Eine gefährliche Liebschaft
Zehn Monate war das Haus geschlossen. Wegen Umbau und Renovierung. Eine traurige Zeit. Dann, endlich, Anfang 2009, öffnete sich der rote Vorhang wieder. Und das erste Stück, das nach der Renovierung auf die Bühne gebracht wurde, hieß „Gefährliche Liebschaften“. Sehr passend war das. Das wird jeder verstehen, der das Haus einmal betreten hat. Schon das Spiegelfoyer mit seinen Säulen und Kronleuchtern ist beeindruckend. Der Große Saal aber ist schlicht atemberaubend. Ein Ort, an dem seit mehr als 160 Jahren Theater gespielt wird. Eine Tradition, die mit Händen zu greifen ist. Theater zum Verlieben. Oder besser gesagt: mit Suchtpotential. Warum? Ganz einfach: Weil das Deutsche Theater in Berlin mit hochkarätigen Regisseuren zusammenarbeitet. Weil es nicht nur Stücke von wichtigen, sondern auch von jungen Dramatikern auf die Bühne bringt. Weil es ein starkes Ensemble hat, mit Schauspielern wie Corinna Harfouch, Nina Hoss oder Ulrich Matthes. Keine Frage: Das Deutsche Theater in Berlin gehört zu den bedeutendsten Bühnen im deutschsprachigen Raum.
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