visitBerlin.de  
Hotels Tickets InfosBusiness & Partner | Presse | Über uns  
 
  english nederlands français polski italiano castellano russian chinese japanese turkce  
Hotels Tickets Infos    
 
 
Stadtinformationen
Filmstadt Berlin

Kino Arsenal im FilmhausBerlin war und ist eine Film-Metropole, in der Filme von großartiger Qualität entstanden. Zugleich dient die Stadt auch immer wieder als Ideengeber und Standort für Filme. Die Berliner Filmgeschichte ist auch ein Spiegelbild deutscher Filmkunst, da hier in den großen Studios unvergängliche Klassiker deutscher Filmkunst produziert worden sind.

  • Filmgeschichte
  • Filmmetropole heute
  • Berlinale Karte Der StummfilmpianistDer Beginn des Berliner Films lässt sich auf den 1.11.1895 datieren, an dem Max Skladanowsky zum ersten Mal "lebende Photographien" im Varieté Wintergarten zeigte.
    In der Folgezeit entwickelte sich Berlin zu der wichtigsten deutschen Filmstadt. In den 10ern produzierte Filmpionier Joe May in seinem Studio in Weißensee (Franz Josef-Straße 5-7) Detektiv- und Abenteuerfilme sowie große Ausstattungsfilme Veritas Vincit 1918/19, den Achtteiler Die Herrin der Welt (1919) und Das Indische Grabmal (1921). Als Berlin-Film im Werk von May herauszuheben ist der Film Asphalt (1928/29), eine Ufa-Produktion, für die der Kurfürstendamm nachgebaut wurde. Die Glasbauten der May-Studios sind leider nicht mehr erhalten.

    Die UFA

    Der Geschichte des Berliner Filmschaffens ist eng verknüpft mit dem der Universum-Film AG, die UFA, welche in Babelsberg vor den Toren der Stadt die größte deutsche Produktionsfirma war. Offiziell gegründet Ende des 1. Weltkrieges, am 18.12.1917, ging die UFA aus einer Zusammenführung mehrerer Filmfirmen heraus und sollte der filmischen Propaganda dienen. Produziert wurde zunächst auf dem Gelände der heutigen UFA-Fabrik im Tempelhof, ab 1922 dann in den Studios in Neubabelsberg, wo 1926 das damals größte Studio entstand. Das Gelände in Neubabelsberg, damals ein baufälliges Fabrikgelände, wurde bereits 1911 von der Deutschen Bioscop Filmgesellschaft erworben, die hier ein Jahr später mit den Dreharbeiten zu Der Totentanz mit Asta Nielsen begann.
    Unter Erich Pommer, seit 1923 Direktor der UFA, wurden zahlreiche bedeutende Spielfilme gedreht, und Babelsberg wurde zu einer internationalen Größe.

    Höhepunkte der Filmkunst

    Morgendaemmerung, Trickbableau zum Film Metropolis, D 1927, Regie: Fritz Lang. Entwuf: Erich KettelhutFilm-Künstler wie Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Friedrich Wilhelm Murnau, Georg Wilhelm Pabst schufen zeitlose Klassiker wie Nosferatu - Eine Sinfonie des Grauens (1922), Der letzte Mann (1924), Metropolis (1927), Die Nibelungen (1924), M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931), Die Büchse der Pandora (1929), die aufgrund ihrer großartigen künstlerischen Leistungen noch heute das Publikum faszinieren. Einer der herausragendsten Berlin-Filme der Zeit ist zweifellos Berlin - Die Sinfonie einer Großstadt (1927), in dem ein Tag der Stadt collageartig dokumentiert wird.
    Zu den Filmen der 20er und frühen 30er, welche Berlin als Spielort thematisieren und oft auch sozialkritisch beleuchten, gehören Berlin Alexanderplatz mit Heinrich George (1931 von Phil Jutzi, 1979/80 von Rainer Maria Fassbinder mit Günter Lamprecht neu verfilmt), Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt? (1932) und Mutter Krausens Fahrt ins Glück (1929) von Phil Jutzi.

    Raum 7 - Marlene Dietrich, Foto: Hans Scherhaufer, Quelle: Deutsche KinemathekMit dem Film "Der blaue Engel" von Joseph von Sternheim begann 1930 die Karriere von Marlene Dietrich. Nach ihrem Umzug nach Hollywood stieg sie zum Weltstar auf. Das Grab der 1992 verstorbenen Filmdiva ist auf dem Städtischen Friedhof in Schöneberg. Ihr Nachlass wird im Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz ausgestellt.

    Film im Nationalsozialismus

    Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierten zahlreiche Künstler, viele von ihnen nach Frankreich und in die USA. Den meisten gelang es nicht, ihre Karriere fortzusetzen. Einige jedoch wie Ernst Lubitsch, Billy Wilder und Fritz Lang erlangten in Hollywood Weltruhm. Viele der in Deutschland gebliebenen Filmschaffenden wurden von den Nazis verfolgt. Jüdische und kritische Filmemacher und Mitarbeiter der UFA wurden entlassen, vertrieben, verfolgt, ermordet - so der Schauspieler Kurt Gerron.
    Der Exodus der Schauspieler, Drehbuchschreiber, Regisseure und anderer Filmschaffender führte zu einer Schwächung der Filmkunst, von der sich der deutsche Film lange nicht erholen sollte. Die ab 1933 in Berlin gedrehten Filme waren zumeist entweder Propagandafilme, von denen sich heute noch einige im Giftschrank befinden, oder harmlose Lustspiele, die der Ablenkung und Zerstreuung dienten.
    Zum 25. Jubiläum der Ufa entstand 1942 Baron Münchhausen mit Hans Albers - ein farbenprächtiges Spektakel, dessen Drehbuch der verfemte Erich Kästner unter einem Pseudonym verfasst hatte.

    Filme in der geteilten Stadt

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1947 /48 noch in den Trümmern Berlins dreht Roberto Rossellini Germania, anno zero, ein Dokument der zerstörten Stadt. Komödiantischer zeigte Billy Wilder in A Foreign Affair (1948) die Demokratisierungsversuche der Amerikaner nach den Krieg, wobei er Marlene Dietrich als femme fatale in den Kellerspelunken besetzte.
    Der UFA-Konzern wurde nach Kriegende zerschlagen, auf dem Gelände der UFA in Babelsberg entstand 1946 die DEFA (Deutsche Film AG). Die von der DEFA produzierten Filme unterlagen der Zensur, so dass zahlreiche Filme verboten und erst Jahre später aufgeführt wurden, so Spur der Steine mit Manfred Krug.

    In West-Berlin produziert Atze Brauner mit der CCC in Spandau Unterhaltungsfilme, aber auch anspruchsvolle Werke, die sich oftmals mit der NS-Vergangenheit auseinandersetzen.
    Kino Delphi1961 fiel die spritzige Komödie 1 2 3 von Billy Wilder dem Mauerbau zum Opfer, da über das Thema der geteilten Stadt nicht mehr gelacht werden mochte. Erst in den 80ern erlebte der Film in den West-Berliner Programmkinos ein Comeback.

    Die glanzvollen Zeiten der Berliner Filmproduktion waren vorüber, dennoch entstanden herausragende Filme, die in Berlin gedreht worden sind und die Stadt thematisieren. Der Himmel über Berlin von Wim Wenders (1987) spielt im West-Berlin der 80er, u.a. in den unwirklichen Leerflächen des Potsdamer Platzes. Die Legende von Paul und Paula von Heiner Carow (1974) ist eine bezaubernde Liebesgeschichte im Ost-Berlin der 70er.
    Nachhaltig wurde das Berlinbild beeinflusst durch die Verfilmung Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), die von der Drogenkarriere eines jungen Mädchens am Bahnhof Zoo berichtet.

    Charlize TheronHeute entstehen in Babelsberg Fernsehproduktionen (Gute Zeiten Schlechte Zeiten) und internationale Co-Produktionen Enemy at the Gates (2001) von Jean-Jacques Annaud, The Pianist von Roman Polanski (2002), und In 80 days around the world (2004) In dem Action-Thriller The Bourne Surpremacy (2004) mit Matt Damon und "Lola" Franka Potente dient Berlin auch als Drehort spannender Verfolgungsjagden, die jedoch z.T. im Film als Moskau Kulisse fungieren. Weitere Hollywood-Blockbuster, die in Babelsberg produziert worden, sind Beyond the Sea (2004), Aeon Flux (2005) und Vendetta (2006). Der Filmpark Babelsberg lädt auch zu einer Studiotour ein, bei der sich in den Ateliers und Filmkulissen umsehen kann und unterhaltsame Shows geboten bekommt.

    Der bekannteste Berlin-Film der letzten Jahre ist "Lola rennt" (1998), der seine Hauptdarstellerin durch die Straßen der Stadt hetzt. Leander Haußmanns Film Sonnenallee (1999) zeichnet humorvoll und dennoch realistisch das Leben einer Gruppe Jugendlicher auf der DDR-Seite der Sonnenallee nach. 2002 entstand Berlin: Symphonie einer Großstadt, der Ruttmanns Vorbild folgend, Impressionen des neuen Berlin montiert. Der Film Goodbye Lenin, auf der Berlinale 2003 uraufgeführt, avancierte zum Publikumsrenner. In ihm wird die Wendezeit tragikomisch erzählt. Was tun, wenn's brennt? fragen 2001 Berliner Hausbesetzer, die mehr oder weniger in dem veränderten Berlin der Nach-Wende-Zeit angekommen waren. Berliner Lebensgefühl zeigt auch der anrührende Sommer vorm Balkon (2005) von Andreas Dresen, der am Helmholtzplatz gedreht wurde. Auch das Oscar® -nominierte Meisterwerk Das Leben der Anderen (2006) von Florian Henckel von Donnersmarck spielt in Berlin zu DDR-Zeiten. Drehorte waren unter anderem das Theater "Die Volksbühne" und die Karl-Marx-Buchhandlung.

    Tom Cruise als Stauffenberg in Valkyrie Foto: Studio Babelsberg AG Die Dreharbeiten zu dem Stauffenberg-Film Valkyrie mit Tom Cruise fanden ebenfalls in und um Berlin statt.
    Im Studio Babelsberg standen Susan Sarandon, John Goodman und Christina Ricci für Speed Racer vor der Kamera. Tom Tykwer drehte den Thriller The International, für den die Stars Naomi Watts und Clive Owen gecastet worden sind. Clive Owen Pressefoto für The International: Studio Babelsberg AG

    Zahlreiche deutsche Filme wie Til Schweigers Keinohrhasen, Leander Haußmanns Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, Dennis Gansels Die Welle, Uli Edels Der Baader-Meinhof Komplex, Hermine Huntgeburths Effi oder Andreas Dresens Wolke Neun sowie Flame & Citron mit Mads Mikkelsen entstanden 2007 vor Babelsberger und Berliner Kulissen.
    Und Quentin Tarantino drehte seine "Inglorious Basterds" in Berlin, so auch im Café Einstein und Fort Hahneberg.

    GSW HochhausViele Fernsehproduktionen haben in den letzten Jahren immer öfter Berlin als Kulisse entdeckt. Klassiker sind Drei Damen vom Grill (1976-1991) und Praxis am Bulöwbogen (1987-1996), deren Darsteller Günther Pfitzmann zu den beliebtesten Berliner Originalen zählt, und Populär wurde die Serie Berlin Berlin um eine junge Frau, die in aus der Provinz in die Hauptstadt gezogen war. Auch die Anwaltsserie "Edel & Starck", die ihren Reiz aus dem amüsanten Dauergeplänkel der beiden Hauptsdarsteller bezog, spielte vor Berliner Kulisse. Die erfolgreiche Telenovela Verliebt in Berlin hat gerade geendet. Das Gebäude von Karima-Moden ist in Realität das GSW-Hochhaus in der Kochstraße in Kreuzberg. Die beiden Telenovelas Schmetterlinge im Bauch und Verrückt nach Clara sind ebenso in Berlin angesiedelt, könnten aber nicht an den Erfolg von "Verliebt in Berlin" anknüpfen und wurden nacxh kurzer Laufzeit wieder abgesetzt.

    Berlin ist zunehmend auch zu einem wichtigen Premierenort geworden, wo große Stars ihre neuen Filme präsentieren und die Autogrammjäger und Fans erfreuen. Immer häufiger schreiten Stars wie Brad Pitt, Matt Damon, George Clooney oder Cate Blanchett hier die roten Teppich entlang.

    Berlinale

    Das cineastische Highlight ist natürlich die Berlinale im Februar. 1951 wurde das Filmfestival Berlin gegründet, das heute neben Cannes und Venedig zu den internationalen A-Festivals zählt. Mittlerweile an den Potsdamer Platz umgezogen, empfängt die Berlinale jedes Jahr im Februar Top-Stars, Filmkünstler und Cineasten aus aller Welt. Mit rund 350 Filmen, von denen die meisten Welt- oder Europapremieren sind, und über 180.000 verkauften Tickets ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt. Neben dem Wettbewerb gibt es weitere Sektionen wie das Forum mit Avantgarde, Essays und Experimentellem, das Panorama mit Neuentdeckungen und vielen Dokumentarfilmen. Zur Sektion Generation wurden die populären Kinder- und Jugendfilme zusammengelegt. Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Perspektive Deutsches Kino.

    Highlight der winterlichen Saison sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die Berlinale bringt alljährlich Glanz und Glamour, große Filme und einen Hauch von Hollywood an die Spree.

    Was die Berlinale besonders ausmacht, ist, dass sie anders als andere Festivals allen Filmfans offen steht. Hier sieht man die größten Stars, hier werden Neuentdeckungen gemacht und alte Filme wiederentdeckt. Auch die Schlangen vor den Vorverkaufsschaltern haben ihre eigenen Geschichten und Mythen, die auch dieses Jahr fortgeschrieben werden.

    Mehr Informationen über die Berlinale finden Sie auf berlinale.de.



    Tipp: Auf visitBerlin.TV - Fernsehen via Internet können Sie noch viele weitere kurzweilige und informative Filme über Berliner Sehenswürdigkeiten, Museen und Events sehen.

    Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen

    Potsdamer Straße 2, im Sony Center, Tiergarten
    FilmmuseumDauerausstellung auf 1500qm mit 16 Räumen: Zeitreise durch die deutsche Filmgeschichte Berlin - Hollywood - Deutschland. Präsentation der Nachlässe von Marlene Dietrich, Heinz Rühmann u.a. Sonderausstellungen, Bibliothek. Jeden ersten Donnerstag im Monat 18.00 Uhr: Marlene Soirée. Das Fernsehmuseum widmet sich der Programmgeschichte des deutschen Fernsehens in einer Dauerausstellung und Sonderausstellungen.

    Filmmuseum Potsdam

    Marstall am Lustgarten (Breite Straße 1A), Potsdam
    Das Museum zeigt neben interessanten Wechselausstellungen eine große Dauerausstellung zur Geschichte der Babelsberger Filmstudios.

    Filmpark Babelsberg
    Großbeerenstraße, Potsdam

    Berlin-Reisen - Ein Film

    Berlin-Reisen - Ein Film Der Reiseführer stellt die Filmmetropole Berlin vor, erzählt von der faszinierenden Geschichte, aber auch von Drehorten, Stars und Kinos in Berlin und wandelt auf den Spuren von Marlene Dietrich und Hildegard Knef.
    Zur Bestellung...

    Touren

    Interessante Touren zum Thema bietet www.filmstadt-berlin.de
    Tel: 0177-321 77 77

    Filmstadt Berlin – Das rollende Kino

    VideobustourMit der Videobustour "Filmstadt Berlin – Das Rollende Kino" entdecken Sie die Originaldrehorte berühmter Berlinfilme. Zudem werden auf den Monitoren im Bus die schönsten Momente Berliner Filmgeschichte gezeigt.
    Tel: 030 - 440 244 50

    Kinos

    Film "Berlin, wie es war"
    Das Adria Filmtheater zeigt jeden Sonntag in der Matinee "Berlin, wie es war". Der Film ist das bewegende Porträt der Metropole in den Vorkriegsjahren.
    Mehr.

    Arsenal
    Das legendäre Programmkino zeigt Weltkino, Experimente und Klassiker der Filmgeschichte in Originalversionen oder untertitelt. Eine regelmäßige Filmreihe widmet sich dem "Blickpunkt Potsdamer Platz".

    Babylon
    Ein besonderes Erlebnis für alle Fans von Stummfilmen ist ein Besuch im Babylon Kino in Mitte. Das Kino, das in den 20ern von Hans Poelzig erbaut wurde, zeigt Filme aus den 20iger Jahren in der Originalumgebung - begleitet von einer Orgel aus dem Jahr 1929.
    Weitere Kinos in Berlin.

    Berlin WelcomeCardMit der Berlin WelcomeCard haben Sie wahlweise ab Entwertung 48 oder 72 Stunden freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in den Tarifbereichen Berlin AB oder Berlin ABC. Außerdem erhalten Sie zur WelcomeCard ein Gutscheinheft für mehr als 130 touristische und kulturelle Highlights. Das bedeutet für Sie bis zu 50 Prozent Ermäßigung.

    Für Filmfans:
    Im Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz gibt es 25% für auf den normalen Eintrittspreis.
    1 Euro für Erwachsene auf den regulären Eintrittspreis erhält man im Filmmuseum Potsdam.

    Mehr Informationen zur WelcomeCard gibt es hier.

    nach oben Die Berlin Tourist Information freut sich auf Ihren Besuch!


    Über uns

    © Berlin Tourismus Marketing GmbH
     Kontakt · Über uns · Impressum