Daniel Barenboim (Piano); Ort: Staatsoper | Staatsoper Unter den Linden (030) 20 35 45 55 |
| 18.06.05 | 19.06.05 | Lesbisch-Schwules Stadtfest am Nollendorfplatz. Ort: Rund um den Nollendorfplatz (Motz-, Fugger-, Kalkreuth- und Eisenacher Str.). | Regenbogen-Fonds der schwulen Wirte e.V. (030) 236 286 32 |
| 21.06.05 | 21.06.05 | Fête de la Musique. Internationaler Tag der Musik. Diverse Veranstaltungsorte. | La Fete Company (030) 443 40 940 |
| 21.06.05 | 26.06.05 | Beach-Volleyball WM 2005; Ort: Schlossplatz | Deutscher Volleyball Verband (069) 69 50 01-0 |
| 25.06.05 | 25.06.05 | CSD: Christopher Street Day 2005. Lesben- und Schwulen-Parade durch die Innenstadt | Berliner CSD e.V. (030) 236 286 32 |
| 26.06.05 | 26.06.05 | Open Air: Berliner Philharmoniker; Ort: Waldbühne | Stiftung Berliner Philharmoniker (030) 254 88 126 /194 |
| 30.06.05 | 05.07.05 | Classic Open Air Berlin. Ort: Gendarmenmarkt | MOM (030) 31 57 54 0 |
Die in obiger Tabelle gefetteten Veranstaltungen werden in den Kapiteln 2.1., 2.2., 2.3., 3.2. ausführlicher beschrieben.
| VON | BIS | VERANSTALTUNG | VERANSTALTER |
| 02.07.05 | 02.07.05 | All Nations Festival. Tag der offenen Tür der Botschaften | Berliner Gesellschaft für internationale Begegnung (030) 88 70 49 77 |
| 08.07.05 | 08.07.05 | Lange Nacht des Fußballs; Ort: Maifeld | |
| 09.07.05 | 09.07.05 | Loveparade 2005; Ort: Straße des 17. Juni | Planet com (030) 284 620. Termin bitte bestätigen lassen! |
| 12.07.05 | 28.09.05 | Ausstellung: Goya - Der Prophet der Moderne; Ort: Alte Nationalgalerie | Staatliche Museen zu Berlin (Besucherdienste) (030) 266 29 87 |
| 13.07.05 | 21.08.05 | Heimatklänge "Copa Americana"; Ort: Kulturforum | Piranha (030) 318 61 40 |
| 22.07.05 | 24.07.05 | Bread & Butter, B-in-Berlin, Premium (Modemessen), Ort: diverse Veranstaltungsorte | Messe Berlin GmbH (030) 3038-2217 |
| 22.07.05 | 14.08.05 | Deutsch-Amerikanisches Volksfest; Ort: Deutsch-Amerikanischer Festplatz, Clayallee | Hans Purwin KG (030) 434 07 905 |
| 29.07.05 | 07.08.05 | Klassiktage Berliner Schlösser | Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V. (030) 43 60 53 90 |
| 05.08.05 | 07.08.05 | 9. Internationales Berliner Bierfestival; Ort: Karl-Marx-Allee | Präsenta GmbH (030) 508 68 22/23 |
| 05.08.05 | 14.08.05 | 15. Berliner Gauklerfest. Ort: Unter den Linden | Berliner Gauklerfest GmbH (03375) 295 148 |
| 05.08.05 | 21.08.05 | Young.euro.classic. Festival mit internationalen Jugendorchestern; Ort: Konzerthaus | Deutscher Freundeskreis europäischer Jugendorchester (030) 53 02 60 60 |
| 12.08.05 | 28.08.05 | Tanz im August. Internationales Tanzfestival; Ort: Hebbel am Ufer | Hebbel am Ufer (030) 259 004 45 |
| 19.08.05 | 21.08.05 | Global City 2005. Sommerfest am Kurfürstendamm | AG City (030) 262 95 92 |
| 27.08.05 | 27.08.05 | Lange Nacht der Museen. Konzert, Theater, Lesung und Kulinarisches in über 100 Berliner Museen | Museumspädagogischer Dienst (030) 28 39 74 44 |
| 27.08.05 | 28.08.05 | Einladung zum Staatsbesuch. Tag der offenen Tür der Häuser der Bundesregierung; Ort: Bundeskanzleramt, Bundesministerien | Bundesregierung (030) 520 00 57 51 |
| 31.08.05 | 13.09.05 | Musikfest Berlin 05; Ort: Diverse Veranstaltungsorte | Berliner Festspiele (030) 254 89 262 und Stiftung Berliner Philharmoniker |
| 02.09.05 | 07.09.05 | IFA - Internationale Funkausstellung; Ort: Messegelände | Messe Berlin GmbH (030)30 38-0 |
| 04.09.05 | 04.09.05 | ISTAF. Internationales Leichtathletikfest; Ort: Olympiastadion | ISTAF GmbH (030) 243 199-0 |
| 06.09.05 | 17.09.05 | 5. Internationales Literaturfestival Berlin; Ort: Haus der Berliner Festspiele | Internationales Literaturfestival Berlin/ Berliner Festspiele (030) 27 87 86-20 |
| 14.09.05 | 16.09.05 | Popkomm. Europas größte Fachmesse für Popmusik und Entertainment. | Messe Berlin GmbH (030) 30 38-0 |
| 19.09.05 | 02.10.05 | 5. Asien-Pazifik-Wochen (Länderschwerpunkt: Korea); Ort: Diverse Veranstaltungsorte | Asien-Pazifik-Forum e.V., Ansprechpartner Senatskanzlei (030) 9026 28 35 |
| 24.09.05 | 24.09.05 | 32. real Berlin-Marathon für Inline-Skater; Start: Straße des 17. Juni | Berlin Marathon (030) 302 53 70 |
| 24.09.05 | 14.11.05 | 1. Berlin Photography Festival; Ort: Martin-Gropius-Bau | Berlin Photography Festival e.V. (030) 20 04 79 90 |
| 25.09.05 | 25.09.05 | 32. real Berlin-Marathon; Start: Straße des 17. Juni | Berlin Marathon (030) 302 53 70 |
| 28.09.05 | 03.10.05 | art forum berlin. Die internationale Messe für Gegenwartskunst. | Messe Berlin GmbH (030) 30 38-0 |
| 30.09.05 | 16.10.05 | 55. Oktoberfest; Ort: Zentraler Festplatz | Schaustellerverband Berlin (030) 213 32 90 |
Weitere Veranstaltungen unter:
www.berlin-tourist-information.de
In irgendeiner Amtsstube zwischen verstaubten Aktenordnern den Bund fürs Leben schließen? Für manche Heiratswillige ist das vielleicht völlig in Ordnung. Andere wünschen sich dagegen einen romantischeren Ort für den Start in die gemeinsame Zukunft. So zum Beispiel ein Paar, das sich im AquaDom in der Lobby des Radisson SAS Hotels trauen ließ. Anstelle von Smoking und Brautkleid streifte es zwei Gummianzüge über und begab sich auf Tauchstation. Tausende exotischer Fische und allerlei staunende Hotelgäste wurden Trauzeugen, als sie sich im prickelnden Nass das Ja-Wort gaben.
Tatsächlich dürfen die Berliner Standesbeamten nicht zimperlich sein, wenn es darum geht, wählerischen Brautpaaren ihre geheimsten Wünsche zu erfüllen. Mal müssen sie in historische S-Bahn-Waggons steigen, mal in Heißluftballons oder Rosinenbomber des Typs DC-3. Während die einen Paare hoch über den Wolken heiraten wollen, begnügen sich andere schon mit der schwindelnden Höhe des Fernsehturms. Oder sie verlegen die Zeremonie aufs Schiff. Die Ansprüche wachsen - aber die Angebote der Stadt tun es auch. Wohl kaum eine andere Metropole hat so viele ungewöhnliche Hochzeits-Locations zu bieten wie Berlin - vom Planetarium am Insulaner über den Wasserturm oder das Flusspferdhaus im Zoo bis zur Spandauer Zitadelle.
Auch in einigen Hotels darf geheiratet werden. Im Art´otel Berlin Mitte am Märkischen Ufer beispielsweise verwandelt sich der Rokoko-Saal des Patrizierhauses regelmäßig in ein Trauzimmer. Zu der Zeremonie kann sich das Brautpaar vorher in Rolls Royce, Jaguar oder Chevrolet abholen lassen und später eine Hochzeitstorte im Stil der englischen St. Bride´s Kirche anschneiden. Das Marriott Berlin am Potsdamer Platz fungiert ebenfalls hin und wieder als Außenstelle des Standesamts Mitte. Ebenso wie das prunkvolle Westin Grand in der Friedrichstraße. Nach der Trauung wird dort natürlich auf der großen Freitreppe in der Lobby für den Fotografen posiert. Während man sich im Hotel Seehof mit Blick auf den Lietzensee in Charlottenburg die ewige Treue schwören kann, liegt einem im Panoramasalon in der 37. Etage des Park Inn der Alexanderplatz zu Füßen. Oder soll es vielleicht das pompöse Ambiente des Savoy sein, wo so illustre Namen wie Maria Callas, Romy Schneider und Helmut Newton die Gästeliste zieren? Nach der Trauung inmitten von goldenen Samtbänken, Kronleuchtern und Stuck darf das Brautpaar dann den Hochzeitstanz auf dem Original-Parkett aus den Dreißiger Jahren eröffnen. Und nach dem rauschenden Fest geht es ins Himmelbett oder die luxuriöse Greta-Garbo-Suite.
Wenn auch nicht in allen Häusern geheiratet werden darf - gefeiert werden kann fast überall. Und die Berliner Hotels geben sich alle erdenkliche Mühe, damit der schönste Tags des Lebens tatsächlich zu einem solchen wird. Während die einen konkrete Wedding-Arrangements anbieten, richten sich andere - wie das Hotel California, das Mondial am Kurfürstendamm, das Holiday Inn Berlin Humboldt Park oder das Designhotel Bleibtreu - nach den individuellen Wünschen ihrer Kunden. Auch im Steigenberger Berlin kann sich das Hochzeitspaar wünschen, was es möchte. Ob es nun ganz bestimmte Vorstellungen von Menü und Saaldekoration hat oder bloß Rosenblätter in Bad und Zimmer verstreut werden sollen. Für maßgeschneiderte Hochzeitsfeiern steht außerdem das Regent am Gendarmenmarkt, wo Chef de Cuisine Christian Lohse zwischen klassischen Möbeln im Biedermeierstil mit viel Fisch und Meeresfrüchten für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Wenn im Intercontinental Meisterkoch Thomas Kammeier in der 14. Etage über den Dächern von Berlin kulinarische Höhenflüge garantiert, dann steht ein Stück weiter, im Palace Berlin, Meisterkoch Matthias Buchholz - mit ebenso meisterhaften Ergebnissen - am Herd. Davon abgesehen, dass das Gourmet Catering des Fünf-Sterne-Hotels bis zu 1.500 Personen verköstigen kann, ist das Haus Brautpaaren auch bei Planung, Einladung und Entertainment behilflich.
Im Grand Hyatt kümmert sich sogar ein eigener "Weddingplaner" um alle Hochzeitsvorbereitungen. Ob der hauseigene Florist ein besonderes Blumenarrangement, Küchenchef Josef Eder ein asiatisches Menü kreieren und der festlich geschmückte Grand Ballroom mit Swing-Musik bespielt werden soll - Sophie von Egidy sieht zu, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen. Nicht ganz so umfangreich ist der Service im Mövenpick Hotel in der Schöneberger Straße. Immerhin steht hier für elegante Feierlichkeiten der historische Siemenssaal zur Verfügung. Und die Hochzeitsnacht können die frisch Getrauten in einer schnörkellosen Suite mit freistehender Badewanne von Philippe Starck verbringen.
Honeymoon-Arrangements mit Feuerwerk und Kaiser Wilhelm
Viele Häuser bieten natürlich auch konkrete Honeymoon-Arrangements mit Champagner-Empfang, Gala-Menü, zum Teil Mitternachtssuppe zum Festpreis. So zum Beispiel das Maritim proArte, wo das Hochzeits-Package ab 59 Euro Begrüßungssekt, ein festliches Buffet oder ein Drei-Gang-Menü (z. B. gebackene Ziegenkäseterrine, Kalbsrücken, Melissensoufflé), Getränke, Tanzfläche und Tischdekoration beinhaltet. Im Marriott Berlin bekommt man wiederum für 122 Euro Champagner-Empfang, Drei-Gang-Menü, Blumendekoration, Bühne und Tanzfläche sowie eine Suite für das Brautpaar gestellt.
Mit Blick auf das Datum 05.05.05 strickt vor allem das Swissôtel, wo Hochzeiten mit bis zu zweihundert Personen ausgerichtet werden, eifrig an runden Pauschalen. Am 5. Mai wird unter anderem allen frisch Vermählten (und immer noch Verliebten) ein prickelndes Fünf-Gang-Menü mit fünf begleitenden Champagnern zum Preis von 105 Euro im Restaurant 44 offeriert. Mehr als ein Dutzend Menü- und Buffet-Vorschläge hält das Hotel Berlin mit seinen 700 Zimmern und zahlreichen Banketträumen bereit. Hier kann man sich nicht nur ins kulinarische Italien oder Griechenland entführen lassen. Auf Wunsch singt auch eine Leierkastenfrau Berliner Lieder. Oder es tritt Kaiser Willhelm in Erscheinung.
Etwas sachlicher, aber nicht weniger festlich geht es im Grand Hotel Esplanade zu, wo die Festtags-Arrangements einschließlich Menü-Karten mit Widmung ab 74 Euro kosten. Hier können die Gäste übrigens auch auf das hauseigene Schiff MS Esplanade steigen. Während man bei einer historischen Brückentour durch die Hauptstadt schippert, präsentiert der Kapitän die Hochzeitstorte - den krönenden Abschluss kann schließlich ein Feuerwerk am Ufer des Landwehrkanals bilden.
Besonders exquisite Hochzeiten möchte das Luxushotel Ritz Carlton ausrichten. Aperitifs mit Champagner, Fünf-Gang-Menü mit Weinen, festlicher Dekoration, Bühne und Tanzfläche inklusive Übernachtung des Brautpaars in einer eleganten Suite schlagen allerdings pro geladenem Gast mit 160 oder 220 Euro zu Buche - je nachdem, ob es die Gourmetküche von Thomas Kellermann im Restaurant Vitrum sein soll oder "nur" die Bankettküche von Küchenchef Daniel Shartner. Darüber hinaus übernimmt das Haus auf Wunsch die Koordination der Einladungen, besorgt einen Termin beim Standesamt oder eine Kutsche.
Ähnlich wie im Adlon. Wobei hier neben Limousinen-Service, Fotografen oder Video-Spezialisten dem Brautpaar auch ein so genannter Hochzeitsbutler zur Seite steht, der bei Make-up und Frisur der Braut sowie dem perfekten Aufbügeln der Garderobe behilflich ist. Sind übrigens mehr als zwanzig Gäste geladen, schenkt das Haus dem Brautpaar die Hochzeitsnacht in einer fürstlichen Luxus-Suite mit Champagner und Sektfrühstück am nächsten Morgen. Und im folgenden Jahr dürfen die hoffentlich noch genauso Verliebten zum ersten Hochzeitstag noch einmal gratis in der Nobelherberge nächtigen.
Elvis Presley singt "Love me tender"
Ein besonderes Honeymoon-Treatment für die Braut ist übrigens auch in den Arrangements des Schlosshotels im Grunewald enthalten, das mit seinem Palais aus der wilhelminischen Epoche einen besonders stilvollen Rahmen für Vermählungen abgibt. Für 330 Euro übernachtet das Hochzeitspaar in einer Executive Suite, außerdem gibt es Begrüßungscocktail, Champagner-Frühstück am nächsten Morgen, Limousinen-Service und zwei Bademäntel mit den persönlichen Initialen.
Ganz anders wird wiederum im Estrel Hotel gefeiert: Unter dem Motto "Heiraten wie in Las Vegas" werden die Gäste beim Sektempfang willkommen geheißen, bevor das Brautpaar mit der Limousine zur Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert chauffiert wird. Nach der Trauung und delikatem Vier-Gang-Menü stimmt dann "Elvis Presley" beim Anschneiden der Hochzeitstorte seinen Song "Love me tender" an.
Davon abgesehen, dass das Hochzeitspaar oftmals gratis übernachtet, wenn im Hotel mit entsprechender Personenzahl gefeiert wird, bemühen sich einige Häuser auch besonders, den frisch Vermählten eine unvergessliche Nacht zu bescheren. So zum Beispiel das Alexander Plaza, wo ihnen für 180 Euro eine Turmsuite mit Rosenbad, Prosecco und Candle-Light-Dinner offeriert wird. Im Dorint Sofitel können sie dagegen für 396 Euro mit Champagner anstoßen, inmitten von Rosenblättern übernachten und mit Blick auf den Gendarmenmarkt frühstücken. Auch im Kempinski Hotel Bristol kann man für 669 Euro eine traumhafte Nacht in einer Suite mit Champagner, exklusivem Dinner, Frühstück und Late Check-Out verbringen - als Hochzeitsgeschenk gibt es wiederum zwei Bademäntel. Im Intercontinental Berlin bereiten die Hausdamen den Hochzeitspaaren eine Honeymoon-Suite mit spezieller Bettwäsche und frischen Rosenblättern vor, selbst im Bad sorgen Blüten und Teelichter für entsprechende Stimmung. Ähnlich wie im Swissôtel, wo Duftkerzen, Rosenblätter, Rosenbettwäsche, Champagner und ein Hochzeitstörtchen den Getrauten die Nacht versüßen.
Oder soll es vielleicht ein Wasserbett sein? Dann liegt man beim Best Western Hotel Steglitz International goldrichtig, wo die Arrangements mit Limousinen-Service, Champagner-Empfang, Gala-Menü, Tanz und Musik auch die Übernachtung auf schaukelnder Matratze beinhalten. In den Genuss des ungewöhnlichen Schlaferlebnisses können im Übrigen nicht nur die Brautleute, sondern auch etwa drei Dutzend weitere Gäste oder Gästepaare kommen. Fast schade, dass man nicht öfters heiraten kann. Immerhin muss in Berlin das Hochzeitskleid nach dem glanzvollen Fest nicht gänzlich in der Versenkung verschwinden: Am 20. August kann man es zumindest für den traditionellen Brautkleider-Ball im Westin Grand wieder aus dem Schrank holen!
Weitere Informationen unter www.berlin-tourist-information.de.
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Nur drei Monate nach der Eröffnung wurde das Regent Berlin von den Lesern des amerikanischen Magazins "Travel + Leisure" zum besten Hotel in ganz Deutschland gewählt. In der jährlichen Übersicht "T + L guide to the best hotels in the world" erzielte das Regent Berlin 86,6 von 100 möglichen Punkten. Die in der Januar-Ausgabe von Travel + Leisure veröffentlichte Auszeichnung basiert auf den Bewertungen und Einschätzungen der Leser. Unter anderem die hervorragende Lage des Regent Berlin in der historischen Mitte der Stadt führten hier zu Bestnoten.
Das Hotel verfügt über 162 luxuriös ausgestattete Zimmer sowie über 42 exklusive Suiten. Das Restaurant, welches Fischspezialitäten und eine exquisite französische Küche offeriert, erhielt von den Lesern ebenfalls Bestnoten. Weitere Informationen unter: www.regenthotels.com
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Der Berlin-Tourismus hat sich im vergangenen Jahr mit mehr als 13 Millionen Übernachtungen im gewerblichen Beherbergungssektor so erfolgreich entwickelt wie nie zuvor. Seine wachsende wirtschaftliche Bedeutung belegt jetzt auch eine neue Studie, die im Auftrag der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) - in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen des Landes Berlin und der Investitions Bank Berlin (IBB) - vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. (dwif) durchgeführt wurde. Demnach beliefen sich die durch den Tourismus generierten Bruttoumsätze in der Stadt im Jahr 2003 auf insgesamt 5,84 Milliarden Euro und erhöhten sich somit im Vergleich zum Jahr 2000 (5,18 Mrd. ) um 12,8 Prozent. Die aktuellen Erhebungen stellen eine planmäßige Fortschreibung der Ergebnisse dar, die im Rahmen früherer Untersuchungen des dwif zum Wirtschaftsfaktor Tourismus bereits für die Jahre 1998 und 2000 ermittelt wurden.
46 Prozent der Bruttoumsätze, nämlich 2,7 Milliarden Euro, flossen den vom Tourismus profitierenden Branchen durch die jährlich 90 Millionen Tagesgäste zu. Deren Zahl erhöhte sich zugleich gegenüber dem Jahr 2000 um 15 Millionen (+20%). Jeder Berlin-Besucher, der sich 2003 für nur einen Tag an der Spree aufhielt, gab durchschnittlich 30 Euro im Einzelhandel, im Gastgewerbe und für sonstige Dienstleistungen aus. 35 Prozent der Umsätze (2,03 Mrd. ) wurden durch die Übernachtungsgäste im gewerblichen Beherbergungssektor generiert, denn jeder der rund fünf Millionen Hotelgäste blieb im Schnitt 2,3 Tage und gab in dieser Zeit 178,10 Euro pro Tag für seine Unterkunft, Verpflegung und andere Leistungen aus. Die verbleibenden 19 Prozent der Bruttoumsätze, nämlich 1,12 Milliarden Euro, entfielen auf den Bereich der privaten Verwandten- und Bekanntenbesuche. 28,5 Millionen Gästeübernachtungen wurden in Privathaushalten errechnet. Pro Tag ließ jeder "Sofatourist" durchschnittlich 39,20 Euro in der Stadt.
Der Tourismus spielt als Quelle für Steuereinnahmen eine zunehmend bedeutende Rolle und bewirkte in 2003 Steuerzuflüsse an die Berliner Finanzkasse in einer Größenordnung von 703 Millionen Euro (+18,6% im Vergleich zum Jahr 2000). Als Wirtschaftsfaktor schafft und sichert er außerdem eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Arbeitsplätze in Berlin. Das Einkommen von insgesamt 170.000 Einwohnern der Stadt ist voll vom Tourismus abhängig. Weitere 5.200 Ausbildungsplätze sind dem Gastgewerbe zuzurechnen. Der Beitrag zum Volkseinkommen liegt bei fünf Prozent.
Die vorliegende Studie belegt, dass der Berlin-Tourismus mittlerweile zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen der Stadt zählt. Gemeinsam mit den touristischen Leistungsträgern der Stadt und mit Unterstützung des Landes Berlin wird die BTM das wirtschaftliche Potential des Tourismus auch künftig weiter nutzen und kontinuierlich ausbauen.
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Berlin, Deutschlands Städtereiseziel Nummer 1, steht auch als Gastgeber von Tagungen, Kongressen und Incentives an unangefochtener Spitze im Bundesgebiet. Wie die jetzt vorliegende Bilanz der Berliner Kongress-Statistik für das Jahr 2004 belegt, hat dieses Segment im vergangenen Jahr an der Spree weiter an Bedeutung gewonnen.
Insgesamt 79.850 Veranstaltungen mit 6,2 Millionen Teilnehmern fanden im Bereich Tagungen und Kongresse in 2004 in Berlin statt. Das Vorjahresergebnis wurde damit um zehn beziehungsweise neun Prozent übertroffen. Eine zentrale Rolle spielten die 152 Tagungshotels der deutschen Hauptstadt: In ihnen wurden 67.200 aller Veranstaltungen durchgeführt (+12%) und insgesamt 3,3 Millionen Teilnehmer bewirtet (+14%). In den 101 außergewöhnlichen Berliner Veranstaltungsstätten, den so genannten Locations, konnten 10.900 verschiedene geschäftliche Zusammenkünfte (+2%) mit 2,2 Millionen beteiligten Gästen (±0%) ermittelt werden.
Die sechs Kongresszentren und Hallen an der Spree zählten rund 1.750 Tagungen und Kongresse (+7%) mit 700.000 Besuchern (+11%). Das aus dem Geschäftsreiseverkehr resultierende Beherbergungspotential lag im vergangenen Jahr bei rund 2,95 Millionen Übernachtungen, dies entspricht einem Plus von 14 Prozent gegenüber 2003. Etwa 19.800 Vollzeit-Arbeitsplätze wurden durch den Tagungs- und Kongressreiseverkehr in der Hauptstadt sichergestellt.
Die wirtschaftliche Bedeutung für Berlin ist ebenfalls erheblich und konnte gegenüber 2003 nochmals signifikant gesteigert werden: Das durch die Veranstaltungsteilnehmer initiierte Umsatzvolumen betrug 2004 knapp eine Milliarde Euro (+32%). Durchschnittlich gab jeder Tagungs- und Kongressteilnehmer pro Tag 161 Euro in der Stadt aus (2003: EUR 132). Profitierende Branchen waren das Gastgewerbe, der Einzelhandel, der Freizeit- und Kulturbereich sowie Anbieter von sonstigen Dienstleistungen (Transport, Miete, Technik).
Hanns Peter Nerger, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM): "Die Auswertung unserer Kongress-Statistik 2004 zeigt, wie bedeutend dieses Segment als Impulsgeber für die Berliner Wirtschaft ist. Wir begrüßen daher außerordentlich, dass der so genannte Runde Tisch Tourismus unter der Ägide des Regierenden Bürgermeisters von Berlin im Jahr 2005 dem Thema Tagungen und Kongresse gewidmet ist." Die BTM trägt im Sommer 2005 mit dem "Meeting Place Berlin" - einer neuen Fachveranstaltung für die Vertreter von internationalen und nationalen Verbänden, Konzernen und Unternehmen sowie für professionelle Partner der Branche - dazu bei, das Wachstumspotential des Tagungs- und Kongressmarktes weiter auszuschöpfen.
Aufgrund der nach wie vor zu konstatierenden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reduzierte sich die Tagungsdauer an der Spree im Mittel von 1,7 Tagen in 2003 auf 1,6 Tage in 2004. 90 Prozent des gesamten Veranstaltungsvolumens wurden mit einer Teilnehmerzahl von jeweils bis zu 100 Personen bestritten. Großevents mit mehr als 1.000 Besuchern gingen, obwohl diese am Gesamtveranstaltungsvolumen nur einen Anteil von rund einem Prozent ausmachten, in absoluten Zahlen mit 800 Meetings und einer beachtlichen Teilnehmerzahl von etwa einer Million in die Jahresbilanz ein.
Weiterhin wurden 82 Prozent aller geschäftlichen Zusammenkünfte in 2004 aus schließlich von nationalen Teilnehmern besucht. Der Anteil internationaler Veranstaltungen an der Spree erhöhte sich somit gegenüber dem Jahr 2003 um drei Prozentpunkte auf 18 Prozent. Ein relativ gutes Ergebnis, wie der Bundesvergleich zeigt: Hier liegt der durchschnittliche Anteil internationaler Veranstaltungen bei fünf Prozent. "Die neuen Direktflüge von New York nach Berlin ab Mai 2005 werden dazu beitragen, dass sich die Tagungsdestination Berlin im globalen Wettbewerb noch besser positionieren kann und die Internationalität der Veranstaltungen sich weiter erhöht", ist sich Tourismusexperte Nerger sicher.
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Die Reise nach Berlin ist ein kostenfreier Mediendienst der:
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Umsatzsteueridentifikationsnummer:
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