Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin

Ein Haus für die großen Töne

Deutsche Oper – © Bernd Uhlig

Schlicht aus grauem Waschbeton, eher unscheinbar wirkt die Deutsche Oper Berlin von außen. Im Innern dominiert die schlichte Eleganz der 60er Jahre nicht die opulente Plüschigkeit mit rotem Samt und Kronleuchtern wie in anderen, älteren Opernhäusern. Doch diese gerade Eleganz, die sich auch im großen Saal fortsetzt, gefällt den Besuchern des Hauses. So verfügt der Saal über ausgezeichnete Tonqualitäten und einen freien Blick von jedem Sitz auf die Bühne, auf der sich das dramatische Geschehen entfaltet. Berühmte Sänger treten hier auf, renommierte Dirigenten führen das Orchester und namhafte Regisseure verwirklichen ihre Visionen.

Meine erste Oper in Berlin war eine Zauberflöten-Inszenierung noch ganz in der Ästhetik der 80er. Mittlerweile habe ich unzählige Aufführungen in der Bismarckstraße gesehen: die fantastische Werther-Aufführung von Sebastian Baumgarten, eine traumschöne Eugen Onegin-Fassung und wunderbare Ballettabende mit Vladimir Malakhov, der Schönheit und Anmut mich jedes Mal begeistert haben.